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Fr, 17. April 2026, 12:46 Uhr

Bayer Schering Pharma

WKN: 717200 / ISIN: DE0007172009

Schering mittelfristig kaufen


19.03.01 00:00
BfG Bank

Der Pharmakonzern Schering (WKN 717200) erwartet für 2001 ein schwächeres Wachstum beim Betriebsgewinn und hält den für 2002 geplanten Börsengang der Biotechnologietochter Metagen nicht mehr für nötig, so die Analysten der BfG-Bank.

Als Grund für das einstellig erwartete Wachstum im operativen Geschäft führe Schering die hohen Marketingkosten, vor allem in den USA, für die Anti-Baby-Pillen Yasmin und Mirena, sowie das neue Krebsmittel Campath an. In 2000 habe Schering den Betriebsgewinn über den Erwartungen um 19% gegenüber 1999 steigern können. An der Biotechnologietochter werde sich den Angaben zufolge ein Investor mit 50% beteiligen, so dass das Unternehmen zunächst keine Mittel aus einem möglichen Börsengang benötige, um die Expansion weiter voranzutreiben. Schering selbst werde an der umgewandelten AG 43,5% der Anteile halten, der Rest falle dem Management von Metagen zu. Der Name des Großinvestors, sowie weitere Einzelheiten, werde Schering im Laufe des heutigen Tages bekannt geben. Bei Umsatz und Jahresüberschuss prognostiziere Schering trotz der schwächeren Weltkonjunktur für 2001 erneut zweistellige Wachstumsraten.

Die Umsatzprognose stelle der Konzern jedoch unter Vorbehalt der weiteren Branchenentwicklung. Schering habe sich optimistisch präsentiert, auch künftig stärker als der Gesamtmarkt wachsen zu können. Aufgrund des starken Wachstums und neuer Produkte werde Schering in 2001 rund 230 Mio. € in den Ausbau der Produktionsanlagen investieren. Insbesondere die Anti-Baby-Pille Yasmin entwickele sich erfolgreich, so dass in den nächsten Jahren mit einem Umsatzpotenzial von 400 Mio. € zu rechnen sei. Scherings wichtigstes Präparat, das Multiple-Sklerose-Medikament Betaferon, habe in 2000 ein Umsatzplus von 31% generieren können. Für 2001 werde das Wachstum schwächer ausfallen, was im Wesentlichen auf die Marktsättigung in den USA zurückzuführen sei. Dennoch rechne Schering noch mit einem zweistelligen Umsatzplus. Trotz des mittelfristigen Abwärtstrends (seit Ende Oktober 2000), sei die seit August 1999 anhaltende Aufwärtsbewegung der Aktie intakt. Auf dem bereits ermäßigten Niveau zeichneten sich Stabilisierungstendenzen ab.

Die Empfehlung der Analysten der BfG-Bank laute daher mittelfristig kaufen.



 
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