Meyer Burger (Germany) AG
WKN: A0JCZ5 / ISIN: DE000A0JCZ51Roth & Rau massive Gewinnwarnung
22.07.11 15:42
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Frank Neumann, stuft die Aktie von Roth & Rau (ISIN DE000A0JCZ51 / WKN A0JCZ5) von "halten" auf "verkaufen" herab.
Gestern Abend habe das Unternehmen eine Gewinnwarnung bekannt gegeben. Damit sei die Prognose für 2011 zurückgenommen worden. Bisher sei das Unternehmen von einem Konzernumsatz im Gesamtjahr in Höhe von 300 Mio. EUR bis 325 Mio. EUR bei einer EBIT-Marge im Bereich von 4% bis 7% ausgegangen. Angesichts der erheblichen Unsicherheiten über die weitere Marktentwicklung könne das Unternehmen nunmehr keine belastbare Prognose für 2011 abgeben.
Dies sei vor allem durch die Verschlechterung des allgemeinen Branchenumfelds sowie durch Verzögerungen bei der Umsatz- und Ertragsrealisierung aktueller Projekte nötig geworden. So hätten einige Kunden ihre Erweiterungsinvestitionen in die Produktionskapazitäten verlangsamt und vereinbarte Liefertermine verschoben.
Der Auftragseingang in Q2 habe sich auf 29 Mio. EUR belaufen, dem gegenüber hätten Stornierungen in Höhe von 17 Mio. EUR gestanden. Insgesamt sollte der Konzernumsatz im ersten Halbjahr schwächer als im Vorjahr (118,8 Mio. EUR; BHLe: 100 Mio. EUR) ausgefallen sein und das EBIT deutlich negativ.
Nachdem im ersten Halbjahr weiterhin ein negatives EBIT auszuweisen sei, würden die Analysten davon ausgehen, dass auch im Gesamtjahr die EBIT-Marge nahe der Null liegen werde. Zudem würden sie damit rechnen, dass man am Ende dieses Jahres eine Abschreibung auf die CdTe-Dünnschichtproduktionslinie vornehmen müsse. Dies sollte das EBIT um weitere 6 Mio. EUR belasten. Unter dem Strich würden sie ihre Schätzungen für das Unternehmen umsatzseitig auf 265,7 Mio. EUR (bisher 305,7 Mio. EUR) und EBIT-seitig auf -1,3 Mio. EUR (bisher 15,7 Mio. EUR) zurücknehmen.
Die Analysten würden in ihrem Basisszenario davon ausgehen, dass Meyer Burger seinen Anteil bei Roth & Rau (aktuell 82%) bei schwachen Aktienkursen erhöhen werde. Es sei außerdem nicht auszuschließen, dass ein Teil der Gewinnwarnung auf diese Übernahme zurück zu führen sei und als reinigendes Gewitter zu verstehen sei. Dennoch sehe man für die Aktie aktuell eher Down-side-Potenzial.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe stufen die Roth & Rau-Aktie anhand ihres Peer-Group-Vergleiches (12,00 EUR) und ihres DCF-Modells (16,10 EUR) mit einem Kursziel von 14,00 EUR von "halten" auf "verkaufen" zurück. (Analyse vom 22.07.2011) (22.07.2011/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Gestern Abend habe das Unternehmen eine Gewinnwarnung bekannt gegeben. Damit sei die Prognose für 2011 zurückgenommen worden. Bisher sei das Unternehmen von einem Konzernumsatz im Gesamtjahr in Höhe von 300 Mio. EUR bis 325 Mio. EUR bei einer EBIT-Marge im Bereich von 4% bis 7% ausgegangen. Angesichts der erheblichen Unsicherheiten über die weitere Marktentwicklung könne das Unternehmen nunmehr keine belastbare Prognose für 2011 abgeben.
Dies sei vor allem durch die Verschlechterung des allgemeinen Branchenumfelds sowie durch Verzögerungen bei der Umsatz- und Ertragsrealisierung aktueller Projekte nötig geworden. So hätten einige Kunden ihre Erweiterungsinvestitionen in die Produktionskapazitäten verlangsamt und vereinbarte Liefertermine verschoben.
Nachdem im ersten Halbjahr weiterhin ein negatives EBIT auszuweisen sei, würden die Analysten davon ausgehen, dass auch im Gesamtjahr die EBIT-Marge nahe der Null liegen werde. Zudem würden sie damit rechnen, dass man am Ende dieses Jahres eine Abschreibung auf die CdTe-Dünnschichtproduktionslinie vornehmen müsse. Dies sollte das EBIT um weitere 6 Mio. EUR belasten. Unter dem Strich würden sie ihre Schätzungen für das Unternehmen umsatzseitig auf 265,7 Mio. EUR (bisher 305,7 Mio. EUR) und EBIT-seitig auf -1,3 Mio. EUR (bisher 15,7 Mio. EUR) zurücknehmen.
Die Analysten würden in ihrem Basisszenario davon ausgehen, dass Meyer Burger seinen Anteil bei Roth & Rau (aktuell 82%) bei schwachen Aktienkursen erhöhen werde. Es sei außerdem nicht auszuschließen, dass ein Teil der Gewinnwarnung auf diese Übernahme zurück zu führen sei und als reinigendes Gewitter zu verstehen sei. Dennoch sehe man für die Aktie aktuell eher Down-side-Potenzial.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe stufen die Roth & Rau-Aktie anhand ihres Peer-Group-Vergleiches (12,00 EUR) und ihres DCF-Modells (16,10 EUR) mit einem Kursziel von 14,00 EUR von "halten" auf "verkaufen" zurück. (Analyse vom 22.07.2011) (22.07.2011/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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