Syskoplan halten
23.08.02 17:12
Consors Capital
Steffen Manske, Analyst von Consors Capital, bewertet die Syskoplan-Aktie (WKN 550145) mit "halten".
Nachdem die Gesellschaft bereits mit den vorläufigen Zahlen zum zweiten Quartal 2002 eine Umsatz- und Gewinnwarnung habe aussprechen müssen, seien die nun vermeldeten vollständigen Quartalsdaten weitestgehend bekannt. Im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres habe die EBIT-Marge von 8,1% auf 8,6% nur leicht gesteigert werden können, während der Umsatz mit 13,3 Mio. Euro stagniert habe. Eine Gegenüberstellung mit dem Vorjahresquartal zeige eine deutliche Ergebnisverschlechterung von 50% sowie einen Umsatzrückgang von 10,3%.
Der Geschäftsverlauf des vergangenen Quartals ähnele der Entwicklung im ersten Quartal. Dabei habe das U5-Geschäft bei einem Umsatz von 1,1 Mio. Euro mit -0,4 Mio. Euro nochmals negativ zum Konzernergebnis beigetragen. Jedoch sei durch die Intensivierung der Vertriebsaktivitäten und die Anpassung der Mitarbeiter- und Gehaltsstruktur im Juni der Break Even in dieser Region erreicht worden.
Demnach sei im zweiten Halbjahr ein ausgeglichenes Ergebnis zu erwarten. In Deutschland habe sich die Umsatz- und Ergebnisentwicklung stabilisiert, wobei noch immer die bei den Joint Ventures cm4 mit Bertelsmann und is4 mit der Melitta Gruppe positiv hervorzuheben seien. Während cm4 einen Umsatz von 3,5 Mio. Euro erzielt habe, habe is4 Erlöse von 3,7 Mio. Euro erreichen können.
Die Vorsteuermargen dieser Gesellschaften lägen deutlich über dem Konzerndurchschnitt von 10,4%. cm4 habe eine Marge von 17,6% und is4 von 20,9% erzielt. Jedoch müsse Syskoplan weiterhin einen Teil der Gewinne an die jeweiligen Minderheitsaktionäre Bertelsmann und Melitta abführen. Dadurch werde das Nettoergebnis im Quartal um 0,4 Mio. Euro reduziert. Die Liquiditätssituation der Gesellschaft mit 28,1 Mio. Euro beurteile man weiterhin als sehr positiv. Die Verringerung der liquiden Mittel um 2,9 Mio. Euro sei im Wesentlichen auf die Dividendenausschüttung von 2,4 Mio. Euro und den Erwerb von Minderheitsanteilen von 19,5% an der US-Geselischaft CareGain mit 1,1 Mio. Euro zurückzuführen.
Man gehe davon aus, dass Syskoplan zukünftig eine positive Cashflowentwicklung aufweisen werde. Aufgrund fehlender Impulse für das zweite Halbjahr habe die Gesellschaft ihre Jahresprognosen signifikant reduziert. Mit dem Negativszenario der Umsatzerwartung von 54 Mio. Euro bis 58 Mio. Euro würde das Unternehmen kein Wachstum im Umsatz erzielen. Auch innerhalb des Jahres würde Syskoplan dann im Vergleich zu 1. und 2. Quartal nur geringere Steigerungen im 3. und 4. Quartal erreichen können.
Aktuell sei ein Jahresumsatz von 54,1 Mio. Euro realistisch. Die Vorsteuerergebnis-Marge solle 10% bis 14% betragen. Da man von keiner Verschlechterung der geschäftlichen Aktivitäten ausgehe und diese Marge bereits zum Halbjahr bei 10,0% gelegen habe, halte man eine Zielgröße von 11,5% bzw. eine Ergebnis vor Steuern von 6,2 Mio. Euro für erreichbar. Nach Abzug von Steuern und Minderheitsanteilen prognostiziere man ein Nettoergebnis je Aktie von 0,53 Euro.
Unter Bewertungsaspekten behalten die Analysten von Concors Capital ihre aktuelle Einschätzung zur Aktie der Syskoplan AG mit "halten" bei.
Nachdem die Gesellschaft bereits mit den vorläufigen Zahlen zum zweiten Quartal 2002 eine Umsatz- und Gewinnwarnung habe aussprechen müssen, seien die nun vermeldeten vollständigen Quartalsdaten weitestgehend bekannt. Im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres habe die EBIT-Marge von 8,1% auf 8,6% nur leicht gesteigert werden können, während der Umsatz mit 13,3 Mio. Euro stagniert habe. Eine Gegenüberstellung mit dem Vorjahresquartal zeige eine deutliche Ergebnisverschlechterung von 50% sowie einen Umsatzrückgang von 10,3%.
Der Geschäftsverlauf des vergangenen Quartals ähnele der Entwicklung im ersten Quartal. Dabei habe das U5-Geschäft bei einem Umsatz von 1,1 Mio. Euro mit -0,4 Mio. Euro nochmals negativ zum Konzernergebnis beigetragen. Jedoch sei durch die Intensivierung der Vertriebsaktivitäten und die Anpassung der Mitarbeiter- und Gehaltsstruktur im Juni der Break Even in dieser Region erreicht worden.
Die Vorsteuermargen dieser Gesellschaften lägen deutlich über dem Konzerndurchschnitt von 10,4%. cm4 habe eine Marge von 17,6% und is4 von 20,9% erzielt. Jedoch müsse Syskoplan weiterhin einen Teil der Gewinne an die jeweiligen Minderheitsaktionäre Bertelsmann und Melitta abführen. Dadurch werde das Nettoergebnis im Quartal um 0,4 Mio. Euro reduziert. Die Liquiditätssituation der Gesellschaft mit 28,1 Mio. Euro beurteile man weiterhin als sehr positiv. Die Verringerung der liquiden Mittel um 2,9 Mio. Euro sei im Wesentlichen auf die Dividendenausschüttung von 2,4 Mio. Euro und den Erwerb von Minderheitsanteilen von 19,5% an der US-Geselischaft CareGain mit 1,1 Mio. Euro zurückzuführen.
Man gehe davon aus, dass Syskoplan zukünftig eine positive Cashflowentwicklung aufweisen werde. Aufgrund fehlender Impulse für das zweite Halbjahr habe die Gesellschaft ihre Jahresprognosen signifikant reduziert. Mit dem Negativszenario der Umsatzerwartung von 54 Mio. Euro bis 58 Mio. Euro würde das Unternehmen kein Wachstum im Umsatz erzielen. Auch innerhalb des Jahres würde Syskoplan dann im Vergleich zu 1. und 2. Quartal nur geringere Steigerungen im 3. und 4. Quartal erreichen können.
Aktuell sei ein Jahresumsatz von 54,1 Mio. Euro realistisch. Die Vorsteuerergebnis-Marge solle 10% bis 14% betragen. Da man von keiner Verschlechterung der geschäftlichen Aktivitäten ausgehe und diese Marge bereits zum Halbjahr bei 10,0% gelegen habe, halte man eine Zielgröße von 11,5% bzw. eine Ergebnis vor Steuern von 6,2 Mio. Euro für erreichbar. Nach Abzug von Steuern und Minderheitsanteilen prognostiziere man ein Nettoergebnis je Aktie von 0,53 Euro.
Unter Bewertungsaspekten behalten die Analysten von Concors Capital ihre aktuelle Einschätzung zur Aktie der Syskoplan AG mit "halten" bei.
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