RYANAIR HLDGS PLC IP-.02
WKN: 907191 / ISIN: IE0031117611Ryanair Holding Aufwärtstrend
04.01.02 15:45
boersenmagazin.de
Den Wertpapierexperten von "boersenmagazin.de" zufolge befindet sich der Kurs der Aktie Ryanair Holding (WKN 907191) im Aufwärtstrend.
Die Anschläge vom 11. September hätten viele der etablierten und ehrwürdigen Instanzen des internationalen Luftverkehrs ins Wanken gebracht. Die Schweizer Swissair habe die sich anschließende Krise des Lufttransports nur durch ein vereintes Eingreifen der Schweizer Industrie überlebt, die Teile des Unternehmens in die ehemalige Tochter Crossair überführt habe und so zumindest einen Teil des Unternehmens über Wasser hielt. Für die belgische Sabena habe der Kollaps der Swissair allerdings das eigenen "Aus" bedeutet.
Seit den stürmischen Tagen des Herbstes sei allerdings zumindest bei den Fluggastzahlen wieder etwas Entlastung eingekehrt. Die Passagierzahlen hätten direkt nach den Anschlägen deutlich nachgegeben, aber das Schlimmste scheine überstanden zu sein. Die noch immer umstrittenen Beihilfen, die verschiedene nationale Regierungen Fluglinien zukommen ließen, an denen sie oftmals als (Mehrheits-)Aktionär beteiligt seien, habe bei den sog. "Billig-Fliegern" für gehörigen Unmut gesorgt. Dabei gerieten im Herbst vor allem die irische Ryanair und die Deutsche Lufthansa aneinander. Der Disput zwischen beiden Unternehmen sei bei den verschiedenen Stellen noch nicht vor Gericht anhängig und ein Ende sei noch nicht in Sicht.
Das Konzept von Ryanair sei ebenso einfach wie unattraktiv. Die Iren würden billig fliegen. Firmengründer Michael O´Leary greife die Etablierten ausschließlich über den Preis an. Durch konsequentes Sparen in den Punkten Service und Bequemlichkeit würden seine Flugzeuge eine höhere Ertragskraft pro Passagier schaffen, was sich in niedrigeren Preisen für den Kunden niederschlage. So entfalle bei Ryanair zwar nicht das Menü kurz nach dem Start, aber wer im Flugzeug essen wolle, müsse dafür auch separat bezahlen.
Das zweite Geheimnis sei das Ausweichen auf kleinere Flughäfen. So diene den Iren nicht etwa der mittlerweile ebenfalls börsennotierte Frankfurter Flughafen als Hauptquartier oder Start- und Landebasis, sondern die Flieger würden statt dessen im in der Nähe liegenden Hahn abheben. Ryan habe es auch verstanden, Lübeck trotz der abgeschiedeneren Lage, als norddeutschen Zielpunkt zu etablieren.
In diesem Markt würden mittlerweile fünf größere Player um die preisbewussten Passagiere kämpfen. Die stetige Zunahme der Auslastungszahlen würden aber fast alle nur durch die Kunden erreichen, die den großen Linien den Rücken kehren würden. Ryanair habe sich dabei vor allem den deutschen Markt als Ziel einer weiteren Expansion ausgesucht. Zusätzlich zu einem bereits genehmigten Ausbau des Heimatflughafens Hahn für rund 50 Millionen Mark, sollten in 2002 auch vier weitere Flugzeuge der Konkurrenz das Fürchten lehren. Auch das Angebot an Zielflughäfen solle von Deutschland aus um zwei Ziele in Südeuropa erweitert werden.
Bis hin zu diesem Datum sei das Börsenjahr 2001 für die Iren eine "Nullnummer" gewesen. Inmitten der Turbulenzen um die Terroranschläge, Sabena, LTU und Swissair sei der Kurs kurzfristig auf unter vier Euro abgerutscht.
Seit diesem Tiefpunkt befindet sich der Kurs jedoch wieder in einem stabilen Aufwärtstrend, so die Experten von "boersenmagazin.de". Wer den Mut gehabt habe, zu diesem Tiefstkurs einzusteigen, habe sein Geld bis zum Ende des Jahres fast verdoppeln können. Das aktuelle KGV von 40 deute an, dass hier vom Anleger eine gehörige Portion an Vertrauen in weiteres Wachstum gefordert sei.
Die Anschläge vom 11. September hätten viele der etablierten und ehrwürdigen Instanzen des internationalen Luftverkehrs ins Wanken gebracht. Die Schweizer Swissair habe die sich anschließende Krise des Lufttransports nur durch ein vereintes Eingreifen der Schweizer Industrie überlebt, die Teile des Unternehmens in die ehemalige Tochter Crossair überführt habe und so zumindest einen Teil des Unternehmens über Wasser hielt. Für die belgische Sabena habe der Kollaps der Swissair allerdings das eigenen "Aus" bedeutet.
Seit den stürmischen Tagen des Herbstes sei allerdings zumindest bei den Fluggastzahlen wieder etwas Entlastung eingekehrt. Die Passagierzahlen hätten direkt nach den Anschlägen deutlich nachgegeben, aber das Schlimmste scheine überstanden zu sein. Die noch immer umstrittenen Beihilfen, die verschiedene nationale Regierungen Fluglinien zukommen ließen, an denen sie oftmals als (Mehrheits-)Aktionär beteiligt seien, habe bei den sog. "Billig-Fliegern" für gehörigen Unmut gesorgt. Dabei gerieten im Herbst vor allem die irische Ryanair und die Deutsche Lufthansa aneinander. Der Disput zwischen beiden Unternehmen sei bei den verschiedenen Stellen noch nicht vor Gericht anhängig und ein Ende sei noch nicht in Sicht.
Das zweite Geheimnis sei das Ausweichen auf kleinere Flughäfen. So diene den Iren nicht etwa der mittlerweile ebenfalls börsennotierte Frankfurter Flughafen als Hauptquartier oder Start- und Landebasis, sondern die Flieger würden statt dessen im in der Nähe liegenden Hahn abheben. Ryan habe es auch verstanden, Lübeck trotz der abgeschiedeneren Lage, als norddeutschen Zielpunkt zu etablieren.
In diesem Markt würden mittlerweile fünf größere Player um die preisbewussten Passagiere kämpfen. Die stetige Zunahme der Auslastungszahlen würden aber fast alle nur durch die Kunden erreichen, die den großen Linien den Rücken kehren würden. Ryanair habe sich dabei vor allem den deutschen Markt als Ziel einer weiteren Expansion ausgesucht. Zusätzlich zu einem bereits genehmigten Ausbau des Heimatflughafens Hahn für rund 50 Millionen Mark, sollten in 2002 auch vier weitere Flugzeuge der Konkurrenz das Fürchten lehren. Auch das Angebot an Zielflughäfen solle von Deutschland aus um zwei Ziele in Südeuropa erweitert werden.
Bis hin zu diesem Datum sei das Börsenjahr 2001 für die Iren eine "Nullnummer" gewesen. Inmitten der Turbulenzen um die Terroranschläge, Sabena, LTU und Swissair sei der Kurs kurzfristig auf unter vier Euro abgerutscht.
Seit diesem Tiefpunkt befindet sich der Kurs jedoch wieder in einem stabilen Aufwärtstrend, so die Experten von "boersenmagazin.de". Wer den Mut gehabt habe, zu diesem Tiefstkurs einzusteigen, habe sein Geld bis zum Ende des Jahres fast verdoppeln können. Das aktuelle KGV von 40 deute an, dass hier vom Anleger eine gehörige Portion an Vertrauen in weiteres Wachstum gefordert sei.
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