Siemens Outperformer
13.12.04 09:31
Stadtsparkasse Köln
Die Analysten der Stadtsparkasse Köln stufen die Aktie von Siemens mit "Outperformer" ein.
Siemens habe einen Zeitungsbericht dementiert, wonach der Technologiekonzern den Verkauf seiner von Pannen und Verlusten geplagten Handysparte bereits beschlossen habe. "Es gibt weder eine Vorentscheidung noch eine Entscheidung", habe ein Siemens-Sprecher am Sonntag in München gesagt. "Die Sparte muss saniert werden, und es bleibt bei den genannten Optionen."
Die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" habe berichtet, Siemens habe bereits eine Vorentscheidung für den Verkauf der defizitären Sparte getroffen und habe auf Quellen aus dem Unternehmen verwiesen. Das Geschäft mit Mobiltelefonen habe Siemens im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003/04 einen Verlust von 152 Mio. Euro eingebracht. Der scheidende Konzernchef Heinrich von Pierer habe jüngst schon eine Bestandsgarantie öffentlich nicht mehr geben wollen. Sanierung, Schließung oder Verkauf seien die Optionen, auf die nun auch der Konzernsprecher nochmals verwiesen habe.
Die Automatisierungssparte des Siemens-Konzerns rechne im laufenden Geschäftsjahr mit einer deutlichen Ergebnisverbesserung und peile Zukäufe vor allem in Asien an. "Wir brauchen Akquisitionen", habe Johann Löttner, Chef von Siemens-Logistics and Assembly Systems (L&A) gesagt. Organisch werde der Bereich die anvisierten Wachstumsziele nicht erreichen. Derzeit spreche die Sparte mit etwa "2 Hand voll" Kandidaten in Asien, die in den Bereichen Distribution sowie Industrie- oder Airportlogistik tätig seien. Dabei seien Zukäufe von größeren Firmen mit einem Umsatz von über 200 Mio. Euro denkbar. Aber auch in anderen Regionen bemühe sich L&A um Verstärkung. "Wir sind da dran."
Die Siemens-Aktie wird von den Analysten der Stadtsparkasse Köln als Outperformer bewertet.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Siemens habe einen Zeitungsbericht dementiert, wonach der Technologiekonzern den Verkauf seiner von Pannen und Verlusten geplagten Handysparte bereits beschlossen habe. "Es gibt weder eine Vorentscheidung noch eine Entscheidung", habe ein Siemens-Sprecher am Sonntag in München gesagt. "Die Sparte muss saniert werden, und es bleibt bei den genannten Optionen."
Die Automatisierungssparte des Siemens-Konzerns rechne im laufenden Geschäftsjahr mit einer deutlichen Ergebnisverbesserung und peile Zukäufe vor allem in Asien an. "Wir brauchen Akquisitionen", habe Johann Löttner, Chef von Siemens-Logistics and Assembly Systems (L&A) gesagt. Organisch werde der Bereich die anvisierten Wachstumsziele nicht erreichen. Derzeit spreche die Sparte mit etwa "2 Hand voll" Kandidaten in Asien, die in den Bereichen Distribution sowie Industrie- oder Airportlogistik tätig seien. Dabei seien Zukäufe von größeren Firmen mit einem Umsatz von über 200 Mio. Euro denkbar. Aber auch in anderen Regionen bemühe sich L&A um Verstärkung. "Wir sind da dran."
Die Siemens-Aktie wird von den Analysten der Stadtsparkasse Köln als Outperformer bewertet.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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