Trend Micro interessante Anlage
02.04.01 00:00
asia weekly
Das japanische Unternehmen Trend Micro (WKN 915793) entwickelt und vermarktet Antivirus-Software, die vor allem bei größeren Server-Systemen zum Einsatz kommt, berichten die Analysten von „asia weekly“.
Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2000 seien positiv ausgefallen. Der Gewinn habe um 92% auf 4,72 Mrd. Yen gesteigert werden können und der Umsatz um 59% auf 21,83 Mrd. Yen. Beide Zahlen hätten über den Erwartungen gelegen.
Bekanntlich seien in den vergangenen Monaten die Investitionen in IT-Produkte gekürzt worden. Verschiedene Softwareanschaffungen seien verschoben oder gestrichen worden. Demzufolge hätten zahlreiche Hersteller mit sinkender oder stagnierender Nachfrage zu kämpfen. Allerdings spreche einiges dafür, dass der IT-Security weitgehend von solchen Überraschungen verschont bleibe und in den kommenden Jahren hohe Wachstumsraten vorweisen könne, da die mangelnde Sicherheit eine der großen Herausforderungen des Internets darstelle, die noch dazu lange unterschätz worden sei. Ebenfalls dürfte diese Problematik im Bereich Mobile Services deutlich werden.
Die Marktforschungsgruppe Gartner Group sei zuversichtlich, dass das Unternehmen in Zukunft die Standards im Virenbereich setzten werde. Ebenfalls interessant sei, dass man in den USA und Europa noch über wenige Kunden verfüge, was sich jedoch wegen der technologisch starken Position im Laufe der Zeit ändern dürfte. Zudem werde das Unternehmen in einem Joiunt-Venture mit Softbank Investment und ISS in den chinesischen Sicherheitsprovider IS-One investieren. Dabei handele es sich um den größten Provider für Sicherheitslösungen in China, und dieser werde jetzt in Folge des Deals die Produkte von Trend Micro in China vertreiben. Somit habe sich die Company eine ausgezeichnete Ausgangsposition gesichert, um vom starken Wachstum dieses Marktes überproportional profitieren zu können.
Der Konzern habe für den 30. März einen Aktiensplit im Verhältnis 1:2 angekündigt. Es habe sich jedoch in Japan die Unsitte eingebürgert, dass die Aktionäre oft auf die Einbuchung der neuen Papiere eine ganze Zeit lang warten müssten; somit solle sie erst am 18. Mai erfolgen. D.h. für die Anleger, dass man seine Wertpapiere über den entsprechenden Zeitraum nicht verkaufen könne, was natürlich mit erhöhten Risiko verbunden sei. Auf der anderen Seite könne aber der langfristige Anleger mit diesem Problem durchaus leben. Möglicherweise könne er sogar kurzfristigen Druck auf die Aktie zum Kauf nutzen.
Da Trend Micro mit seinen Zahlen stets habe überzeugen können, könne man zuversichtlich sein, dass auch die Prognosen für 2001 erreicht würden. Auf deren Basis ergebe sich je nach Schätzung ein sehr günstiges KGV im Bereich von 12-15. Hauptsächlich sei das Papier infolge des Marktumfeldes und der Gewinnwarnung von Network Associates unter Druck geraten. Vorsichtige Anleger sollten die Zahlen für das 1. Quartal abwarten. Die etwas mutigeren, die sich auch von der Problematik um den Aktiensplit nicht abschrecken lassen würden, würden in Trend Micro eine interessante Anlagemöglichkeit finden, so die Analysten.
Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2000 seien positiv ausgefallen. Der Gewinn habe um 92% auf 4,72 Mrd. Yen gesteigert werden können und der Umsatz um 59% auf 21,83 Mrd. Yen. Beide Zahlen hätten über den Erwartungen gelegen.
Die Marktforschungsgruppe Gartner Group sei zuversichtlich, dass das Unternehmen in Zukunft die Standards im Virenbereich setzten werde. Ebenfalls interessant sei, dass man in den USA und Europa noch über wenige Kunden verfüge, was sich jedoch wegen der technologisch starken Position im Laufe der Zeit ändern dürfte. Zudem werde das Unternehmen in einem Joiunt-Venture mit Softbank Investment und ISS in den chinesischen Sicherheitsprovider IS-One investieren. Dabei handele es sich um den größten Provider für Sicherheitslösungen in China, und dieser werde jetzt in Folge des Deals die Produkte von Trend Micro in China vertreiben. Somit habe sich die Company eine ausgezeichnete Ausgangsposition gesichert, um vom starken Wachstum dieses Marktes überproportional profitieren zu können.
Der Konzern habe für den 30. März einen Aktiensplit im Verhältnis 1:2 angekündigt. Es habe sich jedoch in Japan die Unsitte eingebürgert, dass die Aktionäre oft auf die Einbuchung der neuen Papiere eine ganze Zeit lang warten müssten; somit solle sie erst am 18. Mai erfolgen. D.h. für die Anleger, dass man seine Wertpapiere über den entsprechenden Zeitraum nicht verkaufen könne, was natürlich mit erhöhten Risiko verbunden sei. Auf der anderen Seite könne aber der langfristige Anleger mit diesem Problem durchaus leben. Möglicherweise könne er sogar kurzfristigen Druck auf die Aktie zum Kauf nutzen.
Da Trend Micro mit seinen Zahlen stets habe überzeugen können, könne man zuversichtlich sein, dass auch die Prognosen für 2001 erreicht würden. Auf deren Basis ergebe sich je nach Schätzung ein sehr günstiges KGV im Bereich von 12-15. Hauptsächlich sei das Papier infolge des Marktumfeldes und der Gewinnwarnung von Network Associates unter Druck geraten. Vorsichtige Anleger sollten die Zahlen für das 1. Quartal abwarten. Die etwas mutigeren, die sich auch von der Problematik um den Aktiensplit nicht abschrecken lassen würden, würden in Trend Micro eine interessante Anlagemöglichkeit finden, so die Analysten.
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