Rentenmarkt Konsolidierung erwartet
03.06.05 17:53
BW Bank
Einige Konjunkturindikatoren (US-Einkaufsmanager-Indices, deutsche Ifo-Zahlen) bestätigten in dieser Woche das Bild einer nachlassenden Konjunktur, andere wiesen auf eine robuste Verfassung hin (Verbrauchervertrauen, Arbeitsmarktdaten und Lohnstückkosten in den USA), so die Analysten der BW Bank.
Der Bund-Future sei trotz seines außergewöhnlich hohen Niveaus auf einen noch höheren Rekordstand von 122,97 Prozent geklettert. Die durchschnittliche Umlaufsrendite nähere sich Marginalsätzen und sei in dieser Woche um weitere 10 Stellen auf 2,96 Prozent gefallen. Die Ratifizierungsvorhaben in der EU seien per Volksabstimmung in Frankreich und den Niederlanden abgelehnt worden und hätten vor allem den Euro massiv, in US-Dollar bis unter 1,22 gedrückt.
Die dominierenden Hauptnachfrager nach langlaufenden Anleihen seien Versicherungen, Pensionsfonds und Zentralbanken, die gegenwärtig bereit seien, für etwas mehr Rendite als am Geldmarkt vergleichsweise sehr hohe Risiken einzugehen. Auch einige Unternehmensanleihen von General Motors oder Ford würden aktuell wieder höher als unmittelbar vor ihren Rating-Herabstufungen auf Junk-Niveau notieren. Nach der Rentenhausse der letzten Wochen sollte zumindest aus technischer Sicht eine Konsolidierungsphase kommen.
Der Bund-Future sei trotz seines außergewöhnlich hohen Niveaus auf einen noch höheren Rekordstand von 122,97 Prozent geklettert. Die durchschnittliche Umlaufsrendite nähere sich Marginalsätzen und sei in dieser Woche um weitere 10 Stellen auf 2,96 Prozent gefallen. Die Ratifizierungsvorhaben in der EU seien per Volksabstimmung in Frankreich und den Niederlanden abgelehnt worden und hätten vor allem den Euro massiv, in US-Dollar bis unter 1,22 gedrückt.
Die dominierenden Hauptnachfrager nach langlaufenden Anleihen seien Versicherungen, Pensionsfonds und Zentralbanken, die gegenwärtig bereit seien, für etwas mehr Rendite als am Geldmarkt vergleichsweise sehr hohe Risiken einzugehen. Auch einige Unternehmensanleihen von General Motors oder Ford würden aktuell wieder höher als unmittelbar vor ihren Rating-Herabstufungen auf Junk-Niveau notieren. Nach der Rentenhausse der letzten Wochen sollte zumindest aus technischer Sicht eine Konsolidierungsphase kommen.
