Rohwedder nicht zeichnen
24.03.00 00:00
Wirtschaftswoche heute
Der Börseninformationsdienst „Wirtschaftswoche heute“ rät Anlegern, die Aktie des Unternehmens Rohwedder (WKN 705770) nicht zu zeichnen.
Die Zeiten, in denen Industrieunternehmen sich ihre Fertigungsstraßen von drei oder vier Anbietern zusammenstellen ließen, seien vorbei. Nach Aussage des Vorstandschefs Joachim Rohwedder suchten Kunden heute nur einen Ansprechpartner. Die Automatisierungstechnikspezialisten aus Markdorf am Bodensee böten über fünf Tochtergesellschaften alle Varianten der Montage-, Prüf- und Robotertechnik an. Über 100 Ingenieure arbeiteten für Rohwedder, rund ein Drittel des Umsatzes brächten Softwareleistungen.
Rohwedder baue zum Beispiel Montageanlagen für Mobiltelefone, kleinere Industrieroboter und optische Medizintechnik-Prüfsysteme. Kunden seien vor allem große Industrieadressen wie DaimlerChrysler, Philips, Motorola oder Siemens.
Der Markt der Automatisierungstechnik nehme jährlich im Schnitt um acht bis zehn Prozent zu. Dabei wachse Rohwedder nach eigenen Angaben schneller als der Markt. Bis 2001 wolle der Chef die Gesamtleistung (Umsatz plus Bestand an produzierten Teilen) von 73 auf 93 Millionen Euro steigern. Der Gewinn solle noch stärker zulegen.
Doch das gelinge nur, weil das Unternehmen viel akquiriere, betonen die Experten. 1999 habe Rohwedder ein Bildverarbeitungsunternehmen gekauft, 2000 sollten für gut zehn Millionen Euro aus dem Börsengang zwei Unternehmen aus Kanada und den USA hinzukommen. Weitere acht Millionen Euro flössen in ein Werk in Deutschland.
Bisher habe Rohwedder Tochtergesellschaften immer zügig integriert. Mit dem eher niedrigen Wachstum aus eigener Kraft und dem nicht ganz zutreffenden Etikett „Maschinenbauer“ dürfte es die Aktie schwer haben, glauben die Experten.
Zeichnungsgewinne seien unwahrscheinlich. Interessenten sollten abwarten, ob die Integration der neuen Töchter gelinge und erst dann einsteigen.
Die Zeiten, in denen Industrieunternehmen sich ihre Fertigungsstraßen von drei oder vier Anbietern zusammenstellen ließen, seien vorbei. Nach Aussage des Vorstandschefs Joachim Rohwedder suchten Kunden heute nur einen Ansprechpartner. Die Automatisierungstechnikspezialisten aus Markdorf am Bodensee böten über fünf Tochtergesellschaften alle Varianten der Montage-, Prüf- und Robotertechnik an. Über 100 Ingenieure arbeiteten für Rohwedder, rund ein Drittel des Umsatzes brächten Softwareleistungen.
Rohwedder baue zum Beispiel Montageanlagen für Mobiltelefone, kleinere Industrieroboter und optische Medizintechnik-Prüfsysteme. Kunden seien vor allem große Industrieadressen wie DaimlerChrysler, Philips, Motorola oder Siemens.
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