Palfinger kaufenswert
02.11.01 13:13
boersenmagazin.de
Die Analysten von "boersenmagazin.de" halten die Aktien von Palfinger (WKN 919964) für kaufenswert.
Der österreichische Kranhersteller Palfinger trotze der weltweiten Konjunkturschwäche. In den ersten neun Monaten habe der nach eigenen Angaben weltweit führende Anbieter von Knickarmkranen und hydraulischen Hebesystemen den Umsatz bei einem nur geringfügigen Ergebnisrückgang deutlich gesteigert. Für das Gesamtjahr 2001 erwarte der Vorstand ein Ergebnis leicht unter dem Vorjahresniveau. Damit solle nach dem besonders erfolgreichen Jahr 2000 das zweitbeste Ergebnis der Firmengeschichte erzielt werden. Die günstigen Aussichten würden sich noch nicht im Kurs der Aktie widerspiegeln, die derzeit auf einem Zwölf-Monats-Tief notiere.
Nach vorläufigen Angaben habe Palfinger den Umsatz in den ersten drei Quartalen im Vergleich zum Vorjahr um 8,4 Prozent auf 253 Millionen Euro gesteigert. Das EBIT und das unversteuerte Ergebnis seien um 0,9 Prozent auf 33 Millionen Euro bzw. um 1,4 Prozent auf 29,3 Millionen Euro zurückgegangen. Palfinger werde die endgültigen Zahlen nach der amerikanischen Rechnungslegung IAS am 19. November bekannt geben. Für die Zukunft peile das Management trotz unsicherer Konjunktur langfristig durchschnittliche Wachstumsraten von 15 Prozent pro Jahr an.
Palfinger könnte seine Wachstumsziele erreichen, da künftige Akquisitionen die Auswirkungen von Schwächephasen einzelner Branchen oder Märkte weiter verringern werde. Die konjunkturelle Flaute in den Kundenmärkten von Palfinger dürften zwar bis weit ins nächste Jahr hinein zu spüren sein. Allerdings sollten die stark wachsenden Geschäftsfelder Hakengeräte und Ladebordwände Schwächen im traditionellen Lkw-Krangeschäft weitgehend ausbügeln. Gelinge dem Salzburger Konzern obendrein ein Durchbruch bei Kränen zur Container-Verschiebung vom Lkw auf Bahnwaggons - so genannten Mobilern - könnte sich den Österreichern ein neuer lukrativer Markt auftun. Ebenfalls positiv sei, dass Palfinger durch den Einsatz der Währung Aktie seine Eigenkapitalbasis schonen könne.
Palfinger (Börsenwert 187 Millionen Euro) habe im Geschäftsjahr 2000 3,33 Euro pro Aktie verdient. Analysten würden für 2001 einen Ertrag von 3,40 Euro sowie für 2002 einen Gewinn von 3,88 Euro je Anteilsschein erwarten. Daraus lasse sich bei einem Kurs von 22,35 Euro (Schlusskurs vom 1. November an der Börse Berlin) ein 2002er-KGV von knapp sechs ableiten. Neben der sehr niedrigen Bewertung sorge auch die angekündigte Shoppingtour für Kursfantasie. Bei einer EBITDA-Marge von rund 17 Prozent sei Palfinger obendrein profitabler als die Konkurrenz. Mit einer Bruttorendite von 6,2 Prozent (Dividende 2000: 1,00 Euro) sei das Papier auch für "Renditejäger" interessant. Die Aktie bilde nach dem Kurssturz im September gerade im Bereich zwischen 22 und 26 Euro einen Boden aus.
Nach Meinung der Experten von "boersenmagazin.de" können Kauflimite im unteren Drittel dieses Kursbandes platziert werden.
Der österreichische Kranhersteller Palfinger trotze der weltweiten Konjunkturschwäche. In den ersten neun Monaten habe der nach eigenen Angaben weltweit führende Anbieter von Knickarmkranen und hydraulischen Hebesystemen den Umsatz bei einem nur geringfügigen Ergebnisrückgang deutlich gesteigert. Für das Gesamtjahr 2001 erwarte der Vorstand ein Ergebnis leicht unter dem Vorjahresniveau. Damit solle nach dem besonders erfolgreichen Jahr 2000 das zweitbeste Ergebnis der Firmengeschichte erzielt werden. Die günstigen Aussichten würden sich noch nicht im Kurs der Aktie widerspiegeln, die derzeit auf einem Zwölf-Monats-Tief notiere.
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