Rücker klarer Kauf
26.10.07 09:02
OPEN-MARKET-REPORT
Kulmbach (aktiencheck.de AG) - Für die Experten von "OPEN-MARKET-REPORT" ist die Aktie von Rücker ein klarer Kauf.
Automobilhersteller seien gezwungen, in immer kürzer werdenden Abständen neue Modelle zu lancieren, um ihre Marktanteile halten oder ausbauen zu können. Die entsprechenden Entwicklungs- und Designarbeiten könnten die Produzenten allerdings häufig nicht mehr mit eigenem Personal bewältigen, weshalb sie diese Tätigkeiten auslagern würden - zum Beispiel an den Ingenieurdienstleister Rücker.
"Das Marktumfeld für unser Unternehmen ist hervorragend", habe Vorstandschef Wolfgang Rücker im Gespräch mit den Experten berichtet. "Im Geschäftsbereich Automotive, in dem wir 70 Prozent des Umsatzes erwirtschaften, explodiert das Geschäft und in der Luftfahrtsparte freuen wir uns über eine deutlich steigende Nachfrage nach unseren Dienstleistungen". In den nächsten drei Jahren werde sich laut dem Firmenlenker an der ausgezeichneten Auftragslage nichts ändern. Wachsen wolle das Unternehmen jedoch vor allem aus eigener Kraft. Zukäufe kämen nur dann infrage, wenn die jeweiligen Firmen strategisch optimal zu Rücker passen würden.
Für Wachstumsfantasie sorge neben dem hervorragenden Umfeld auch die im September vereinbarte Zusammenarbeit mit Magna Steyr - eine Tochtergesellschaft des kanadischen Automobilzulieferers Magna International, die sich auf die Entwicklung und Produktion kompletter Fahrzeuge spezialisiert habe. Als priorisierter Kooperationspartner sei Rücker bereits bei drei Projekten der Kanadier involviert und werde künftig weitere Aufträge für technologische Entwicklungsdienstleistungen erhalten. "Mittel- bis langfristig wird sich diese Kooperation sehr positiv auf unsere Gewinnentwicklung auswirken", so Rücker.
Vor der Konkurrenz habe Wolfgang Rücker keine Angst. Denn das von ihm geführte Unternehmen verfüge über 30 Jahre Erfahrung im Bereich Ingenieurdienstleistungen und der Verlagerung von Arbeitspaketen weltweit. Zudem könne Rücker für neue Aufträge die notwendigen Kapazitäten kurzfristig zusammenstellen. Möglich sei dies aufgrund der fortlaufenden Rekrutierung qualifizierter Ingenieure und der Schulung des Personals in Deutschland.
Bezüglich der jüngsten Übernahmegerüchte - angeblich sei der Automobilkonzern BMW an Rücker interessiert - habe der Vorstandschef gegenüber den Experten betont, dass ihm kein Angebot vorliege. Unabhängig davon sehe er ohnehin keinen Grund, sich von seiner 58,5-prozentigen Beteiligung an Rücker ganz oder teilweise zu trennen, da das Unternehmen an der Börse derzeit "krass unterbewertet" sei. Analystenschätzungen zufolge werde Rücker im nächsten Jahr den Gewinn je Anteilschein von 0,51 auf 0,86 Euro steigern.
Mit einem 2008er-KGV von 10 ist die Rücker-Aktie sehr günstig bewertet und somit für die Experten von "OPEN-MARKET-REPORT" ein klarer Kauf. Zur Absicherung sollte ein Stoppkurs bei 7 Euro platziert werden. (Ausgabe 43)
(26.10.2007/ac/a/nw)
Automobilhersteller seien gezwungen, in immer kürzer werdenden Abständen neue Modelle zu lancieren, um ihre Marktanteile halten oder ausbauen zu können. Die entsprechenden Entwicklungs- und Designarbeiten könnten die Produzenten allerdings häufig nicht mehr mit eigenem Personal bewältigen, weshalb sie diese Tätigkeiten auslagern würden - zum Beispiel an den Ingenieurdienstleister Rücker.
"Das Marktumfeld für unser Unternehmen ist hervorragend", habe Vorstandschef Wolfgang Rücker im Gespräch mit den Experten berichtet. "Im Geschäftsbereich Automotive, in dem wir 70 Prozent des Umsatzes erwirtschaften, explodiert das Geschäft und in der Luftfahrtsparte freuen wir uns über eine deutlich steigende Nachfrage nach unseren Dienstleistungen". In den nächsten drei Jahren werde sich laut dem Firmenlenker an der ausgezeichneten Auftragslage nichts ändern. Wachsen wolle das Unternehmen jedoch vor allem aus eigener Kraft. Zukäufe kämen nur dann infrage, wenn die jeweiligen Firmen strategisch optimal zu Rücker passen würden.
Vor der Konkurrenz habe Wolfgang Rücker keine Angst. Denn das von ihm geführte Unternehmen verfüge über 30 Jahre Erfahrung im Bereich Ingenieurdienstleistungen und der Verlagerung von Arbeitspaketen weltweit. Zudem könne Rücker für neue Aufträge die notwendigen Kapazitäten kurzfristig zusammenstellen. Möglich sei dies aufgrund der fortlaufenden Rekrutierung qualifizierter Ingenieure und der Schulung des Personals in Deutschland.
Bezüglich der jüngsten Übernahmegerüchte - angeblich sei der Automobilkonzern BMW an Rücker interessiert - habe der Vorstandschef gegenüber den Experten betont, dass ihm kein Angebot vorliege. Unabhängig davon sehe er ohnehin keinen Grund, sich von seiner 58,5-prozentigen Beteiligung an Rücker ganz oder teilweise zu trennen, da das Unternehmen an der Börse derzeit "krass unterbewertet" sei. Analystenschätzungen zufolge werde Rücker im nächsten Jahr den Gewinn je Anteilschein von 0,51 auf 0,86 Euro steigern.
Mit einem 2008er-KGV von 10 ist die Rücker-Aktie sehr günstig bewertet und somit für die Experten von "OPEN-MARKET-REPORT" ein klarer Kauf. Zur Absicherung sollte ein Stoppkurs bei 7 Euro platziert werden. (Ausgabe 43)
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