Sega schlafendes Schnäppchen
26.02.01 00:00
asia weekly
Nach Darstellung der Experten von asia weekly ist bei Sega (WKN 878521) inzwischen eine Trendwende vollzogen worden.
Der Titel habe am 8. Dezember erstmals seit langem wieder positiv von sich reden gemacht, als die Übernahme der Gesellschaft FamilyWonder Inc., die besonders Online Spiele und Online Unterhaltung anbiete, bekannt gegeben worden sei. Doch noch bis Mitte Januar sei die Aktie von Sega noch ohne größeres Interesse auf sich zu Ziehen, gedümpelt. Die Anleger hätten immer noch erschreckt auf das Miliardengrab Dreamcast und die Tatsache geblickt, dass es Sega nicht zu gelingen schien, aus dieser Misere herauszukommen. Der Verkauf des Dreamcast sei gescheitert gewesen. Insgesamt seien im Jahr zum letzten März ( 03/ 2000) gerade 4,65 Mio. Exemplare verkauft worden.
Doch Sega habe sich mehr und mehr in Richtung Spieleproduktion bewegt.. Besonders Games, die online, am besten per Handy zum Download bereitstellen, sollen zum Produkt des Unternehmens werden. Eine Kooperation mit Nintendo wäre noch im Dezember der erste Schritt gewesen. Vorteil der Neuausrichtung sei der erhöhte Bedarf nach Konsolenspielen bei den Marktplayern Nintendo und Sony, während für Sega bei der Spieleproduktion lange nicht so hohe Kosten anfallen würden, wie bei der Entwicklung einer neuen Konsole.
Zünden hätte der Wert jedoch erst können, als am 23.01.01 die Nachricht folgte, dass Sega in Zukunft Konsolenspiele an den Marktführer Sony Corp. liefern würde. Innerhalb von nicht einmal 2 Wochen habe das Papier 100 % auf 19 Euro gewonnen. Dies vor allem deshalb, weil die Aktionäre sich am 1. Februar über die lang ersehnte Nachricht freuen konnten, dass Sega die Produktion der Dreamcast Konsole stoppen werde. Das japanische Unternehmen würde Ende März die Produktion der Konsole "Dreamcast" einstellen. Die knapp 2 Mio. Dreamcast-Geräte, die Sega noch auf Lager hätte , sollen nun zum halben Preis über die Ladentheke gehen.
Weiter habe Sega gemeldet, dass man für das aktuelle Geschäftsjahr einen Verlust von 58,3 Mrd. Yen (502 Mio. USD) erwarte. Durch die Konzentration auf das Software-Business wolle man bald aber wieder schwarze Zahlen schreiben. Sega wolle zudem ein Kooperation mit Sony und dem Softwareproduzenten Namco starten. Ziel sei der Vertrieb von Online Spielen, die Koordination von Werbung und der Filmverkauf.
Darüber hinaus habe Sega seine neue Strategie durch Ankündigung einer Zusammenarbeit mit NTT DoCoMo komplettiert. Ziel sei die Kombination von DoCoMos i-mode mit den Arcade- Spielen von Sega. Erst mit diesem Schritt sei es den Nutzern in Asien wirklich möglich, mittels des Handy online auf die Spielearchive des entstehenden Software-Konglomerats zuzugreifen.
Wie rentabel die neue Ausrichtung des Giganten wirklich sei, würden erst die neuen Zahlen beweisen. Angesichts der Höchststände von über 40 Euro zu Beginn des letzten Jahres stecke jedoch noch viel Phantasie in Sega, wenn die Neuausrichtung des Unternehmens tatsächlich den Turnaround herbeiführe.
Der Titel habe am 8. Dezember erstmals seit langem wieder positiv von sich reden gemacht, als die Übernahme der Gesellschaft FamilyWonder Inc., die besonders Online Spiele und Online Unterhaltung anbiete, bekannt gegeben worden sei. Doch noch bis Mitte Januar sei die Aktie von Sega noch ohne größeres Interesse auf sich zu Ziehen, gedümpelt. Die Anleger hätten immer noch erschreckt auf das Miliardengrab Dreamcast und die Tatsache geblickt, dass es Sega nicht zu gelingen schien, aus dieser Misere herauszukommen. Der Verkauf des Dreamcast sei gescheitert gewesen. Insgesamt seien im Jahr zum letzten März ( 03/ 2000) gerade 4,65 Mio. Exemplare verkauft worden.
Doch Sega habe sich mehr und mehr in Richtung Spieleproduktion bewegt.. Besonders Games, die online, am besten per Handy zum Download bereitstellen, sollen zum Produkt des Unternehmens werden. Eine Kooperation mit Nintendo wäre noch im Dezember der erste Schritt gewesen. Vorteil der Neuausrichtung sei der erhöhte Bedarf nach Konsolenspielen bei den Marktplayern Nintendo und Sony, während für Sega bei der Spieleproduktion lange nicht so hohe Kosten anfallen würden, wie bei der Entwicklung einer neuen Konsole.
Weiter habe Sega gemeldet, dass man für das aktuelle Geschäftsjahr einen Verlust von 58,3 Mrd. Yen (502 Mio. USD) erwarte. Durch die Konzentration auf das Software-Business wolle man bald aber wieder schwarze Zahlen schreiben. Sega wolle zudem ein Kooperation mit Sony und dem Softwareproduzenten Namco starten. Ziel sei der Vertrieb von Online Spielen, die Koordination von Werbung und der Filmverkauf.
Darüber hinaus habe Sega seine neue Strategie durch Ankündigung einer Zusammenarbeit mit NTT DoCoMo komplettiert. Ziel sei die Kombination von DoCoMos i-mode mit den Arcade- Spielen von Sega. Erst mit diesem Schritt sei es den Nutzern in Asien wirklich möglich, mittels des Handy online auf die Spielearchive des entstehenden Software-Konglomerats zuzugreifen.
Wie rentabel die neue Ausrichtung des Giganten wirklich sei, würden erst die neuen Zahlen beweisen. Angesichts der Höchststände von über 40 Euro zu Beginn des letzten Jahres stecke jedoch noch viel Phantasie in Sega, wenn die Neuausrichtung des Unternehmens tatsächlich den Turnaround herbeiführe.
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