Time Warner Outperformer
29.07.04 15:57
ING BHF-BANK
Die Analysten der ING BHF-BANK stufen die Aktie von Time Warner (ISIN US8873171057 / WKN 592629) mit "Outperformer" ein.
Time Warner sei einer der führenden Medien- und Unterhaltungsunternehmen. Zu den Geschäftsbereichen würden Film, Internet, TV, Kabel und Verlagsgeschäft gehören. Time Warner habe am 28. Juli Ergebnisse zum zweiten Quartal gemeldet, die besser als erwartet ausgefallen seien. Der Umsatz sei um 10% auf 10,87 Mrd. USD (erw. 10,44 Mrd. USD) gestiegen. Das EBITDA habe sich um 29% auf 2,64 Mrd. USD verbessert und das Ergebnis pro Aktie sei von 11 Cent (bereinigt) auf 17 Cent gestiegen und habe damit über der Konsenserwartung von 15 Cent gelegen.
Ausgelöst worden sei die positive Ergebnisüberraschung insbesondere von den guten Zahlen bei AOL. Die Internet-Tochter von Time Warner habe die Werbeeinnahmen zum Vorjahresquartal um 23% (42 Mio. USD) gesteigert. Die Kundenzahl bei AOL sei in den USA um 668.000 zurückgegangen.
Hierin enthalten gewesen seien aber nicht-zahlende Probe-Abos, so dass bei den zahlenden Kunden ein erfreulicher Zuwachs von 85.000 zu verzeichnen gewesen sei. In Europa habe das Kundenminus 88.000 betragen. Der Trend deutlich rückgehender Kundenzahlen bei AOL scheine gestoppt zu sein, was die Analysten als sehr positiv für das Sentiment bei der Aktie werten würden.
In den anderen Sparten habe sich die positive Entwicklung fortgesetzt. Die Filmsparte habe von den Vermarktungserfolgen von "Harry Potter" und "Herr der Ringe" profitiert und ein Umsatzplus von 12% gemeldet. Der Kabelbereich habe einen zehnprozentigen Umsatzanstieg gemeldet, Publishing habe ein Plus von 4% geschafft und Networks habe 10% zulegen können.
Der Ausblick von Time Warner sei zum zweiten Mal in diesem Jahr angehoben worden. Das Unternehmen rechne nun mit einem EBITDA-Zuwachs, der in den niedrigen Zehnerprozentbereich liegen solle (12 - 14%). Vorher sei nur mit einem niedrig zweistelligen Wachstum (10 - 11%) gerechnet worden. Auch für die Sparte AOL sei die Prognose angehoben worden.
Belastend für die Aktie sei die weiter laufende SEC-Untersuchung zur Überprüfung einer möglichen Fehlbuchung von 400 Mio. USD an Werbeeinnahmen, die laut SEC als Minderung des Kaufpreises von AOL Europe hätte gebucht werden müssen. Time Warner habe seine interne Überprüfung ausgeweitet und halte nun eine Korrektur der Bilanzierung nicht mehr für ausgeschlossen.
Die Korrektur der Bilanzierung betreffe vergangene Bilanzdaten und nicht unmittelbar die Bewertung der Aktie. Von einer Korrektur der Bilanzierung dürfte der Markt zudem nicht überrascht werden, so dass die Analysten dies nicht überbewerten würden. Belastend sei die Gefahr möglicher Übernahmen (im Kabelbereich Adelphia Communications und/oder das Filmstudio MGM).
Aufgrund der guten fundamentalen Entwicklung sehen die Analysten der ING BHF-BANK die Time Warner-Aktie weiter als Outperformer. Auf Basis der 2004 erwarteten freien Cash Flows betrage die Rendite 4,5% und liege damit höher als bei den Vergleichswerten der Branche.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Time Warner sei einer der führenden Medien- und Unterhaltungsunternehmen. Zu den Geschäftsbereichen würden Film, Internet, TV, Kabel und Verlagsgeschäft gehören. Time Warner habe am 28. Juli Ergebnisse zum zweiten Quartal gemeldet, die besser als erwartet ausgefallen seien. Der Umsatz sei um 10% auf 10,87 Mrd. USD (erw. 10,44 Mrd. USD) gestiegen. Das EBITDA habe sich um 29% auf 2,64 Mrd. USD verbessert und das Ergebnis pro Aktie sei von 11 Cent (bereinigt) auf 17 Cent gestiegen und habe damit über der Konsenserwartung von 15 Cent gelegen.
Ausgelöst worden sei die positive Ergebnisüberraschung insbesondere von den guten Zahlen bei AOL. Die Internet-Tochter von Time Warner habe die Werbeeinnahmen zum Vorjahresquartal um 23% (42 Mio. USD) gesteigert. Die Kundenzahl bei AOL sei in den USA um 668.000 zurückgegangen.
Hierin enthalten gewesen seien aber nicht-zahlende Probe-Abos, so dass bei den zahlenden Kunden ein erfreulicher Zuwachs von 85.000 zu verzeichnen gewesen sei. In Europa habe das Kundenminus 88.000 betragen. Der Trend deutlich rückgehender Kundenzahlen bei AOL scheine gestoppt zu sein, was die Analysten als sehr positiv für das Sentiment bei der Aktie werten würden.
Der Ausblick von Time Warner sei zum zweiten Mal in diesem Jahr angehoben worden. Das Unternehmen rechne nun mit einem EBITDA-Zuwachs, der in den niedrigen Zehnerprozentbereich liegen solle (12 - 14%). Vorher sei nur mit einem niedrig zweistelligen Wachstum (10 - 11%) gerechnet worden. Auch für die Sparte AOL sei die Prognose angehoben worden.
Belastend für die Aktie sei die weiter laufende SEC-Untersuchung zur Überprüfung einer möglichen Fehlbuchung von 400 Mio. USD an Werbeeinnahmen, die laut SEC als Minderung des Kaufpreises von AOL Europe hätte gebucht werden müssen. Time Warner habe seine interne Überprüfung ausgeweitet und halte nun eine Korrektur der Bilanzierung nicht mehr für ausgeschlossen.
Die Korrektur der Bilanzierung betreffe vergangene Bilanzdaten und nicht unmittelbar die Bewertung der Aktie. Von einer Korrektur der Bilanzierung dürfte der Markt zudem nicht überrascht werden, so dass die Analysten dies nicht überbewerten würden. Belastend sei die Gefahr möglicher Übernahmen (im Kabelbereich Adelphia Communications und/oder das Filmstudio MGM).
Aufgrund der guten fundamentalen Entwicklung sehen die Analysten der ING BHF-BANK die Time Warner-Aktie weiter als Outperformer. Auf Basis der 2004 erwarteten freien Cash Flows betrage die Rendite 4,5% und liege damit höher als bei den Vergleichswerten der Branche.
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