Saurer marktgewichten
18.03.05 13:54
Zürcher Kantonalbank
Die Analysten der Zürcher Kantonalbank stufen die Aktie von Saurer mit "marktgewichten" ein.
2004 habe sich für Saurer insgesamt positiv entwickelt. Bereinigt um Währungseffekte und die Devestition der Oberflächentechnologie habe der Auftragseingang um 7% zu- und der Umsatz um 1% abgenommen. Nach dem Verkaufsgewinn für die Oberflächentechnologie (EUR 16,2 Mio.) und inklusive Restrukturierungs- und sonstiger einmaliger Aufwendungen (EUR 14 Mio.) habe sich der Betriebsgewinn auf EUR 114 Mio. (+29,1%) erhöht. Dabei hätten die hohen Volumen zusammen mit der verbesserten Kostenstruktur die negativen Währungseinflüsse und die gestiegenen Rohmaterialpreise mehr als kompensieren können. Der Reingewinn sei um 46,0% auf EUR 68,9 Mio. gestiegen.
Bei einem um 6% (EUR 1.306 Mio., +8% in LW) höheren Bestellungseingang im Bereich Textile Systems habe sich der Umsatz auf Grund des gestiegenen Anteils an Chemiefaserprojekten, die längere Durchlaufzeiten aufweisen würden, und wegen des tieferen Auftragsbestands am Jahresanfang unterproportional entwickelt (-5,2% bzw. -3% in LW auf EUR 1.209 Mio.). Trotz tieferen Volumens und des ungünstigen Produktemixes sei das Divisionsergebnis dank niedriger Kosten, höherem Wertschöpfungsanteil in Asien und geringerer Restrukturierungskosten um 24% auf EUR 77,2 Mio. gestiegen.
Für 2005 rechne man mit einem leicht negativen organischen Umsatzwachstum infolge der seit dem 2. Halbjahr 2004 eingetretenen Abkühlung in China (30% des Auftragseingangs), welche auf die wirtschaftsstrukturellen Maßnahmen der Regierung und die notwendige Absorption der hohen Investitionen in den letzten Jahren zurückzuführen sei. Höhere Aufträge aus anderen asiatischen Ländern und teilweise aus Europa und Amerika könnten dies nicht voll kompensieren. Die gesamte Wirkung der Kostensenkungsmaßnahmen dürfte trotzdem eine weitere Verbesserung der operativen Marge mit sich bringen.
Der Umsatz in der Antriebstechnologie sei um 6% auf EUR 384 Mio. gestiegen. Dennoch sei das Betriebsergebnis wegen Restrukturierungskosten für die Produktionsverlagerung nach Indien und wegen höherer Stahl- und Energiepreise um 22% auf EUR 22 Mio. zurückgegangen. Auf Grund des regen Geschäftverlaufs bei den Kunden, insbesondere im Bereich Landwirtschaftsfahrzeuge und Luxus-Sportwagen, würden die Analysten für 2005 mit einem höheren Umsatz rechnen. Infolge der tieferen Kostenbasis nach der Produktionsverlagerung nach Asien würden sie eine überproportionale Ergebnisverbesserung erwarten.
Nach einer tiefgreifenden Restrukturierung habe Saurer eine befriedigende Profitabilität erreicht und mit einer starken Cashflow-Generierung (EUR 349 Mio. in den letzten 3 Jahren) ein Nettofinanzvermögen von EUR 141 Mio. erzielt. Damit sei Saurer gut gewappnet, um bezüglich Produkte, Technologien oder Märkten ergänzende Akquisitionen oder aber Aktienrückkäufe (EK-Quote 40%) zu tätigen. Verglichen mit anderen Schweizer Maschinenherstellern sei die Saurer-Aktie nicht teuer bewertet.
Wegen der unsicheren Entwicklung im wichtigen Markt China favorisieren die Analysten der Zürcher Kantonalbank aber weniger zyklische Industrietitel und bewerten die Saurer-Aktie mit "marktgewichten".
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
2004 habe sich für Saurer insgesamt positiv entwickelt. Bereinigt um Währungseffekte und die Devestition der Oberflächentechnologie habe der Auftragseingang um 7% zu- und der Umsatz um 1% abgenommen. Nach dem Verkaufsgewinn für die Oberflächentechnologie (EUR 16,2 Mio.) und inklusive Restrukturierungs- und sonstiger einmaliger Aufwendungen (EUR 14 Mio.) habe sich der Betriebsgewinn auf EUR 114 Mio. (+29,1%) erhöht. Dabei hätten die hohen Volumen zusammen mit der verbesserten Kostenstruktur die negativen Währungseinflüsse und die gestiegenen Rohmaterialpreise mehr als kompensieren können. Der Reingewinn sei um 46,0% auf EUR 68,9 Mio. gestiegen.
Bei einem um 6% (EUR 1.306 Mio., +8% in LW) höheren Bestellungseingang im Bereich Textile Systems habe sich der Umsatz auf Grund des gestiegenen Anteils an Chemiefaserprojekten, die längere Durchlaufzeiten aufweisen würden, und wegen des tieferen Auftragsbestands am Jahresanfang unterproportional entwickelt (-5,2% bzw. -3% in LW auf EUR 1.209 Mio.). Trotz tieferen Volumens und des ungünstigen Produktemixes sei das Divisionsergebnis dank niedriger Kosten, höherem Wertschöpfungsanteil in Asien und geringerer Restrukturierungskosten um 24% auf EUR 77,2 Mio. gestiegen.
Der Umsatz in der Antriebstechnologie sei um 6% auf EUR 384 Mio. gestiegen. Dennoch sei das Betriebsergebnis wegen Restrukturierungskosten für die Produktionsverlagerung nach Indien und wegen höherer Stahl- und Energiepreise um 22% auf EUR 22 Mio. zurückgegangen. Auf Grund des regen Geschäftverlaufs bei den Kunden, insbesondere im Bereich Landwirtschaftsfahrzeuge und Luxus-Sportwagen, würden die Analysten für 2005 mit einem höheren Umsatz rechnen. Infolge der tieferen Kostenbasis nach der Produktionsverlagerung nach Asien würden sie eine überproportionale Ergebnisverbesserung erwarten.
Nach einer tiefgreifenden Restrukturierung habe Saurer eine befriedigende Profitabilität erreicht und mit einer starken Cashflow-Generierung (EUR 349 Mio. in den letzten 3 Jahren) ein Nettofinanzvermögen von EUR 141 Mio. erzielt. Damit sei Saurer gut gewappnet, um bezüglich Produkte, Technologien oder Märkten ergänzende Akquisitionen oder aber Aktienrückkäufe (EK-Quote 40%) zu tätigen. Verglichen mit anderen Schweizer Maschinenherstellern sei die Saurer-Aktie nicht teuer bewertet.
Wegen der unsicheren Entwicklung im wichtigen Markt China favorisieren die Analysten der Zürcher Kantonalbank aber weniger zyklische Industrietitel und bewerten die Saurer-Aktie mit "marktgewichten".
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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