Sun Microsystems abwarten
15.10.04 08:56
Wegelin & Co.
Die Analysten von Wegelin & Co. raten bei der Aktie von Sun Microsystems erst einmal abzuwarten.
Das Serverunternehmen habe am Donnerstagabend Bilanz über das abgeschlossene 1Q05 gezogen (verschobenes Geschäftsjahr): Sun Microsystems habe auf Nettostufe eine Nullnummer publiziert, womit das Ergebnis besser ausgefallen sei als die kalkulierten minus 3 Cents pro Aktie. Diverse Sonderposten einbezogen, errechne sich ein Verlust von 5 Cents pro Aktie. Der Umsatz habe um 4% auf 2,62 Mrd. USD zuzulegen vermocht, sei jedoch hinter dem Schätzungsmittel von 2,71 Mrd. USD zurückgeblieben. Der Produktabsatz sei mit 1,68 Mrd. USD und der Serviceumsatz mit 852 Mio. USD angegeben worden. Die Bruttomarge sei von 40 auf 42,9% gestiegen.
Sun Microsystems habe die Investitionsausgaben um 12% auf 416 Mio. USD gekürzt. Die Bemühungen im Bereich Forschung und Entwicklung sollten sich zusehends ausbezahlen, so die Aussage der Führungscrew. Der CEO Scott McNealy habe die Quartalsleistung als gut eingestuft und darauf hingewiesen, dass das September-Quartal jeweils das saisonal schwächste sei. Weiter habe die (einstige) Technologie-Koryphäe ausgeführt, dass der Fokus von Sun Microsystems weiter auf die Profitabilität und Wachstum gelegt werde und sein Unternehme wieder in die Offensive gehen wolle.
Wie üblich seien von Sun Microsystems keine finanziellen Leitplanken für das laufende Quartal publiziert worden. Die durchschnittliche Analystenschätzung laute auf einen Umsatz von 2,98 Mrd. USD und einen Gewinn pro Aktie von einem Penny. Der einstige Servergigant habe also die Rückkehr zur Gewinnschwelle geschafft, auch wenn die Sonderfaktoren herausgerechnet werden müssten. Zudem habe Sun das zweite Quartal in Folge mit Resultatszunahmen aufzuwarten vermocht, nachdem mehrere Berichtsepochen hintereinander von Rückgängen geprägt gewesen seien.
Insbesondere die Entwicklung der Bruttomarge dürfte die Meinungsmacher optimistischer stimmen. Die Anleger hätten diese Erkenntnisse im Späthandel mit einem Kursaufschlag von 3,5% auf 4,11 USD gedankt. Ob sich nun eine zuversichtlichere Investorenhaltung rund um die Aktie durchsetzen werde, sei aufgrund des latenten Konkurrenzdrucks doch zu bezweifeln. Scott McNealy müsse zuerst nachhaltig beweisen können, dass Sun Microsystems den Weg aus der Sackgasse wirklich gefunden habe.
Ergo wird vom Aktionär weiterhin die wichtige Tugend verlangt, Geduld bei der Aktie von Sun Microsystems zu haben, so die Analysten von Wegelin & Co.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Das Serverunternehmen habe am Donnerstagabend Bilanz über das abgeschlossene 1Q05 gezogen (verschobenes Geschäftsjahr): Sun Microsystems habe auf Nettostufe eine Nullnummer publiziert, womit das Ergebnis besser ausgefallen sei als die kalkulierten minus 3 Cents pro Aktie. Diverse Sonderposten einbezogen, errechne sich ein Verlust von 5 Cents pro Aktie. Der Umsatz habe um 4% auf 2,62 Mrd. USD zuzulegen vermocht, sei jedoch hinter dem Schätzungsmittel von 2,71 Mrd. USD zurückgeblieben. Der Produktabsatz sei mit 1,68 Mrd. USD und der Serviceumsatz mit 852 Mio. USD angegeben worden. Die Bruttomarge sei von 40 auf 42,9% gestiegen.
Sun Microsystems habe die Investitionsausgaben um 12% auf 416 Mio. USD gekürzt. Die Bemühungen im Bereich Forschung und Entwicklung sollten sich zusehends ausbezahlen, so die Aussage der Führungscrew. Der CEO Scott McNealy habe die Quartalsleistung als gut eingestuft und darauf hingewiesen, dass das September-Quartal jeweils das saisonal schwächste sei. Weiter habe die (einstige) Technologie-Koryphäe ausgeführt, dass der Fokus von Sun Microsystems weiter auf die Profitabilität und Wachstum gelegt werde und sein Unternehme wieder in die Offensive gehen wolle.
Insbesondere die Entwicklung der Bruttomarge dürfte die Meinungsmacher optimistischer stimmen. Die Anleger hätten diese Erkenntnisse im Späthandel mit einem Kursaufschlag von 3,5% auf 4,11 USD gedankt. Ob sich nun eine zuversichtlichere Investorenhaltung rund um die Aktie durchsetzen werde, sei aufgrund des latenten Konkurrenzdrucks doch zu bezweifeln. Scott McNealy müsse zuerst nachhaltig beweisen können, dass Sun Microsystems den Weg aus der Sackgasse wirklich gefunden habe.
Ergo wird vom Aktionär weiterhin die wichtige Tugend verlangt, Geduld bei der Aktie von Sun Microsystems zu haben, so die Analysten von Wegelin & Co.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
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