Pacific Ethanol einsteigen
15.11.06 09:42
Der Aktionär
Kulmbach (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" raten bei der Aktie von Pacific Ethanol (ISIN US69423U1079 / WKN A0D9R1) einzusteigen.
So übertrieben die Kursrally bei Ethanol-Aktien im Frühjahr gewesen sein möge, so überzogen sei auch der jüngste Kursverfall. Fakt sei, dass sich die Herstellung von Ethanol (aus Getreide) wirtschaftlich lohne, solange der Ölpreis über der Marke von 35 USD (aktuell um die 60 USD) je Fass notiere. Experten seien sich zwar über die weitere Entwicklung des Ölpreises uneinig, aber selbst die größten Optimisten unter ihnen würden mit einem maximalen Rückgang auf 50 USD je Barrel rechnen.
Der zweite maßgebliche Faktor, der die Rentabilität der Ethanol-Produzenten bestimme, sei der Getreidepreis. Der sei zwar zuletzt um 40 Prozent pro Bushel (56 Pfund) gestiegen, allerdings würden Marktforscher damit rechnen, dass die Landwirte auf die hohe Nachfrage mit einer Ausweitung ihrer Anbauflächen reagieren würden. Damit sollte der Preis mittelfristig wieder nachlassen.
Anfang Oktober habe Pacific Ethanol seine erste Raffinerie in Madera, Kalifornien, fertig gestellt und werde Mitte November den vollen Betrieb aufnehmen. Die Anlage solle jährlich 35 Mio. Gallonen Ethanol herstellen. "Madera wird bereits im vierten Quartal Umsätze beisteuern und damit früher als von uns erwartet", so der Unternehmenslenker Neil Koehler. Drei weitere Anlagen seien bereits in der Umsetzung. Durch die Beteiligung an dem Produzenten Front Range sichere sich das Unternehmen zudem weitere 20 Mio. Gallonen Ethanol jährlich.
Als eines der wenigen "pure Plays" im Ethanolsektor bleibe Pacific Ethanol die erste Wahl für risikofreudige Anleger. Das günstigere politische Umfeld (Demokraten hätten das Repräsentantenhaus und den Senat erobert) und der planmäßige Ausbau der Kapazitäten würden nun für eine nachhaltige Trendwende beim Aktienkurs sprechen.
Anleger sollten daher, nach Ansicht der Experten von "Der Aktionär" das günstige Kursniveau bei der Pacific Ethanol-Aktie zum Einstieg nutzen. (Ausgabe 47) (15.11.2006/ac/a/a)
So übertrieben die Kursrally bei Ethanol-Aktien im Frühjahr gewesen sein möge, so überzogen sei auch der jüngste Kursverfall. Fakt sei, dass sich die Herstellung von Ethanol (aus Getreide) wirtschaftlich lohne, solange der Ölpreis über der Marke von 35 USD (aktuell um die 60 USD) je Fass notiere. Experten seien sich zwar über die weitere Entwicklung des Ölpreises uneinig, aber selbst die größten Optimisten unter ihnen würden mit einem maximalen Rückgang auf 50 USD je Barrel rechnen.
Anfang Oktober habe Pacific Ethanol seine erste Raffinerie in Madera, Kalifornien, fertig gestellt und werde Mitte November den vollen Betrieb aufnehmen. Die Anlage solle jährlich 35 Mio. Gallonen Ethanol herstellen. "Madera wird bereits im vierten Quartal Umsätze beisteuern und damit früher als von uns erwartet", so der Unternehmenslenker Neil Koehler. Drei weitere Anlagen seien bereits in der Umsetzung. Durch die Beteiligung an dem Produzenten Front Range sichere sich das Unternehmen zudem weitere 20 Mio. Gallonen Ethanol jährlich.
Als eines der wenigen "pure Plays" im Ethanolsektor bleibe Pacific Ethanol die erste Wahl für risikofreudige Anleger. Das günstigere politische Umfeld (Demokraten hätten das Repräsentantenhaus und den Senat erobert) und der planmäßige Ausbau der Kapazitäten würden nun für eine nachhaltige Trendwende beim Aktienkurs sprechen.
Anleger sollten daher, nach Ansicht der Experten von "Der Aktionär" das günstige Kursniveau bei der Pacific Ethanol-Aktie zum Einstieg nutzen. (Ausgabe 47) (15.11.2006/ac/a/a)
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