Rohwedder nicht zeichnen
16.03.00 00:00
Wirtschaftswoche
Die Anlageexperten der Wirtschaftswoche raten von einer Zeichnung der Rohwedder-Aktie (WKN 705770) ab.
Der Mittelständler aus Markdorf am Bodensee biete über fünf Tochtergesellschaften alle Varianten der Montage-, Prüf- und Robotertechnik an. Über 100 Ingenieure arbeiteten für Rohwedder, rund ein Drittel des Umsatzes würden Softwareleistungen bringen.
Rohwedder baue zum Beispiel Montageanlagen für Mobiltelefone, kleinere Industrieroboter und optische Medizintechnik-Prüfsysteme. Kunden seien vor allem große Industrieadressen wie DaimlerChrysler, Philips, Motorola oder Siemens.
Der Markt der Automatisierungstechnik nehme jährlich im Schnitt um acht bis zehn Prozent zu, Vorstand Rohwedder erwarte für sein Unternehmen aber ein noch schnelleres Wachstum. Bis 2001 wolle er die Gesamtleistung von 73 auf 93 Millionen Euro steigern. Der Gewinn solle noch stärker zulegen.
Doch das gelinge nur, weil das Unternehmen viel akquiriere. 1999 habe Rohwedder ein Bildverarbeitungsunternehmen gekauft, 2000 sollen für gut zehn Millionen Euro aus dem Börsengang zwei Unternehmen aus Kanada und den USA hinzukommen. Weitere acht Millionen Euro würden in ein Werk in Deutschland fließen.
Bisher habe Rohwedder Tochtergesellschaften immer zügig integriert.
Mit dem eher niedrigen Wachstum aus eigener Kraft und dem – nicht ganz zutreffenden – Etikett „Maschinenbauer“ dürfte es die Aktie schwer haben.
Zeichnungsgewinne seien unwahrscheinlich, Interessenten sollten abwarten, ob die Integration der neuen Töchter gelinge und erst dann einsteigen, so Wirtschaftswoche.
Der Mittelständler aus Markdorf am Bodensee biete über fünf Tochtergesellschaften alle Varianten der Montage-, Prüf- und Robotertechnik an. Über 100 Ingenieure arbeiteten für Rohwedder, rund ein Drittel des Umsatzes würden Softwareleistungen bringen.
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