Triplan hochspekulativ
23.11.01 12:14
boersenmagazin.de
Die Aktienexperten von "boersenmagazin.de" halten die Aktie der Triplan AG (WKN 749930) für ein hochspekulatives Investment.
Die Titel des Bad Sodener IT-Dienstleisters Triplan könnten künftig zu den Anlagefavoriten zählen. Triplan sei nach eigenen Angaben ein führender Dienstleister im Bereich Engineering und IT-Services für namhafte Unternehmen aus den Bereichen Pharmazie, Feinchemie, Biotechnologie und Automotive.
Triplan habe nach neun Monaten des Geschäftsjahrs 2001/02 den Umsatz um 14,6 Prozent auf 22,8 Millionen Euro gesteigert. Das operative Ergebnis (EBIT) sei dagegen von 0,45 auf 0,24 Millionen Euro gesunken. Triplan erwarte im kommenden vierten Quartal auf Grund einer Abkühlung der Konjunktur vor allem im Bereich Technology Services einen Rückgang der Ergebnisse.
Der Umsatz werde sich den Angaben zufolge voraussichtlich nur einstellig entwickeln und damit geringer als im ersten Halbjahr ausfallen. Als Reaktion auf die schwächere Entwicklung habe das Unternehmen Kostensenkungsmaßnahmen eingeleitet, die vor allem beim Einkauf von Fremdleistungen und im Personalbereich Einsparungen bringen sollten. Auch der IT-Bereich solle zukünftig umstrukturiert werden, um so weitere Kostensenkungspotentiale erschließen zu können.
Die Deutsche Börse AG habe im Rahmen der regelmäßigen vierteljährlichen Überprüfung beschlossen, die Aktie der Triplan AG mit Wirkung zum 27. Dezember 2001 in den SDAX aufzunehmen. Grundlagen für diese Entscheidung sei eine Mindestquote des Streubesitzes von 20 Prozent sowie das Handelsvolumen und die Marktkapitalisierung gewesen. 35 Prozent der Triplan-Papiere befänden sich in Streubesitz. Durch die Hochstufung vom SMAX in den SDax sollte der Small Cap unter den Investoren nun mehr Beachtung finden.
Seit dem Börsengang im März 2001 habe sich der Kurs der Triplan-Aktie in einem schwierigen Markt von 6,50 Euro auf derzeit 1,40 Euro (Frankfurter Schlusskurs vom 22. November) fast gefünftelt. Dennoch bleibe die Aktie auch auf dem jetzigen niedrigen Niveau hochspekulativ.
Da der Handel mit Triplan-Aktien obendrein wenig liquide sei, sollten Aufträge unbedingt limitiert werden. Aufgrund der geringen Umsätze - an manchen Tagen würden nur wenig mehr als 1.000 Aktien umgehen - würden sich institutionelle Investoren nicht trauen, den Wert zu kaufen. Zu hoch wäre für sie das Risiko, die Aktie im Zweifel nicht wieder schnell genug verkaufen zu können. Langfristig orientierte Anleger seien daher gut beraten, wenn sie angesichts der nach wie vor angespannten Lage in der IT-Branche erst einmal eine Anfangsposition erwerben würden.
Somit ist die Aktie Triplan nach Ansicht der Wertpapierexperten von "boersenmagazin.de" ein spekulatives Investment.
Die Titel des Bad Sodener IT-Dienstleisters Triplan könnten künftig zu den Anlagefavoriten zählen. Triplan sei nach eigenen Angaben ein führender Dienstleister im Bereich Engineering und IT-Services für namhafte Unternehmen aus den Bereichen Pharmazie, Feinchemie, Biotechnologie und Automotive.
Triplan habe nach neun Monaten des Geschäftsjahrs 2001/02 den Umsatz um 14,6 Prozent auf 22,8 Millionen Euro gesteigert. Das operative Ergebnis (EBIT) sei dagegen von 0,45 auf 0,24 Millionen Euro gesunken. Triplan erwarte im kommenden vierten Quartal auf Grund einer Abkühlung der Konjunktur vor allem im Bereich Technology Services einen Rückgang der Ergebnisse.
Die Deutsche Börse AG habe im Rahmen der regelmäßigen vierteljährlichen Überprüfung beschlossen, die Aktie der Triplan AG mit Wirkung zum 27. Dezember 2001 in den SDAX aufzunehmen. Grundlagen für diese Entscheidung sei eine Mindestquote des Streubesitzes von 20 Prozent sowie das Handelsvolumen und die Marktkapitalisierung gewesen. 35 Prozent der Triplan-Papiere befänden sich in Streubesitz. Durch die Hochstufung vom SMAX in den SDax sollte der Small Cap unter den Investoren nun mehr Beachtung finden.
Seit dem Börsengang im März 2001 habe sich der Kurs der Triplan-Aktie in einem schwierigen Markt von 6,50 Euro auf derzeit 1,40 Euro (Frankfurter Schlusskurs vom 22. November) fast gefünftelt. Dennoch bleibe die Aktie auch auf dem jetzigen niedrigen Niveau hochspekulativ.
Da der Handel mit Triplan-Aktien obendrein wenig liquide sei, sollten Aufträge unbedingt limitiert werden. Aufgrund der geringen Umsätze - an manchen Tagen würden nur wenig mehr als 1.000 Aktien umgehen - würden sich institutionelle Investoren nicht trauen, den Wert zu kaufen. Zu hoch wäre für sie das Risiko, die Aktie im Zweifel nicht wieder schnell genug verkaufen zu können. Langfristig orientierte Anleger seien daher gut beraten, wenn sie angesichts der nach wie vor angespannten Lage in der IT-Branche erst einmal eine Anfangsposition erwerben würden.
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