US-Indizes auf hohem Niveau
06.06.05 10:44
iWatch
Der MSCI-Germany-Index zeigte in der vergangenen Berichtswoche, die größte Umsatztätigkeit von amerikanischen Investoren in deutschen Standardwerten, an, berichtet das EKIP-Team im Börsenbrief "iWatch".
Dies sei ein gutes Zeichen, wenn amerikanische Investoren ihren wiedererstarkten US-Dollar nutzen würden, um umgehend deutsche Standardwerte in Deutschland auf Euro-Basis zu ordern. Natürlich würden diese Entscheider auch nicht lange fackeln, wenn es darum gehe Kursgewinne zu realisieren. Für das EKIP-Team sei diese Tatsache allerdings ein schönes Indiz, dass es mit dem DAX weiter kräftig nach oben gehen könne.
Aber auch die amerikanischen Indizes hätten ihre hohen Niveaus behaupten und sogar weiter ausbauen können. Der Dow Jones mache keine Anstalten eine Konsolidierungsbewegung in Richtung 200-Tage-Linie, die bei 10.360 Punkten verlaufe, einzuleiten.
Der S&P 500 habe erstmals seit Mitte März die Marke von 1.200 Punkten überwunden und habe damit ein neues Drei-Monats-Hoch erreicht. Der NASDAQ Composite Index lasse sich auch nicht lumpen und stehe sogar vor einem neuen Fünf-Monats-Hoch für den Fall des Überschreitens der Hürde bei 2.110 Punkten, die am Donnerstag mit 2.098 Punkten nur knapp verfehlt worden sei.
Grund für die unverändert festen Kursen seien einmal mehr die Spekulationen gewesen, dass die Federal Reserve im Jahresverlauf 2005 den Zinserhöhungszyklus, der seit dem 30. Juni 2004 insgesamt acht Leitzinserhöhungen á 25 Basispunkte von 1,00 auf aktuell 3,00 Prozent hervorbracht habe, beende. Der nächste Zinsschritt um weitere 0,25 Prozentpunkte auf dann 3,25 Prozent am 30. Juni 2005 gelte allerdings unverändert als ausgemachte Sache. Doch für den Zeitraum danach würden sich die Investoren Hoffnung auf eine Zinserhöhungspause machen. Nach dem Urteil des EKIP-Teams zu recht, da die US-Konjunktur in einigen Teilbereichen der Volkswirtschaft kräftige Bremsspuren aufzeige.
Ein guter Indikator für weitere Aussagen zu möglichen Leitzinserhöhungen lasse sich aus der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten ableiten, die am 03. Juni 2005 um 14:30 Uhr MESZ zur Veröffentlichung angestanden hätten. Die durchschnittlichen Analysten-Erwartungen würden von einem Zuwachs von 200.000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft ausgehen. Jede Zahl die deutlich darunter liege, gebe denjenigen Spekulationen Nahrung, dass der Zinserhöhungszyklus unmittelbar vor dem Ende stehe.
Die US-Rentenmärkte würden dieses Szenario bereits vorweg nehmen und hätten die 10-Jahres-Rendite auf Talfahrt geschickt, die erst bei einem Niveau von 3,89 Prozent zum Stillstand gekommen sei. Damit habe die 10-Jahresrendite erstmals seit Anfang 2004 die Schallmauer von 4,00 Prozent durchbrochen und das ohne Probleme.
Dies sei ein gutes Zeichen, wenn amerikanische Investoren ihren wiedererstarkten US-Dollar nutzen würden, um umgehend deutsche Standardwerte in Deutschland auf Euro-Basis zu ordern. Natürlich würden diese Entscheider auch nicht lange fackeln, wenn es darum gehe Kursgewinne zu realisieren. Für das EKIP-Team sei diese Tatsache allerdings ein schönes Indiz, dass es mit dem DAX weiter kräftig nach oben gehen könne.
Aber auch die amerikanischen Indizes hätten ihre hohen Niveaus behaupten und sogar weiter ausbauen können. Der Dow Jones mache keine Anstalten eine Konsolidierungsbewegung in Richtung 200-Tage-Linie, die bei 10.360 Punkten verlaufe, einzuleiten.
Grund für die unverändert festen Kursen seien einmal mehr die Spekulationen gewesen, dass die Federal Reserve im Jahresverlauf 2005 den Zinserhöhungszyklus, der seit dem 30. Juni 2004 insgesamt acht Leitzinserhöhungen á 25 Basispunkte von 1,00 auf aktuell 3,00 Prozent hervorbracht habe, beende. Der nächste Zinsschritt um weitere 0,25 Prozentpunkte auf dann 3,25 Prozent am 30. Juni 2005 gelte allerdings unverändert als ausgemachte Sache. Doch für den Zeitraum danach würden sich die Investoren Hoffnung auf eine Zinserhöhungspause machen. Nach dem Urteil des EKIP-Teams zu recht, da die US-Konjunktur in einigen Teilbereichen der Volkswirtschaft kräftige Bremsspuren aufzeige.
Ein guter Indikator für weitere Aussagen zu möglichen Leitzinserhöhungen lasse sich aus der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten ableiten, die am 03. Juni 2005 um 14:30 Uhr MESZ zur Veröffentlichung angestanden hätten. Die durchschnittlichen Analysten-Erwartungen würden von einem Zuwachs von 200.000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft ausgehen. Jede Zahl die deutlich darunter liege, gebe denjenigen Spekulationen Nahrung, dass der Zinserhöhungszyklus unmittelbar vor dem Ende stehe.
Die US-Rentenmärkte würden dieses Szenario bereits vorweg nehmen und hätten die 10-Jahres-Rendite auf Talfahrt geschickt, die erst bei einem Niveau von 3,89 Prozent zum Stillstand gekommen sei. Damit habe die 10-Jahresrendite erstmals seit Anfang 2004 die Schallmauer von 4,00 Prozent durchbrochen und das ohne Probleme.
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