Rückblick auf das Börsenjahr 2002
27.12.02 15:08
BoersenMan.de
2002 war das dritte Börsenjahr in Folge, das mit einem Minus endete, so die Experten von "BoersenMan.de".
Vor gut einem Jahr habe der DAX bei rund 5.200 Punkten gestanden. Er schien sich gerade etwas zu erholen, nachdem der 11. September und der Enron-Bilanzskandal ihm herbe zugesetzt hatten, so die Experten von "BoersenMan.de". Die Hoffnung, dass die Lage doch mal wieder besser als die Stimmung und ein Aufschwung lediglich eine Frage der Zeit sei, hätten den DAX im März auf stolze 5.460 Punkte gebracht. Dann sei er ins Rutschen gekommen. Der DAX sei gefallen und gefallen und gefallen.
Erholungsphasen hätten selten länger als ein - zwei Wochen gewährt. Fast alle DAX-Titel hätten so im Jahresverlauf zum Teil herbe Verluste hinnehmen müssen. Lediglich Henkel und BASF seien mit einem einstelligen Minus davon gekommen. Größter Verlierer im DAX sei die Aktie von MLP gewesen, mit minus 87 Prozent. Gefolgt von Infineon: Minus 67 Prozent, der Allianz: Minus 61 und der Münchner Rück: Minus 59 Prozent.
Nur ein einziger der 30 DAX-Titel stehe derzeit besser da als am Jahresanfang: adidas-Salomon. Das Plus sei kaum der Rede wert, aber immerhin. Wenn man auf Unternehmen aus dem Dow Jones gesetzt habe, sei es einem zwar nicht sehr viel besser ergangen, dafür aber weniger schlecht. Die Verluste seien deutlich moderater ausgefallen und eine Aktie wie die von Eastman-Kodak könne mit Plus 18 Prozent sogar richtig glänzen. Apropos glänzen, ein echter Klassiker unter den Geldanlagen habe ein wahres Jubeljahr hinter sich. Gold, die schönste aller Krisenwährungen, habe sich um über 25 Prozent von 276 auf 350 Dollar pro Feinunze verteuert.
Vor gut einem Jahr habe der DAX bei rund 5.200 Punkten gestanden. Er schien sich gerade etwas zu erholen, nachdem der 11. September und der Enron-Bilanzskandal ihm herbe zugesetzt hatten, so die Experten von "BoersenMan.de". Die Hoffnung, dass die Lage doch mal wieder besser als die Stimmung und ein Aufschwung lediglich eine Frage der Zeit sei, hätten den DAX im März auf stolze 5.460 Punkte gebracht. Dann sei er ins Rutschen gekommen. Der DAX sei gefallen und gefallen und gefallen.
Erholungsphasen hätten selten länger als ein - zwei Wochen gewährt. Fast alle DAX-Titel hätten so im Jahresverlauf zum Teil herbe Verluste hinnehmen müssen. Lediglich Henkel und BASF seien mit einem einstelligen Minus davon gekommen. Größter Verlierer im DAX sei die Aktie von MLP gewesen, mit minus 87 Prozent. Gefolgt von Infineon: Minus 67 Prozent, der Allianz: Minus 61 und der Münchner Rück: Minus 59 Prozent.
Nur ein einziger der 30 DAX-Titel stehe derzeit besser da als am Jahresanfang: adidas-Salomon. Das Plus sei kaum der Rede wert, aber immerhin. Wenn man auf Unternehmen aus dem Dow Jones gesetzt habe, sei es einem zwar nicht sehr viel besser ergangen, dafür aber weniger schlecht. Die Verluste seien deutlich moderater ausgefallen und eine Aktie wie die von Eastman-Kodak könne mit Plus 18 Prozent sogar richtig glänzen. Apropos glänzen, ein echter Klassiker unter den Geldanlagen habe ein wahres Jubeljahr hinter sich. Gold, die schönste aller Krisenwährungen, habe sich um über 25 Prozent von 276 auf 350 Dollar pro Feinunze verteuert.
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