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Sa, 18. April 2026, 3:41 Uhr

TotalEnergies SE ADR

WKN: 882930 / ISIN: US89151E1091

TotalFinaElf kaufen


24.02.03 14:18
Hamburgische LB

Die Analysten der Hamburgischen Landesbank empfehlen die Aktie von TotalFinaElf (WKN 882930) zum Kauf.

Der französische Ölmulti habe in 2002 ein um einmalige Einflüsse bereinigtes Nettoergebnis von 6,26 Mrd. Euro (-17%) erzielt und habe damit die Erwartungen des Marktes getroffen. Einschließlich einmaliger Einflüsse sei mit 5,94 Mrd. Euro 22% weniger verdient worden. Das operative Ergebnis sei um 21% auf 10,1 Mrd. Euro zurückgeblieben, bereinigt sei es mit 10,8 Mrd. Euro 16% niedriger ausgefallen.

Gründe für die Verschlechterung seien u.a. der schwächere US-Dollar gegenüber dem Euro gewesen, der den etwas festeren Ölpreis (in US-Dollar) mehr als aufgezehrt habe. Zudem hätten die schwachen Raffineriemargen im Downstream-Geschäft belastet. Im Upstream habe TotalFinaElf mit einem starken Fördermengenwachstum von 10% überzeugt. Im 4. Quartal sei das bereinigte Nettoergebnis um 13% auf 1,61 Mrd. Euro gestiegen. Operativ habe der Ertrag um 15% auf 2,89 Mrd. Euro zugelegt, was vor allem auf dem starken Anstieg der Ölpreises beruhe.

Die vorgelegten Zahlen würden auch weiterhin die positive Meinung der Analysten zu TotalFinaElf bestätigen. Dank neuer Felder in Angola, Venezuela, der Nordsee und im Mittleren Osten habe das Wachstum bei der Öl- und Gasproduktion im Jahr 2002 das der Konkurrenz erheblich übertroffen.

Die gute Produktionspipeline sowie die hervorragende Position im wachstumsstarken Westafrika ließen erwarten, dass das Unternehmen auch im laufenden Geschäftsjahr seine hohen Förderziele erreichen werde und damit den erwarteten Ölpreisrückgang ausgleichen könne. Ein verbessertes Segmentergebnis sei im laufenden Jahr auch von den Bereichen Downstream und Chemicals zu erwarten. In beiden Sparten sollten die konsequent fortschreitenden Restrukturierungsmaßnahmen für eine weiter rückläufige Kostenbasis sorgen.

Problematisch sei angesichts des derzeitigen konjunkturellen Umfeldes nach wie vor die Situation bei den Raffinerie- und Marketing-Margen. Hier sähen die Analysten erst im Laufe des 2. Halbjahres durch eine konjunkturelle Nachfragebelebung und den sinkenden Preis des Input-Faktors Öl eine Verbesserung. Das ohnehin niedrige Niveau des abgelaufenen Jahres dürfte zusätzlich für eine Stabilisierung der Erträge sorgen.

Im Jahr 2002 hätten die Franzosen mit einer Rendite auf das eingesetzte Kapital von 15% gegenüber Royal Dutch und ExxonMobil (jeweils 14%) und BP (13%) eine überdurchschnittlich hohe Rentabilität ausgewiesen. Hinzu kämen das überzeugende Wachstum im Upstreambereich, die renditesteigernden Verbesserungsmaßnahmen im Downstream- und Chemiegeschäft sowie das auch in 2003 fortgeführte Aktienrückkaufprogramm.

Dennoch werde die Total-Aktie bei einem derzeitigen KGV von 10,7 auf Basis der Ergebnisschätzungen der Analysten für 2003 mit einem Abschlag von über 30% zu den übrigen Super Majors gehandelt.

Das Analystenteam der Hamburgischen Landesbank hält die TotalFinaElf-Aktie daher für deutlich unterbewertet und empfiehlt sie weiterhin zum Kauf.





 
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