Siemens übergewichten
27.04.01 00:00
Kant VM
Die Wertpapierexperten von „Kant VM“ stufen die Aktie Siemens (WKN 723610) auf „Übergewichten“.
Die Experten hätten schon gestern kurz die Eckdaten des 2. Quartals vorgestellt und würden nun noch ausführlicher auf die Geschäftszahlen eingehen. Ohne Infineon habe Siemens das Konzernergebnis um neun Prozent auf Euro 562 Millionen verbessern können. Die Rechnungslegung sei auf US-GAAP umgestellt worden. Der Umsatz habe sich mit wie ohne Infineon um acht Prozent auf Euro auf 19,2 Milliarden erhöht. Allerdings sei unter Berücksichtung des 71%igen Infineon Anteils das vergleichbare Ergebnis um elf Prozent auf Euro 578 Millionen zurückgegangen. Der Infineon-Nettogewinn sei von Euro 123 Millionen auf Euro 23 Millionen gesunken.
Dies sei insbesondere auf den Verfall der Speicherbaustein-Preise zurückzuführen. Trotz dieses Rückgangs habe Infineon die Erwartungen der Analysten übertreffen können, die in der Spitze von bis zu Euro 100 Millionen erwartet hätten. Somit habe sich dieser Ergebnisrückgang anteilig auf das Siemens-Ergebnis ausgewirkt.
Dem Rückgang des Ergebnisses wolle Siemens nun mit Kostensparungen entgegenwirken. Demnach würden im Bereich Mobiltelefone weltweit ca. 8.500 Stellen gestrichen werden. Ebenfalls würden die Kosten beim Einkauf und Marketing gesenkt werden. In der Informations and Communication-Sparte sollten weltweit 3.500 Stellen abgebaut werden, davon 1400 in Deutschland. Darüber hinaus werde der Konzern im dritten Quartal bis zu 15 Prozent der Infineon-Papiere in den Pensionsfonds überführen, womit der Anteil an dem Halbleiterhersteller von 71 auf 56 Prozent verringert werde.
Aus dem Bereich Transportation Systems gebe es positive Meldungen, so die Analysten. Siemens habe sich mit der Deutschen Bahn über die Lieferung von 13 ICE Zügen der 3. Generation sowie 28 Neigetechnikzügen ICE-T geeinigt. Zum Auftragsvolumen seien keine Angaben gemacht worden. Vor einigen Tagen erst habe man im Bereich Transportation Systems den größten Einzelauftrag des Unternehmens in den letzten 20 Jahren verzeichnen können. So habe das englische Unternehmen Stagecoach gemeinsam mit dem Leasingunternehmen Angel Trains bis zu 1200 Regionalbahnen geordert, wobei das Auftragsvolumen von Siemens auf Euro 2,5 Milliarden taxiere.
Nach Meinung der Analysten sollten die massiven Kosteneinsparungen das Ergebnis wieder auf Kurs bringen. Sie würden mit einem Aufschwung des Halbleiterbereiches im 3. Quartal rechnen. Die Preis für Speicherbausteine sollten wieder anziehen, da die Lagerbestände der PC-Hersteller sinken würden.
Des Weiteren seien die Analysten vor allem für den Bereich Transportation Systems bullish. Vor allem beim Transrapid Projekt würden sie mit dem Domino Effekt rechnen. Hier sollten bald auch Aufträge „ex-China“ erfolgen. Es seien genügend Interessenten wie z. B. USA, Niederlande etc. vorhanden. Der Durchbruch des ICE in Spanien sei auch sehr positiv zu sehen.
Mit einem 01er KGV auf Basis der Konsensschätzungen von 25 und einem 02er KGV von 20 sei Siemens für die „Kant VM“-Analysten weiter ein Kauf.
Die Experten hätten schon gestern kurz die Eckdaten des 2. Quartals vorgestellt und würden nun noch ausführlicher auf die Geschäftszahlen eingehen. Ohne Infineon habe Siemens das Konzernergebnis um neun Prozent auf Euro 562 Millionen verbessern können. Die Rechnungslegung sei auf US-GAAP umgestellt worden. Der Umsatz habe sich mit wie ohne Infineon um acht Prozent auf Euro auf 19,2 Milliarden erhöht. Allerdings sei unter Berücksichtung des 71%igen Infineon Anteils das vergleichbare Ergebnis um elf Prozent auf Euro 578 Millionen zurückgegangen. Der Infineon-Nettogewinn sei von Euro 123 Millionen auf Euro 23 Millionen gesunken.
Dies sei insbesondere auf den Verfall der Speicherbaustein-Preise zurückzuführen. Trotz dieses Rückgangs habe Infineon die Erwartungen der Analysten übertreffen können, die in der Spitze von bis zu Euro 100 Millionen erwartet hätten. Somit habe sich dieser Ergebnisrückgang anteilig auf das Siemens-Ergebnis ausgewirkt.
Aus dem Bereich Transportation Systems gebe es positive Meldungen, so die Analysten. Siemens habe sich mit der Deutschen Bahn über die Lieferung von 13 ICE Zügen der 3. Generation sowie 28 Neigetechnikzügen ICE-T geeinigt. Zum Auftragsvolumen seien keine Angaben gemacht worden. Vor einigen Tagen erst habe man im Bereich Transportation Systems den größten Einzelauftrag des Unternehmens in den letzten 20 Jahren verzeichnen können. So habe das englische Unternehmen Stagecoach gemeinsam mit dem Leasingunternehmen Angel Trains bis zu 1200 Regionalbahnen geordert, wobei das Auftragsvolumen von Siemens auf Euro 2,5 Milliarden taxiere.
Nach Meinung der Analysten sollten die massiven Kosteneinsparungen das Ergebnis wieder auf Kurs bringen. Sie würden mit einem Aufschwung des Halbleiterbereiches im 3. Quartal rechnen. Die Preis für Speicherbausteine sollten wieder anziehen, da die Lagerbestände der PC-Hersteller sinken würden.
Des Weiteren seien die Analysten vor allem für den Bereich Transportation Systems bullish. Vor allem beim Transrapid Projekt würden sie mit dem Domino Effekt rechnen. Hier sollten bald auch Aufträge „ex-China“ erfolgen. Es seien genügend Interessenten wie z. B. USA, Niederlande etc. vorhanden. Der Durchbruch des ICE in Spanien sei auch sehr positiv zu sehen.
Mit einem 01er KGV auf Basis der Konsensschätzungen von 25 und einem 02er KGV von 20 sei Siemens für die „Kant VM“-Analysten weiter ein Kauf.
14:02
, RBC
RBC belässt Siemens auf 'Sector Perform' - Ziel 2 [...]NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die kanadische Bank RBC hat die Einstufung für Siemens nach Details zur geplanten ...
13:28
, dpa-AFX
Siemens: Aktionäre sollen bei nächster HV über He [...]MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Technologiekonzern Siemens hat seinen Zeitplan für die Abspaltung eines größeren ...
08:52
, UBS
Siemens Aktie: Starke Erholung - ChartanalyseZürich (www.aktiencheck.de) - Siemens Aktie: Starke Erholung - Chartanalyse Die Aktie von Siemens (ISIN: DE0007236101, ...
