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PNE AG

WKN: A0JBPG / ISIN: DE000A0JBPG2

PNE WIND solide ins neue Jahr gestartet


20.05.11 11:41
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" raten weiterhin zum Kauf der PNE WIND-Aktie (ISIN DE000A0JBPG2 / WKN A0JBPG).

Der Windkraftprojektierer sei solide ins neue Jahr gestartet. In den ersten drei Monaten des Jahres 2011 erziele die PNE WIND AG ein EBIT von 2,5 Millionen Euro und ein Nettoergebnis von 1,7 Millionen Euro. "Wir liegen absolut im Plan und konzentrieren uns derzeit stark auf den Verkauf des Offshore-Projekts "Gode Wind II" in der zweiten Jahreshälfte dieses Jahres", habe Vorstandschef Martin Billhardt im Gespräch mit den Experten gesagt. "Gode Wind II" sei ein Großprojekt, welches über 80 Windenergieanlagen umfasse und eine Investition von über eine Milliarde Euro erfordere. "Wir befinden uns auf einem guten Wege und erhalten großes Interesse seitens verschiedener Investoren", so der CEO.

Baustart des Projekts solle im Jahr 2013 sein. In den nächsten Jahren könnte das Projekt einen Beitrag zum EBIT von bis zu 60 Millionen Euro beisteuern. In direkter Nachbarschaft befinde sich das Projekt "Gode Wind I", welches seit dem Jahr 2010 wieder im vollen Besitz der PNE WIND AG sei. Dieses Projekt sei ähnlich groß wie "Gode Wind II". Bei einem Verkauf von "Gode Wind I" im Jahr 2007, habe das Unternehmen rund 25 Millionen Euro für den Verkauf erhalten. "Wir haben das Projekt inzwischen deutlich weiterentwickelt. Es liegt nahe, dass das Projekt nunmehr einen höheren Wert hat als noch vor ein paar Jahren", ergänze der CEO.

Ziel sei das Projekt im Jahr 2012 zu veräußern. Zudem habe PNE WIND starkes Interesse auch als Dienstleister bei den Projekten zu agieren, wie es das Unternehmen zum Beispiel bei Windkraftprojekten für EnBW mache, bei denen die Firma für die technische und kaufmännische Betriebsführung verantwortlich sei.

Insgesamt könnten die beiden Projekte auf Sicht von drei bis vier Jahren einen operativen Gewinn von über 120 Millionen Euro in die Bilanz der PNE WIND AG spülen. Ohne die Zahl direkt kommentieren zu wollen, sage Billhardt: "Das ist durchaus ein aktueller Wert im Markt, der sich auf Basis der Anzahl der Windenergiestunden durch den Faktor Megawatt realisieren lassen sollte."

Auf Sicht der Jahre 2011 bis 2013 wolle PNE WIND kumuliert ein EBIT zwischen 60 und 72 Millionen Euro realisieren. Bereits 2011 werde das Unternehmen deutlich mehr verdienen als im vergangenen Jahr. Nach knapp zehn Millionen Euro EBIT in 2010, könnte 2011 durchaus knapp das Doppelte drin sein. "Wir erwarten gegenüber 2010 einen deutlichen Sprung nach vorne." Basis zur Erreichung der Ziele bis 2013 sei natürlich das Offshore-Geschäft, welches den Löwenanteil der Erlöse darstelle.

Zum operativen Gewinn würden auch die Offshore-Projekte "Borkum Riffgrund I plus II" beitragen. 2009 seien diese Projekte an die dänische DONG Power Energy verkauft und über die Zeitachse bis zur Fertigstellung der Windparks Meilensteinzahlungen von bis zu 57 Millionen Euro vereinbart worden. "Für die Jahre 2011 bis 2013 erwarten wir Meilensteinzahlungen in Höhe von rund 30 Millionen Euro, von denen wir im ersten Quartal 6,7 Millionen Euro erhalten haben, die kürzlich auf unserem Konto eingegangen sind." Auslöser der Zahlung sei die positive Investitionsentscheidung der Dänen für "Borkum Riffgrund I" und die Vorbereitungen für den Bau der Anlagen gewesen. Bei weiterer Zielerreichung in diesen Projekten, würden weitere Zahlungen folgen. PNE WIND agiere bei diesen beiden Offshore-Windparks ebenfalls als Dienstleister für DONG Power Energy.

Die Dreijahresprognose von Billhardt erscheine konservativ und sie dürfte bei erfolgreicher Entwicklung der genannten Offshore-Projekte im Wesentlichen erfüllt werden. Früher oder später könnte eine erneute Anhebung der Ziele erfolgen. PNE WIND setze nämlich nicht nur auf Offshore-Projekte, sondern intensiviert stark die Aktivitäten im Ausland. "Wir kommen im Ausland sehr gut vorwärts und feiern in vereinzelten Ländern tolle Erfolge. Auch für Onshore-Projekte in Deutschland bin ich wieder zuversichtlich. Durch die Atomdiskussion erhalten wir starken politischen Rückenwind für Windenergieanlagen."

Was den Schwaben im Ländle nicht schmecke, schmecke Billhardt umso mehr. In Baden-Württemberg hätten die Grünen das Sagen übernommen. "Durch den politischen Wechsel im Ländle, erleben wir eine sehr hohe Akzeptanz für Windkraftanlagen in diesem Bundesland. Vor ein paar Jahren war dies noch ein sehr sensibles Thema", so Billhardt. Komme PNE WIND durch die Atomdiskussion in Deutschland wieder größer ins Onshore-Geschäft, könnte der CEO die eigenen Ziele anheben. "In unserer Prognose bis 2013 ist jedenfalls bisher aus diesem Aspekt wenig eingeplant", ergänze Billhardt. Ab 2013 sei es das Ziel durch Streuung zwischen Off- und Onshore-Projekten verteilt auf diverse Länder mit Fokus Wind jährlich knackige Gewinne zu erwirtschaften.

Die Politik scheint auf Wind zu stehen und die Chancen für eine bessere Förderung von Windkraft sind positiv, so die Experten von "TradeCentre.de". Davon werde PNE WIND profitieren. Das sei im Prinzip nichts Neues, aber durch die Atomdebatte könnten Entscheidungen durchaus schneller getroffen werden als vor dem Zeitpunkt des Desasters in Japan.

Der Altfavorit der Experten PNE WIND sei an der Börse wieder verstärkt gefragt. Ihre Kaufempfehlung im Herbst 2010 bei Kursen um 1,70 Euro habe sich bereits bezahlt gemacht. Aktuell würden die Anteilsscheine 2,30 Euro kosten. Der Börsenwert von 103 Millionen Euro sei angesichts der Aussichten für das Unternehmen unverändert nicht zu hoch. Man solle dennoch beachten, dass PNE WIND Projektgeschäft betreibe und sich Projekte auch verschieben könnten. Daher agiere der CEO auch mit einer Prognose für einen längeren Zeitraum, da sich das Geschäft schlichtweg nicht auf einen Stichtag bis Silvester terminieren lasse.

Aufgrund der nach wie vor günstigen Bewertung, guten Aussichten bei PNE WIND selbst und politischen Rückenwind, empfehlen die Experten von "TradeCentre.de" die Aktie erneut zum Kauf. (Analyse vom 20.05.2011) (20.05.2011/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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