Rohwedder halten
23.11.01 09:14
LB Baden-Württemberg
Harald Rehmet, Analyst der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), bewertet die Rohwedder-Aktie (WKN 705770) mit "halten".
Die Rohwedder-Gruppe zähle zu den bedeutendsten Unternehmen für die Konzeption und Realisierung von Anlagen auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik für die Mikromontage. Das Technikportfolio bestehe aus den Geschäftsfeldern Montagetechnik (Umsatzanteil 2000: 44%), Prüftechnik (29%), Handhabungstechnik (11%), Bildverarbeitung (13%), Robotertechnik (nicht konsolidiert) und Vakuum-Beschichtungstechnik (3%).
Obwohl das 3. Quartal das bisher umsatzschwächste gewesen sei, habe 2001 ertragsmäßig das bis dato beste Quartalsergebnis erzielt werden können. Gleichwohl habe das EBIT der ersten neun Monate mit 3,7 Mio. Euro 40% unter dem Vorjahresniveau gelegen. Der Umsatz sei um 19% auf 69,6 Mio. Euro gefallen, die Gesamtleistung habe sich dagegen nur um 6% auf 75,1 Mio. Euro reduziert. Durch den Wegfall der IPO-Kosten und eine geringere Steuerquote sei der Jahresüberschuss des Vorjahres mit 1,4 Mio. Euro erreicht worden. Die Konjunkturschwäche habe sich vor allem in den Bereichen Bildverarbeitung und Vakuumtechnik negativ bemerkbar gemacht, da einzelne Aufträge in das neue Geschäftsjahr verschoben, jedoch nicht storniert worden seien.
Die schwache Marktverfassung mache eine weitere Revision der Prognosen erforderlich. Der Umsatzrückstand sollte im 4. Quartal weitgehend aufgeholt werden, beim EBIT erwarte man einen leichten Rückgang. Der Jahresüberschuss dürfte sich durch den Wegfall der Börseneinführungskosten mehr als verdoppeln. Insofern habe das Unternehmen bereits jetzt eine Anhebung der Dividende auf 0,15 bis 0,25 Euro je Aktie angekündigt. Der Auftragsbestand von 65,9 Mio. Euro (+6 % zum Vorjahr) sichere eine rechnerische Auslastung von sieben Monaten, wobei der Hauptgeschäftsbereich Montagetechnik noch darüber liege. Die Prüftechnik dürfte sich nach dem Boom der letzten Jahre deutlich schwächer als 2001 entwickeln. Dagegen erwarte man in den nordamerikanischen Gesellschaften eine deutliche Ertragsverbesserung. Per Saldo gehe man von einem leichten Umsatz- und Ertragswachstum für 2002 aus. Optimistisch stimme vor allem eine Vielzahl von Projekten und Neuentwicklungen, die mittelfristig zu einer weiteren Verbreiterung der Kunden- und Branchenstruktur führen dürften. Dazu gehöre auch der Entwicklungsvertrag mit der amerikanischen Osmic, wo es um eine Vakuumbeschichtungsanlage zur Fertigung von Komponenten für die nächste Generation von Lithographie-Technologien bis hin zum extremen UV-Bereich (EUV) gehe. Dies wiederum sei die Voraussetzung für leistungsfähigere Mikrochips. Im Hinblick auf die Marktstellung und das Wachstumspotenzial sei das Unternehmen langfristig attraktiv.
Aufgrund der anspruchsvollen Bewertung bleibt die Einstufung der Experten der LBBW auf "halten".
Die Rohwedder-Gruppe zähle zu den bedeutendsten Unternehmen für die Konzeption und Realisierung von Anlagen auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik für die Mikromontage. Das Technikportfolio bestehe aus den Geschäftsfeldern Montagetechnik (Umsatzanteil 2000: 44%), Prüftechnik (29%), Handhabungstechnik (11%), Bildverarbeitung (13%), Robotertechnik (nicht konsolidiert) und Vakuum-Beschichtungstechnik (3%).
Die schwache Marktverfassung mache eine weitere Revision der Prognosen erforderlich. Der Umsatzrückstand sollte im 4. Quartal weitgehend aufgeholt werden, beim EBIT erwarte man einen leichten Rückgang. Der Jahresüberschuss dürfte sich durch den Wegfall der Börseneinführungskosten mehr als verdoppeln. Insofern habe das Unternehmen bereits jetzt eine Anhebung der Dividende auf 0,15 bis 0,25 Euro je Aktie angekündigt. Der Auftragsbestand von 65,9 Mio. Euro (+6 % zum Vorjahr) sichere eine rechnerische Auslastung von sieben Monaten, wobei der Hauptgeschäftsbereich Montagetechnik noch darüber liege. Die Prüftechnik dürfte sich nach dem Boom der letzten Jahre deutlich schwächer als 2001 entwickeln. Dagegen erwarte man in den nordamerikanischen Gesellschaften eine deutliche Ertragsverbesserung. Per Saldo gehe man von einem leichten Umsatz- und Ertragswachstum für 2002 aus. Optimistisch stimme vor allem eine Vielzahl von Projekten und Neuentwicklungen, die mittelfristig zu einer weiteren Verbreiterung der Kunden- und Branchenstruktur führen dürften. Dazu gehöre auch der Entwicklungsvertrag mit der amerikanischen Osmic, wo es um eine Vakuumbeschichtungsanlage zur Fertigung von Komponenten für die nächste Generation von Lithographie-Technologien bis hin zum extremen UV-Bereich (EUV) gehe. Dies wiederum sei die Voraussetzung für leistungsfähigere Mikrochips. Im Hinblick auf die Marktstellung und das Wachstumspotenzial sei das Unternehmen langfristig attraktiv.
Aufgrund der anspruchsvollen Bewertung bleibt die Einstufung der Experten der LBBW auf "halten".
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