Transocean Druck nimmt stark zu
18.10.11 11:13
Vontobel Research
Zürich (aktiencheck.de AG) - Fabian Haecki, Analyst von Vontobel Research, stuft die Aktie von Transocean in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" nach wie vor mit "hold" ein.
BP (ISIN GB0007980591 / WKN 850517) und Anadarko Petroleum hätten einen außergerichtlichen Vergleich in Bezug auf den Unfall der Deepwater Horizon erreicht.
Anadarko, der ein mit 25%-beteiligter Konsortium-Partner des Macondo-Bohrlochs gewesen sei, zahle USD 4 Mrd. in bar. BP werde auf seine Schadenersatzforderungen in Höhe von USD 6,1 Mrd. und Anadarko auf seine Unterstellung grober Fahrlässigkeit verzichten.
Bereits zuvor habe Mitsui, ein japanischer Partner mit 10%iger Beteiligung, USD 1,1 Mrd. im Rahmen eines Vergleichs bzw. 50% der ursprünglichen Schadenersatzforderungen von BP gezahlt. Indes habe BP bereits USD 5 Mrd. von seinen zwei Lizenzpartnern erhalten.
Der Vergleich von BP mit seinen zwei Juniorlizenzpartnern könnte nun mehr Druck auf die Hauptauftragnehmer Transocean und Halliburton ausüben. Schon letzte Woche sei in einem offiziellen Bericht aus den USA (BOEMRE) vermeldet worden, dass erwägt werde, auch die Auftragnehmer aufgrund ihrer Rolle in der Katastrophe mit einer Strafzahlung zu belegen.
Transocean argumentiere weiter, dass ihr Vertra sie vor einer Beteiligung an den Kosten der Katastrophe schütze. Allerdings steige der Druck nun erheblich, und die Analysten wären nicht überrascht, wenn es auch zu einem Vergleich zwischen BP und seinen Auftragnehmern käme, um langwierige Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden.
Das Rating der Analysten von Vontobel Research für die Transocean-Aktie lautet nach wie vor "hold". Das Kursziel liege unverändert bei CHF 55,00. (Analyse vom 18.10.2011) (18.10.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
BP (ISIN GB0007980591 / WKN 850517) und Anadarko Petroleum hätten einen außergerichtlichen Vergleich in Bezug auf den Unfall der Deepwater Horizon erreicht.
Anadarko, der ein mit 25%-beteiligter Konsortium-Partner des Macondo-Bohrlochs gewesen sei, zahle USD 4 Mrd. in bar. BP werde auf seine Schadenersatzforderungen in Höhe von USD 6,1 Mrd. und Anadarko auf seine Unterstellung grober Fahrlässigkeit verzichten.
Der Vergleich von BP mit seinen zwei Juniorlizenzpartnern könnte nun mehr Druck auf die Hauptauftragnehmer Transocean und Halliburton ausüben. Schon letzte Woche sei in einem offiziellen Bericht aus den USA (BOEMRE) vermeldet worden, dass erwägt werde, auch die Auftragnehmer aufgrund ihrer Rolle in der Katastrophe mit einer Strafzahlung zu belegen.
Transocean argumentiere weiter, dass ihr Vertra sie vor einer Beteiligung an den Kosten der Katastrophe schütze. Allerdings steige der Druck nun erheblich, und die Analysten wären nicht überrascht, wenn es auch zu einem Vergleich zwischen BP und seinen Auftragnehmern käme, um langwierige Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden.
Das Rating der Analysten von Vontobel Research für die Transocean-Aktie lautet nach wie vor "hold". Das Kursziel liege unverändert bei CHF 55,00. (Analyse vom 18.10.2011) (18.10.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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