Pixelnet nicht zeichnen
16.06.00 00:00
INVERA GmbH
"Nicht zeichnen" lautet die Anlageempfehlung der Analysten von INVERA zu der Neuemission PixelNet (WKN 527980).
Die Bewertung mit einem KGV von 65 bis 90 (Bookbuildingspanne 11,00-14,00 EUR) auf Basis 2001 ginge "in Ordnung", wenn das Unternehmen seine ambitionierten Ziel realisieren könnte. Dies sei gegenwärtig aber noch ungewiss.
So seien im ersten Quartal 2000 lediglich zehn Prozent des für 2000 angestrebten Umsatzes von 37,9 Mio. DEM erwirtschaftet worden. Zudem sei zweifelhaft, ob der Kundenstamm von aktuell rund 160.000 auf eine Mio. bis Jahresende ausgebaut werden könne.
Fragen werfe darüber hinaus der "First-Mover-Advantage" auf, auf den PixelNet Anspruch erhebe. Genau genommen sei lediglich die Kombination der Geschäftsbereiche bislang einmalig, während es in den einzelnen Segmenten bereits Wettbewerber gebe.
Aber auch der Erfolg der Teilbereiche sei noch unklar. So fehle bei dem analogen Bildservice der Vor-Ort-Service, den der Einzelhändler biete. Außerdem seien die Markteintrittbarrieren gering. Großen Fotolabors dürfte es daher nicht schwer fallen, ihre Konkurrenz zu entfalten.
Beim Digitalen Bildservice, auf den bislang lediglich 5,6 Prozent der Gesamtumsätze entfielen, sehe es ähnlich aus. Sofern das Geschäftsmodell Erfolg habe, dürften die Wettbewerber nicht lange auf sich warten lassen.
Zunächst müsse das Projekt aber bei den Kunden Interesse finden, was in Anbetracht der wenig überzeugenden Software noch fraglich erscheine.
Die Bewertung mit einem KGV von 65 bis 90 (Bookbuildingspanne 11,00-14,00 EUR) auf Basis 2001 ginge "in Ordnung", wenn das Unternehmen seine ambitionierten Ziel realisieren könnte. Dies sei gegenwärtig aber noch ungewiss.
So seien im ersten Quartal 2000 lediglich zehn Prozent des für 2000 angestrebten Umsatzes von 37,9 Mio. DEM erwirtschaftet worden. Zudem sei zweifelhaft, ob der Kundenstamm von aktuell rund 160.000 auf eine Mio. bis Jahresende ausgebaut werden könne.
Aber auch der Erfolg der Teilbereiche sei noch unklar. So fehle bei dem analogen Bildservice der Vor-Ort-Service, den der Einzelhändler biete. Außerdem seien die Markteintrittbarrieren gering. Großen Fotolabors dürfte es daher nicht schwer fallen, ihre Konkurrenz zu entfalten.
Beim Digitalen Bildservice, auf den bislang lediglich 5,6 Prozent der Gesamtumsätze entfielen, sehe es ähnlich aus. Sofern das Geschäftsmodell Erfolg habe, dürften die Wettbewerber nicht lange auf sich warten lassen.
Zunächst müsse das Projekt aber bei den Kunden Interesse finden, was in Anbetracht der wenig überzeugenden Software noch fraglich erscheine.
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