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Do, 22. Februar 2024, 14:14 Uhr

Pfeiffer Vacuum

WKN: 691660 / ISIN: DE0006916604

Pfeiffer Vacuum starker Jahresauftakt


09.05.11 09:27
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" halten die Aktie von Pfeiffer Vacuum für kaufenswert.

Der Spezialist rund um Vakuumpumpen sei solide ins Jahr 2010 gestartet. "Der Geschäftsverlauf im ersten Quartal war gut und der Markt hat sich nahtlos an die erfreuliche Entwicklung des vierten Quartals angeschlossen". Das sage CEO Manfred Bender im Hintergrundgespräch zu den Experten. Auch der Ordereingang in den Monaten Januar, Februar und März sei ordentlich gewesen. "Wir sind nicht unzufrieden mit der Entwicklung und sehen derzeit keine Anzeichen für einen Abbruch des positiven Trends". Sie können für Q1 mit einem äußerst robusten Quartal rechnen. Die Steigerungen bei Umsatz und Profit gegenüber dem Vorjahresquartal würden natürlich imposant sein, da das Unternehmen erstmals die Zahlen aus der Übernahme von Adixen für ein komplettes Quartal inkludiere.

Für das Gesamtjahr zeige sich der diplomierte Betriebswirt zuversichtlich. Der Basisumsatz für 2011 inklusive der Zahlen von Adixen betrage 490 Millionen Euro. Der Markt wachse jährlich um circa fünf Prozent. "Wir wollen schneller wachsen und natürlich auch in diesem Jahr organisch zulegen". Bender stelle sodann für 2011 einen Umsatz von "deutlich" über 500 Millionen Euro in Aussicht. Auf eine konkrete Zahl oder Spanne habe sich der CEO nicht festnageln lassen wollen. Ein Umsatz von 530 bis 550 Millionen Euro könnte nach Erachten der Experten durchaus zu stemmen sein. Die EBIT-Marge solle sich zwischen 15 und 20 Prozent bewegen. "Wenn wir am Jahresende ein Niveau von 16 bis 18 Prozent erreichen, sind wir im Jahr eins der Integration von Adixen auf einem guten Weg".

Erfreulich: Die Kaufpreisallokationen auf die Übernahme dürften sich nach einer groben Einschätzung von Bender auf etwa zehn Millionen Euro belaufen. Die Belastung für diese PPA-Abschreibungen in einem Jahr entspreche lediglich zwei Millionen Euro. Das sei glücklicherweise gering. Unterstelle man nunmehr für dieses Jahr eine operative Marge von 17 Prozent bei Einnahmen von 540 Millionen Euro, würden vor Zinsen und dem Zugriff des Fiskus rund 92 Millionen Euro in der Kasse klingeln. Mit etwas Glück könnten sogar 100 Millionen Euro drin sein, was jedoch ambitioniert sei. Ein leicht positives Finanzergebnis sowie eine Steuerquote von rund 30 Prozent, lasse netto einen Profit von mindestens 65 Millionen Euro klingeln. Das entspreche einem Gewinn je Aktie auf Basis der 9,867 Millionen Anteilsscheine von rund 6,60 Euro.

Die Integration von Adixen verlaufe innerhalb der Erwartungen. Jüngst habe sich der Zukauf mit Pfeiffer Vacuum bei einem gemeinsamen Messeauftritt präsentiert. "Die Reaktion der Kunden war positiv und auch unter den Mitarbeitern herrschte ein gutes Verhältnis". Klassische Synergien gebe es bei diesem Deal fast keine. Die vereinzelte Zusammenlegung in Länderregionen von zwei auf eine Einheit werde nicht den riesigen Effekt bringen. Bender setze auf Synergien im Verkauf eines gemeinsamen Produktportfolios inklusive einer starken Vertriebseinheit und einer stärkeren Präsenz durch Adixen im asiatischen Markt. Diese Synergieeffekte seien bisher jedoch kaum einschätzbar.

Der adressierte Markt für Pfeiffer Vacuum sei insgesamt rund drei Milliarden Euro groß. Bislang sei Edwards der Marktführer. "Mittelfristig wollen wir die Nummer eins werden", sage der zweifache Familienvater. "Aber nicht um jeden Preis. Profit geht vor Umsatz. Wenn wir uns dafür Umsatz im Markt gegen geringere Margen kaufen müssen, verzichten wir lieber und bleiben Nummer zwei", ergänze er. Bei einem Umsatz von über 700 Millionen Euro könnte Pfeiffer Vacuum den Thron besteigen. Auf Sicht von zwei bis drei Jahren könnte die Firma dieses Umsatzlevel überschreiten. Perspektivisch erwarte Bender mittelfristig wieder EBIT-Margen von leicht über 20 Prozent.

Es möge langweilig vorkommen. Die Aktie sei weiter kaufenswert. Den Experten gefalle die Firma weiterhin bestens und ihre seit Jahren gebetsmühlenartigen Kaufhinweise für das Papier hätten sich bisher stets glänzend bezahlt gemacht. Der über 2.000 Mann starke Betrieb sei mit einem KGV von 14 für 2011 und einer Dividendenrendite von gut drei Prozent zudem nicht zu teuer. Sehr zufrieden seien die Experten mit dem Bilanzbild von Pfeiffer Vacuum. Trotz der Übernahme verfüge die in Asslar ansässige Gesellschaf über ein Nettoguthaben. Vor ein paar Monaten seien die Experten noch von einer deutlichen Nettoverschuldung ausgegangen. Der rund 900 Millionen Euro schwere Vakuumkonzern bleibe auf der Pole Position und dürfte auf Sicht von zwölf Monaten jenseits der Marke von 100 Euro notieren.

Für die Experten von "TradeCentre.de" ist die Aktie von Pfeiffer Vacuum kaufenswert. (Analyse vom 02.05.2011) (09.05.2011/ac/a/t)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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