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Fr, 17. April 2026, 14:43 Uhr

Stada

WKN: 725180 / ISIN: DE0007251803

STADA positive Bilanz


14.05.02 15:27
Investor-Village

In dem heute veröffentlichten Aktionärsbrief unterstreicht der Bad Vilbeler Arzneimittelhersteller STADA Arzneimittel AG (WKN 725180) nochmals seine Ambitionen für das Geschäftsjahr 2002.

Dies falle nach guten Ergebnissen in den ersten drei Monaten leicht: Vor Steuern habe das Unternehmen den Gewinn um 20% auf 26,1 Mio. Euro verbessert, nach Steuern gar um 23% auf 11,1 Mio. Euro. Das sei eine überproportionale Steigerung gegenüber dem Umsatz: Dieser habe sich um 13% auf 152,7 Mio. Euro erhöht.

Gute Fortschritte habe STADA auch in den drei Kernbereichen Generika, Marken und Spezialpharmazeutika (Onkologika und Impfstoffe) gemacht: In allen drei Bereichen zusammen genommen sei der Umsatz um 23% auf 129,8 Mio. Euro geklettert. Am stärksten sei das Geschäft mit Spezialpharmazeutika gewachsen. Das Plus von 38% sei allerdings relativ zu sehen: Dieser Geschäftsbereich sei nach Umsatzanteilen (ca. 3%) eher unbedeutend. Bedeutsamer sei da schon das hervorragende Umsatzwachstum der Generika-Sparte (knapp 60% des Gesamtumsatzes) von 28%.

Auch in Deutschland komme STADA gut voran: Der Umsatz habe um 15% zugelegt, das Geschäft mit Generika sogar um 18%. Das noch junge US-Geschäft sei mit einem Umsatz von 9,7 Mio. Euro im 1. Quartal ebenfalls erfreulich verlaufen. Die ursprünglichen Prognosen des Unternehmens hätten hier 38 Mio. Euro für 2002 vorgesehen - damit liege STADA exakt im Plan.

In der Vergangenheit sei STADA vornehmlich durch Übernahmen gewachsen. So habe die Akquisition des Generika-Anbieters MOVA Laboratories im November 2001 erst den Einstieg in den US-Markt ermöglicht. Zudem habe sich STADA in mehrere Marken in Spanien, Italien und den USA eingekauft. Um auch künftig für derartige Unternehmungen Geld in der Kasse zu haben, wolle sich STADA von der Hauptversammlung am 25. Juni neues Kapital im Volumen von 24,3 Mio. Euro genehmigen lassen.

Auf dieser Hauptversammlung wolle sich STADA von den Aktionären auch den Rückkauf eigener Aktien von bis zu 10% des Grundkapitals absegnen lassen. Durch den Rückkauf eigener Anteile verringere sich die Zahl der ausgegebenen Aktien, auf die sich der erzielte Gewinn verteile. Dies führe auch bei einem nominal unveränderten Ergebnis zu einem Anstieg des Gewinns pro Aktie. So positiv die Auswirkungen eines solchen Aktienrückkaufs auf die Gewinnentwicklung wären: Damit würde die ohnehin geringe Marktkapitalisierung der Aktie nochmals weiter zurück gehen. Die sei mit aktuell knapp 694 Millionen Euro der "Pferdefuß" der Aktie. Denn große institutionelle Investoren würden solche marktengen Titel meiden.

Es sei aber derzeit der einzige Wermutstropfen in einer ansonsten quasi makellosen Bilanz der ersten drei Monate. Der Verlauf der Geschäfte in diesem Zeitraum würden Mut machen, dass die früher gemachten Prognosen erreicht würden: ein Umsatzplus von 15% in den Kerngeschäften und ein prozentual mindestens zweistelliges Wachstum beim Ergebnis.





 
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