SEZ marktgewichten
28.04.04 15:10
Zürcher Kantonalbank
Die Analysten der Zürcher Kantonalbank stufen die Aktie von SEZ weiter mit "marktgewichten" ein.
Das Quartalsergebnis liefere einen weiteren Beleg für den Aufschwung in der Halbleiterbranche, welcher insbesondere auch eine Erholung des Investitionsverhaltens zu Folge habe und SEZ gegenüber dem Vorjahr ein fast doppelt so hohes Auftragsvolumen gebracht habe. Bei einem sequenziell 8% höheren Umsatz habe SEZ mit einer EBIT-Marge von 17,3% ein gutes Ergebnis im Rahmen der Erwartungen präsentiert.
Eine Analyse der Kostenentwicklung habe allerdings auch gezeigt, dass die Bruttogewinn-Marge, die mehr als 300 Basispunkte über der Analystenschätzung ausgefallen sei, durch einen überproportionalen Anstieg des Verwaltungsaufwandes wieder weit gehend kompensiert worden sei und damit nicht zu einem Anstieg des EBIT geführt habe.
SEZ rechne im Gegensatz zu vergangenen Zyklen, welche fast immer nach einem Boom-Bust-Muster verlaufen seien, im derzeitigen Zyklus mit einer stabileren Entwicklung und gehe von einer nachhaltigen Erholung bis ins Jahr 2005 aus. Obwohl bekannte Marktforschungsinstitute wie Gartner Dataquest diese Auffassung teilen würden, seien die Wertpapierspezialisten gegenüber "stabilen" Entwicklungen in dieser Branche auf Grund bisheriger Erfahrungen jedoch eher skeptisch eingestellt.
Als Reaktion auf die fast voll ausgelasteten Ressourcen plane SEZ nun eine Erhöhung der Produktionskapazitäten um bis zu 25%, was Quartalsumsätze von CHF 90 bis 100 Mio. (bisher: rund CHF 80 Mio.) ermöglichen solle. Dafür wolle SEZ Investitionen von ca. CHF 40 Mio. tätigen, welche die Bilanzrelationen nach der erfolgten Kapitalerhöhung jedoch nur unwesentlich beeinflussen würden.
Entgegen dem ersten Eindruck der Investmentbanker hätten sie ihre Schätzungen, basierend auf neuen Informationen aus der Telefonkonferenz vom 27. April, für 2004 nochmals um ca. 10% auf einen Umsatz von CHF 298 Mio. (+75%!) erhöht.
Der operative Hebel falle auf Grund einer ebenfalls höher geschätzten Kostenbasis (Verwaltungsaufwand) mit einer Erhöhung des Betriebsgewinnes um ca. 12,5% auf neu CHF 55,5 Mio. jedoch nicht so hoch aus. Damit würden sich die Analystenschätzungen jedoch weiterhin über der Guidance von SEZ bewegen, welche erwartungsgemäß ebenfalls revidiert worden sei. Neu werde von SEZ ein Umsatz von CHF 260 bis 270 Mio. (bisher: CHF 240 Mio.) und ein EBIT von CHF 42 bis 46 Mio. (bisher: mindestens CHF 31 Mio.) für 2004 in Aussicht gestellt.
Auf Grund der vorsichtigeren Haltung gegenüber Halbleiteraktien lautet die Empfehlung der Analysten der Zürcher Kantonalbank für die SEZ-Aktie unverändert "marktgewichten". Der innere Wert gemäss DCF liege bei ca. CHF 50.
Das Quartalsergebnis liefere einen weiteren Beleg für den Aufschwung in der Halbleiterbranche, welcher insbesondere auch eine Erholung des Investitionsverhaltens zu Folge habe und SEZ gegenüber dem Vorjahr ein fast doppelt so hohes Auftragsvolumen gebracht habe. Bei einem sequenziell 8% höheren Umsatz habe SEZ mit einer EBIT-Marge von 17,3% ein gutes Ergebnis im Rahmen der Erwartungen präsentiert.
Eine Analyse der Kostenentwicklung habe allerdings auch gezeigt, dass die Bruttogewinn-Marge, die mehr als 300 Basispunkte über der Analystenschätzung ausgefallen sei, durch einen überproportionalen Anstieg des Verwaltungsaufwandes wieder weit gehend kompensiert worden sei und damit nicht zu einem Anstieg des EBIT geführt habe.
Als Reaktion auf die fast voll ausgelasteten Ressourcen plane SEZ nun eine Erhöhung der Produktionskapazitäten um bis zu 25%, was Quartalsumsätze von CHF 90 bis 100 Mio. (bisher: rund CHF 80 Mio.) ermöglichen solle. Dafür wolle SEZ Investitionen von ca. CHF 40 Mio. tätigen, welche die Bilanzrelationen nach der erfolgten Kapitalerhöhung jedoch nur unwesentlich beeinflussen würden.
Entgegen dem ersten Eindruck der Investmentbanker hätten sie ihre Schätzungen, basierend auf neuen Informationen aus der Telefonkonferenz vom 27. April, für 2004 nochmals um ca. 10% auf einen Umsatz von CHF 298 Mio. (+75%!) erhöht.
Der operative Hebel falle auf Grund einer ebenfalls höher geschätzten Kostenbasis (Verwaltungsaufwand) mit einer Erhöhung des Betriebsgewinnes um ca. 12,5% auf neu CHF 55,5 Mio. jedoch nicht so hoch aus. Damit würden sich die Analystenschätzungen jedoch weiterhin über der Guidance von SEZ bewegen, welche erwartungsgemäß ebenfalls revidiert worden sei. Neu werde von SEZ ein Umsatz von CHF 260 bis 270 Mio. (bisher: CHF 240 Mio.) und ein EBIT von CHF 42 bis 46 Mio. (bisher: mindestens CHF 31 Mio.) für 2004 in Aussicht gestellt.
Auf Grund der vorsichtigeren Haltung gegenüber Halbleiteraktien lautet die Empfehlung der Analysten der Zürcher Kantonalbank für die SEZ-Aktie unverändert "marktgewichten". Der innere Wert gemäss DCF liege bei ca. CHF 50.
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