UBS nicht einsteigen
02.04.08 17:05
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten von einem Einstieg in die UBS-Aktie ab.
Die schweizerische Großbank müsse weitere 19 Mrd. US-Dollar auf US-Hypothekenpapiere abschreiben. Darüber hinaus sei im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres von einem Verlust in Höhe von 12 Mrd. CHF auszugehen. Damit ergebe sich erneuter Kapitalbedarf in Höhe von 13 bis 15 Mrd. CHF. Das liege eher am unteren Ende der erwarteten Bandbreite. Analysten hätten den zu erwartenden Kapitalbedarf höher eingeschätzt.
Erst Ende 2007 habe UBS 18 Mrd. US-Dollar auf US-Hypothekenpapiere abschreiben müssen. Auch das habe eine Kapitalerhöhung notwendig gemacht. Ein großer Teil des zusätzlich aufgenommenen Eigenkapitals mit einem Volumen von 13 Mrd. CHF hätten Staatsfonds aus Singapur und dem Nahen Osten gezeichnet.
Insgesamt würden sich bei UBS die Abschreibungen auf verbriefte US-Subprime-Kredite auf 37 Mrd. US-Dollar summieren. So hohe Abschreibungen habe bisher keine andere Bank auf der Welt aufgrund der Krise auf dem US-Hypothekenmarkt vornehmen müssen. Nicht gerade eine Auszeichnung für das Risikomanagement der Schweizer.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten weiterhin von einem Einstieg in die UBS-Aktie ab. Sie würden davon ausgehen, dass noch längst nicht alle schlechten Nachrichten draußen seien. (Ausgabe 50 vom 02.04.2008) (02.04.2008/ac/a/a)
Die schweizerische Großbank müsse weitere 19 Mrd. US-Dollar auf US-Hypothekenpapiere abschreiben. Darüber hinaus sei im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres von einem Verlust in Höhe von 12 Mrd. CHF auszugehen. Damit ergebe sich erneuter Kapitalbedarf in Höhe von 13 bis 15 Mrd. CHF. Das liege eher am unteren Ende der erwarteten Bandbreite. Analysten hätten den zu erwartenden Kapitalbedarf höher eingeschätzt.
Insgesamt würden sich bei UBS die Abschreibungen auf verbriefte US-Subprime-Kredite auf 37 Mrd. US-Dollar summieren. So hohe Abschreibungen habe bisher keine andere Bank auf der Welt aufgrund der Krise auf dem US-Hypothekenmarkt vornehmen müssen. Nicht gerade eine Auszeichnung für das Risikomanagement der Schweizer.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten weiterhin von einem Einstieg in die UBS-Aktie ab. Sie würden davon ausgehen, dass noch längst nicht alle schlechten Nachrichten draußen seien. (Ausgabe 50 vom 02.04.2008) (02.04.2008/ac/a/a)
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