Telefonica Outperformer
02.03.01 00:00
Financial.de
Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2000 konnte der spanische Telekomkonzern Telefónica (WKN 850775) ein Rekordergebnis vermelden, berichten die Analysten von „Financial.de“.
Der Reingewinn sei um 38,8 % auf EUR 2,505 Mrd. angestiegen, bereinigt um Sonderfaktoren wie beispielsweise dem Börsengang der Mobilfunktochter Móviles im November habe immer noch ein Anstieg von 15,7 % verbucht werden können. Der Umsatz sei um 24,1 % auf EUR 28,49 Mrd. geklettert. Dieser sei hauptsächlich vom Bereich Mobilfunk und den Aktivitäten in Lateinamerika getragen worden. Im spanischen Festnetzgeschäft habe der Umsatz trotz zunehmenden Wettbewerbs leicht gesteigert werden können, jedoch sei das EBITDA zurück gegangen.
Es zeige sich deutlich, dass der Konzern, wie auch der europäische Wettbewerb, weiter mit sinkenden Margen auf dem ursprünglichen Geschäftsfeld zu kämpfen habe. Dem stehe die besonders gute Entwicklung im Mobilfunk gegenüber. Zwar sei der Zenit was die Wachstumsraten bei Neukunden angehe überschritten, aber die Raten seien immer noch beachtlich.
Der Umsatz habe um 35 % auf EUR 7,4 Mrd. und das Nettoergebnis um 10 % auf EUR 591 Mio. zugelegt. Im Bereich Internet, werde das Unternehmen durch die Tochter Terra Lycos vertreten. Hier sei zwar der Umsatz von EUR 40,1 Mio. auf EUR 304 Mio. gesteigert worden, der ausgewiesene Verlust sei aber auch größer gewesen, was auf die hohen Investitionen zurückzuführen sei, die gerade im Internetsektor von essentieller Bedeutung seien.
Auch die Aktivitäten im Medienbereich würden aufgrund von Akquisitionen und Investitionen einen negativen Ergebnisbeitrag liefern. Insgesamt seien die Zahlen aber positiv zu werten, spiegele sich darin doch die erfolgreiche Strategie des spanischen Telekomkonzerns wider. Besonders das hohe Wachstum auf dem lateinamerikanischen Markt ermögliche es der Gesellschaft die hohen Kosten für den Kauf der UMTS-Lizenzen und den Aufbau der nötigen Infrastruktur in Europa einigermaßen auszugleichen. Besonders Brasilien steche bei der positiven Entwicklung heraus, wo Móviles jetzt die fehlenden 54 % am Mobilfunker CRT Celular übernehmen wolle. Dadurch würde sich die ohnehin schon gute Position von Telefónica in Lateinamerika weiter verbessern.
Vor diesem Hintergrund stehe Telefónica im harten europäischen Wettbewerb auf einigermaßen gesicherten Beinen. Daher würden die Analysten auch langfristig von einer Outperformance der Aktie ausgehen.
Der Reingewinn sei um 38,8 % auf EUR 2,505 Mrd. angestiegen, bereinigt um Sonderfaktoren wie beispielsweise dem Börsengang der Mobilfunktochter Móviles im November habe immer noch ein Anstieg von 15,7 % verbucht werden können. Der Umsatz sei um 24,1 % auf EUR 28,49 Mrd. geklettert. Dieser sei hauptsächlich vom Bereich Mobilfunk und den Aktivitäten in Lateinamerika getragen worden. Im spanischen Festnetzgeschäft habe der Umsatz trotz zunehmenden Wettbewerbs leicht gesteigert werden können, jedoch sei das EBITDA zurück gegangen.
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Auch die Aktivitäten im Medienbereich würden aufgrund von Akquisitionen und Investitionen einen negativen Ergebnisbeitrag liefern. Insgesamt seien die Zahlen aber positiv zu werten, spiegele sich darin doch die erfolgreiche Strategie des spanischen Telekomkonzerns wider. Besonders das hohe Wachstum auf dem lateinamerikanischen Markt ermögliche es der Gesellschaft die hohen Kosten für den Kauf der UMTS-Lizenzen und den Aufbau der nötigen Infrastruktur in Europa einigermaßen auszugleichen. Besonders Brasilien steche bei der positiven Entwicklung heraus, wo Móviles jetzt die fehlenden 54 % am Mobilfunker CRT Celular übernehmen wolle. Dadurch würde sich die ohnehin schon gute Position von Telefónica in Lateinamerika weiter verbessern.
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