SARS bedroht asiatische Wirtschaft
31.03.03 13:19
BoersenMan.de
Die lebensgefährliche Lungenentzündung SARS breitet sich weiter aus, berichten die Experten von "BoersenMan.de".
Vor allem in Asien steige die Zahl der Verdachts- und Todesfälle täglich. Mit verschärften Sicherheitsmaßnahmen versuche man der Lage Herr zu werden. So sei in Hongkong heute ein ganzer Wohnblock mit mehr als 200 Menschen unter Quarantäne gestellt worden.
Dennoch, die Krankheit wirke sich mehr und mehr auch auf das Wirtschaftsleben aus. Flug- und Reisebuchungen in der Region würden deutlich zurückgehen. HSBC, Bank of China und Hewlett-Packard sollten bereits ihre Büros in Hongkong geschlossen haben. Großveranstaltungen würden abgesagt, in Fußgängerzonen und Einkaufspassagen solle eine ungewohnte Ruhe herrschen. Volkswirtschaftler würden durch SARS bereits jetzt mit einem deutlich geringeren Wirtschaftswachstum in China und Singapur rechnen.
Das "Handelsblatt" zitiere einen Volkswirt von ABN-Amro. Wenn Geschäftsreisende Hongkong über längere Zeit meiden würden, träfe dies seiner Meinung nach das Rückrad der Wirtschaft, den Außenhandel. Und das hätte dann auch Auswirkungen auf die Wirtschaft in Deutschland, da ein großer Anteil der Importe aus der von SARS betroffenen Region stamme. Die Börsen in Hongkong und Tokio hätten bereits in den letzten Tagen mit deutlichen Kursrückgängen reagiert. In Singapur seien sogar Atemmasken an die Börsenmakler ausgegeben worden.
Vor allem in Asien steige die Zahl der Verdachts- und Todesfälle täglich. Mit verschärften Sicherheitsmaßnahmen versuche man der Lage Herr zu werden. So sei in Hongkong heute ein ganzer Wohnblock mit mehr als 200 Menschen unter Quarantäne gestellt worden.
Dennoch, die Krankheit wirke sich mehr und mehr auch auf das Wirtschaftsleben aus. Flug- und Reisebuchungen in der Region würden deutlich zurückgehen. HSBC, Bank of China und Hewlett-Packard sollten bereits ihre Büros in Hongkong geschlossen haben. Großveranstaltungen würden abgesagt, in Fußgängerzonen und Einkaufspassagen solle eine ungewohnte Ruhe herrschen. Volkswirtschaftler würden durch SARS bereits jetzt mit einem deutlich geringeren Wirtschaftswachstum in China und Singapur rechnen.
Das "Handelsblatt" zitiere einen Volkswirt von ABN-Amro. Wenn Geschäftsreisende Hongkong über längere Zeit meiden würden, träfe dies seiner Meinung nach das Rückrad der Wirtschaft, den Außenhandel. Und das hätte dann auch Auswirkungen auf die Wirtschaft in Deutschland, da ein großer Anteil der Importe aus der von SARS betroffenen Region stamme. Die Börsen in Hongkong und Tokio hätten bereits in den letzten Tagen mit deutlichen Kursrückgängen reagiert. In Singapur seien sogar Atemmasken an die Börsenmakler ausgegeben worden.
