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Sa, 18. April 2026, 16:03 Uhr

R. STAHL AG O.N.

WKN: 725772 / ISIN: DE0007257727

R. Stahl interessant


30.11.01 14:45
boersenmagazin.de

Anleger, die im kommenden Jahr auf eine konjunkturelle Trendwende setzen, können schon heute einige Aktien der R. Stahl AG (WKN 725772) einsammeln, so die Aktienexperten von "boersenmagazin.de".

R. Stahl erziele seine Umsätze in den Sparten Fördertechnik, Explosionsschutz und IT-Dienstleistungen. Die von den Schwaben hergestellten elektrischen Ausrüstungen für explosionsgefährdete Bereiche würden vor allem bei der Gewinnung und Verarbeitung von Gas und Erdöl eingesetzt. Obendrein produziere R. Stahl Anlagen und Komponenten zur flurfreien Fördertechnik.

Das Unternehmen aus Künzelsau habe sich zum Ziel gesetzt, das Umsatzvolumen von 1995 bis 2005 zu verdoppeln sowie die asiatischen und amerikanischen Märkte zu erschließen. Obendrein sollten Kundennähe, Effizienz und Ertragskraft durch eine konsequente Prozessorganisation dauerhaft gesteigert werden.

Trotz einer schlüssigen Strategie könne derzeit bei den Aktionären von R. Stahl keine große Freude aufkommen. Denn die weltweit aufgestellte Technologiegruppe habe nach neun Monaten ein Ergebnis von minus 1,9 (Vorjahr: 4,7) Millionen Euro ausgewiesen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des dritten Quartals 2001 habe sich auf 0,167 Millionen Euro nach minus 0,8 Millionen Euro im ersten Quartal und minus 1,3 Millionen Euro im zweiten Quartal belaufen.

Der hohe Auftragsbestand des Bereichs Sicherheitstechnik werde nach Angaben des Unternehmens im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich aber dazu führen, dass trotz des spürbaren Konjunktureinflusses gegenüber dem Vorjahr die Erlöse steigen würden. Allerdings müssten die Schwaben im vierten Quartal genügend hohe Umsätze erzielen, um für das Gesamtjahr ein positives Ergebnis erreichen zu können. Das Vorjahresergebnis vor Steuern von umgerechnet 7,9 Millionen Euro werde 2001 auf jeden Fall nicht erreicht werden.

Angesichts der Wirtschaftsflaute werde im Hause R. Stahl das kommende Jahr mit besonderer Vorsicht geplant. Denn die Schwaben würden davon ausgehen, dass sich die Konjunktur weiter abschwächen und sich dies im Industrieausrüstungsgeschäft niederschlagen werde.

Das SMAX-Unternehmen werde von der Börse derzeit nur mit 40 Millionen Euro und damit noch nicht einmal mit einem Drittel des für 2001 erwarteten Umsatzes bewertet. Die ehrgeizigen Pläne für Asien und die USA und die Hoffnung auf eine Konjunkturerholung zur Jahresmitte 2002 würden auf dem derzeit sehr niedrigen Niveau Kursfantasie nähren. Die Aktie (KGV 2001/02e: 12,8 bzw. 8,5) notiere derzeit auf einem historischen Tiefstand. Gelänge der Turnaround, hätten die Titel ein mittelfristiges Potential bis neun Euro.

Anleger, die im kommenden Jahr auf eine konjunkturelle Trendwende setzen, können deshalb schon heute einige Aktien von R. Stahl einsammeln, so die Aktienexperten von "boersenmagazin.de". Eine Dividendenrendite von fast sieben Prozent (Dividende 2002e: 0,41 Euro) verkürze derweil die Wartezeit.





 
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