Rambus kein Einstieg
27.04.01 00:00
Nice*Letter
Nach Ansicht der Experten vom Nice*Letter gibt es bei Rambus (WKN 906870) derzeit keinen Grund zum Einstieg.
Die jüngsten Q1-Zahlen hätten die Verkaufsempfehlung bestätigt. Gegenüber dem ersten Quartal 2000 hätten sich zwar die Umsätze auf 31 Mio. USD verdoppelt, der Gewinn je Aktie habe sich allerdings nur auf 8 Cents belaufen. Die Konsensschätzungen hätten bei 11 Cents gelegen.
Erschwerend würden die Q1-Zahlen von Intel dazukommen. Der auf die Rambus-Chips abgestimmte Pentium IV-Chip hätte sich extrem schlecht verkauft. Die PC-Branche scheine jetzt mehr auf den Nachfolger zu warten, der auch „normale“ DRAM-Chips ansteuern könne.
Der „normale“ Geschäftsverlauf des Unternehmens sei aber gerade vergleichsweise uninteressant. Derzeit drehe sich vielmehr alles um die Patentrechtsstreitigkeiten, die das Unternehmen gegen etliche Halbleiterhersteller führe. Rambus prozessiere gegen nahezu alle größeren Marktmitspieler von DRAM-Speicherchips, auf Lizenzzahlungen wegen angeblicher Patentrechtsverletzung.
Rambus habe jedoch Technologien patentieren lassen, die bereits öffentliches Allgemeingut gewesen wären. Erst darauf aufbauend, habe man eigene neue Entwicklungen betrieben, und diese patentieren lassen. Wenn Rambus also nur Lizenzeinnahmen aus DRAM-Teilbereichen geltend machen könne, würden sich die Aussichten des Unternehmens radikal verschlechtern. Ohne die angestrebte Patentrechtserweiterung dürfte die Rambus-Aktie maximal 10 USD wert sein.
Zocker würden derzeit eine Riesenchance sehen, sollte Rambus ungeachtet der schlechten Vorzeichen Recht bekommen. Der Umsatz könnte sich von derzeit rund 75 Mio. USD im günstigsten Fall auf über 1 Mrd. USD vervielfachen. Der Rechtsstreit bleibe aber ungewiss. Seriöse Anleger würden daher außen vor bleiben, denn im ungünstigsten Fall drohe ein Sturz in den einstelligen Kursbereich.
Die jüngsten Q1-Zahlen hätten die Verkaufsempfehlung bestätigt. Gegenüber dem ersten Quartal 2000 hätten sich zwar die Umsätze auf 31 Mio. USD verdoppelt, der Gewinn je Aktie habe sich allerdings nur auf 8 Cents belaufen. Die Konsensschätzungen hätten bei 11 Cents gelegen.
Der „normale“ Geschäftsverlauf des Unternehmens sei aber gerade vergleichsweise uninteressant. Derzeit drehe sich vielmehr alles um die Patentrechtsstreitigkeiten, die das Unternehmen gegen etliche Halbleiterhersteller führe. Rambus prozessiere gegen nahezu alle größeren Marktmitspieler von DRAM-Speicherchips, auf Lizenzzahlungen wegen angeblicher Patentrechtsverletzung.
Rambus habe jedoch Technologien patentieren lassen, die bereits öffentliches Allgemeingut gewesen wären. Erst darauf aufbauend, habe man eigene neue Entwicklungen betrieben, und diese patentieren lassen. Wenn Rambus also nur Lizenzeinnahmen aus DRAM-Teilbereichen geltend machen könne, würden sich die Aussichten des Unternehmens radikal verschlechtern. Ohne die angestrebte Patentrechtserweiterung dürfte die Rambus-Aktie maximal 10 USD wert sein.
Zocker würden derzeit eine Riesenchance sehen, sollte Rambus ungeachtet der schlechten Vorzeichen Recht bekommen. Der Umsatz könnte sich von derzeit rund 75 Mio. USD im günstigsten Fall auf über 1 Mrd. USD vervielfachen. Der Rechtsstreit bleibe aber ungewiss. Seriöse Anleger würden daher außen vor bleiben, denn im ungünstigsten Fall drohe ein Sturz in den einstelligen Kursbereich.
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