Paychex Halteposition
24.05.02 13:39
Investor-Village
Nach Meinung der Wertpapierexperten von "Investor-Village" stellt die Aktie von Paychex (WKN 868284) eine Halteposition dar.
Die Vorschriften für Besteuerung und Personalwesen würden zunehmend komplexer. Paychex entlaste kleinere und mittlere Unternehmen von solchen Aufgaben. Der Trend zum Outsourcing dieser Geschäftsbereiche komme Paychex entgegen. Der Dienstleister sei in den beiden Sparten Segment Payroll und Segment Human Resource and Benefits tätig.
Segment Payroll sei mit knapp 80% Umsatzanteil der wichtigste. Mehr als 375.000 US-Unternehmen würden den Service rund um Gehaltsabrechnungen, Auszahlung von Gehältern, Steuerzahlungen und -rückerstattungen nutzen. Die Gebühren für diese Serviceleistungen machten einen großen Teil des Paychex-Umsatzes aus. Es komme eine weitere Einnahmequelle hinzu. In der Regel gingen die Zahlungen der Kunden bei Paychex vor den Terminen ein, an denen das Geld an die Finanzbehörden oder die Arbeitnehmer weitergeleitet werden müsse. Daraus würden sich für Paychex Zinserträge aus verwalteten Kundengeldern ergeben, die etwa 10% zum Umsatz beitragen würden.
Gerade kleine und mittlere Betriebe würden sich schwer tun, die Leistungen an ihre Arbeitnehmer steuerlich optimal zu gestalten. Paychex gebe sein Know-How weiter und berate die Klienten zum Beispiel bei Gesetzesänderungen, damit diese optimal reagieren könnten. Der Anteil dieser Sparte am Gesamtumsatz sei in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen und habe im Geschäftsjahr 2001 über 10% vom Umsatz erreicht.
Die Paychex-Dienstleistungen würden immer auf Bedarf stoßen. Denn steuerliche Bestimmungen würden auch in Zukunft nicht einfacher, die gesetzlichen Regelungen würden weiterhin in regelmäßigen Abständen geändert. Auch wenn die Computer-Software für Steuerschuldner besser werde, vermindere das die Position von Paychex nicht. Denn auch die staatlichen Behörden würden computermäßig aufrüsten. Je mehr Daten die Behörden verarbeiten könnten, desto enger zögen sie im allgemeinen ihr Kontrollnetz. Gerade für den Mittelstand könne es sich lohnen, die Lohn- und Gehaltsbuchhaltung und verwandte Bereiche auszugliedern.
In den USA gebe es ca. 5,8 Millionen Arbeitgeber mit weniger als 100 Mitarbeitern. Laut Unternehmensangaben würden bislang 15% dieser Unternehmen Services von Paychex oder seiner Konkurrenten in Anspruch nehmen. Das Paychex-Wachstum sei allerdings konjunkturanfällig. Das zeige sich an der Umsatzentwicklung im laufenden Geschäftsjahr, das am 31. Mai ende. Hier sage Paychex ein Plus von 13 bis 15% voraus. In den Jahren 1999 und 2000 sei der Umsatz um 20,9% bzw. 21,9% gewachsen, und auch in 2001 sei das Wachstumsniveau mit 19,5% noch deutlich höher gewesen als es in diesem Geschäftsjahr sein werde.
Die Analysten von "Investor-Village" sehen in der Paychex-Aktie eine Halteposition. Anleger sollten den Titel nur dann kaufen, wenn er an der Börse zu Kursen unter der Kaufgrenze von 30,98 US-Dollar zu haben sei.
Die Vorschriften für Besteuerung und Personalwesen würden zunehmend komplexer. Paychex entlaste kleinere und mittlere Unternehmen von solchen Aufgaben. Der Trend zum Outsourcing dieser Geschäftsbereiche komme Paychex entgegen. Der Dienstleister sei in den beiden Sparten Segment Payroll und Segment Human Resource and Benefits tätig.
Segment Payroll sei mit knapp 80% Umsatzanteil der wichtigste. Mehr als 375.000 US-Unternehmen würden den Service rund um Gehaltsabrechnungen, Auszahlung von Gehältern, Steuerzahlungen und -rückerstattungen nutzen. Die Gebühren für diese Serviceleistungen machten einen großen Teil des Paychex-Umsatzes aus. Es komme eine weitere Einnahmequelle hinzu. In der Regel gingen die Zahlungen der Kunden bei Paychex vor den Terminen ein, an denen das Geld an die Finanzbehörden oder die Arbeitnehmer weitergeleitet werden müsse. Daraus würden sich für Paychex Zinserträge aus verwalteten Kundengeldern ergeben, die etwa 10% zum Umsatz beitragen würden.
Die Paychex-Dienstleistungen würden immer auf Bedarf stoßen. Denn steuerliche Bestimmungen würden auch in Zukunft nicht einfacher, die gesetzlichen Regelungen würden weiterhin in regelmäßigen Abständen geändert. Auch wenn die Computer-Software für Steuerschuldner besser werde, vermindere das die Position von Paychex nicht. Denn auch die staatlichen Behörden würden computermäßig aufrüsten. Je mehr Daten die Behörden verarbeiten könnten, desto enger zögen sie im allgemeinen ihr Kontrollnetz. Gerade für den Mittelstand könne es sich lohnen, die Lohn- und Gehaltsbuchhaltung und verwandte Bereiche auszugliedern.
In den USA gebe es ca. 5,8 Millionen Arbeitgeber mit weniger als 100 Mitarbeitern. Laut Unternehmensangaben würden bislang 15% dieser Unternehmen Services von Paychex oder seiner Konkurrenten in Anspruch nehmen. Das Paychex-Wachstum sei allerdings konjunkturanfällig. Das zeige sich an der Umsatzentwicklung im laufenden Geschäftsjahr, das am 31. Mai ende. Hier sage Paychex ein Plus von 13 bis 15% voraus. In den Jahren 1999 und 2000 sei der Umsatz um 20,9% bzw. 21,9% gewachsen, und auch in 2001 sei das Wachstumsniveau mit 19,5% noch deutlich höher gewesen als es in diesem Geschäftsjahr sein werde.
Die Analysten von "Investor-Village" sehen in der Paychex-Aktie eine Halteposition. Anleger sollten den Titel nur dann kaufen, wenn er an der Börse zu Kursen unter der Kaufgrenze von 30,98 US-Dollar zu haben sei.
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