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Fr, 17. April 2026, 21:09 Uhr

Triplan

WKN: 749930 / ISIN: DE0007499303

Triplan nicht zeichnen


20.03.01 00:00
IPO-Reporter

Die Analysten von IPO-Reporter empfehlen derzeit die Aktien von Triplan (WKN 749930) nicht zu zeichnen.

Triplan sei ein Dienstleister im Bereich Engineering und IT-Services, der sich zur Zeit hauptsächlich in der Pharmazie, Feinchemie und Autoindustrie engagiere. Das Unternehmen gliedere seine Geschäftsbereiche in Engineerirg Services, Technologie Services und Shared Services

Triplan habe im abgelaufenen Geschäftsjahr den Umsatz von 25,160 Millionen Euro um rund 10,9 Prozent auf 27,904 Millionen Euro gesteigert. Dabei habe der Börsenkandidat ein Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit von 771.000 Euro nach –123.000 Euro im Jahr zuvor erwirtschaften können. Das Vorsteuerergebnis sei zudem von –284.000 Euro auf 315.000 Euro verbessert worden. Der Überschuss sei auf 198.000 Euro nach einem Verlust von 714.000 Euro im Geschäftsjahr 1999 angestiegen.

Für die Zukunft habe sich das Unternehmen viel vorgenommen. Aufgrund des Aufbaus neuer Niederlassungen rechne Triplan mit einem stärken Wachstum als in der Vergangenheit. So solle in diesem Jahr der Umsatz um rund 25 Prozent auf 34,9 Millionen Euro und bis 2002 auf 44 Millionen Euro gesteigert werden. Im Geschäftsjahr 2004 rechne das Unternehmen mit einem Umsatz von 63,7 Millionen Euro. Das durchschnittliche Wachstum solle zukünftig rund 25 Prozent pro Jahr betragen.

Es sei nicht zu erwarten, dass sich hohe Zeichnungsgewinne einstellen würden, da sich die Anleger im Moment wahrscheinlich vor Angst, sich erneut die Finger zu Verbrennen, in Zurückhaltung üben würden. Das Marktsegment SMAX stelle sich momentan hoffnungsvoller dar als der gebeutelte Neue Markt. Dies könnte man Triplan zum Vorteil anrechnen. Es sei anzunehmen, dass es sich bei diesem Wert um ein weitaus weniger volatiles Papier handeln werde, als es von vielen High-Tech-Werten zu beobachten gewesen sei. Bei dem Unternehmen, welches bereits auf eine 30 jährige Firmengeschichte schauen könnte, sei aber eher von einem verhältnismäßig langsamen Wachstum auszugehen.

Die Hauptgeschäftspartner, die aus der zukunftsträchtigen Biotechnologiebranche stammen würden, würden auf Steigerungspotenziale hoffen lassen. Es könne aber bezweifelt werden, ob die Ausweitung des Geschäftsfeldes, weg von der Kernkompetenz, der Anlagenentwicklung hin zur Prozessoptimierung und E-Business Dienstleistungen zu der gewünschten Steigerung des Firmenerfolgs führen könne. Der Vorteil bei diesen Dienstleitungen der erste am Markt zu sein könne sehr schnell schwinden, wenn weitaus größere Firmen das vermeintliche Potenzial in diesem Segment entdecken und in den Markt eindringen würden.

Als recht ambitioniert erachte IPO-Reporter die Planzahlen des Börsenkandidaten für die nächsten Jahre. Nach einem in der Vergangenheit recht geringem Wachstum strebe man für die nächsten Jahre ein jährliches Umsatzwachstum von rund 25% an. Nach Meinung von IPO-Reporter habe Triplan die Rechnung ohne die Konkurrenz gemacht. Es dürfte dem Unternehmen schwer fallen, dieses starke Umsatzwachstum zu realisieren. Bei der derzeitig schwierigen Börsenlage rate IPO-Reporter von einer Zeichnung der Triplan-Aktie ab.





 
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