US Renten angespannt
23.02.01 00:00
DG Bank
Der leichte Konjunktur-Optimismus, den Greenspan in seiner Rede vor dem US-Senat geweckt habe, habe nicht lange angehalten, so die Analysten der DG Bank.
Der schwache Philadelphia-Fed-Index und die im Januar um 0,3% rückläufige Industrieproduktion hätten bereits bald danach deutlich gemacht, dass mit einer schnellen Trendwende im verarbeitenden Gewerbe der USA nicht zu rechnen sei. Gleichzeitig habe sich allerdings ein unerwartet kräftiger Anstieg der Konsumenten- und Produzentenpreise im Januar gezeigt, die vor allem von Energie- und Tabakpreiserhöhungen nach oben getrieben worden seien.
Am Markt sei daher zuletzt vor allem die Frage diskutiert worden, ob in den kommenden Monaten ein Stagflationsszenario drohe – gekennzeichnet durch eine stagnierende oder sogar leicht schrumpfende Wirtschaft bei gleichzeitig hohen Inflationsraten. Man halte diese Gefahr für gering. Dagegen sprächen die unverändert moderaten Steigerungsraten bei der Lohnentwicklung und der gewachsene internationale Wettbewerbsdruck, der gerade auch in Zeiten einer schrumpfenden Nachfrage hoch bleiben dürfte.
Während daher die Inflationsängste schon bald wieder in den Hintergrund rücken dürften, rechneten die Analysten der DG Bank damit, dass die in der kommenden Woche zu erwartenden Konjunkturdaten und Stimmungsindikatoren eine anhaltende Schwäche der US-Wirtschaft signalisieren würden. Der Weg für eine weitere Leitzinssenkung am 20. März bleibe somit frei. Dennoch dürfte vor allem der lange Laufzeitenbereich Schwierigkeiten haben, erneut stark anzusteigen. Der Rentenmarkt bewege sich weiterhin im Spannungsfeld einer möglichen Rezession und eines schnellen Konjunkturaufschwungs bei anhaltenden Inflationstendenzen.
Da sich die Hinweise auf keines der beiden Szenarien in den kommenden Tagen verdichten würden, erscheine zunächst eine Seitwärtsbewegung der Renditen am wahrscheinlichsten. Der Longbond-Future sollte dabei um die Marke von 103,5 pendeln.
Der schwache Philadelphia-Fed-Index und die im Januar um 0,3% rückläufige Industrieproduktion hätten bereits bald danach deutlich gemacht, dass mit einer schnellen Trendwende im verarbeitenden Gewerbe der USA nicht zu rechnen sei. Gleichzeitig habe sich allerdings ein unerwartet kräftiger Anstieg der Konsumenten- und Produzentenpreise im Januar gezeigt, die vor allem von Energie- und Tabakpreiserhöhungen nach oben getrieben worden seien.
Während daher die Inflationsängste schon bald wieder in den Hintergrund rücken dürften, rechneten die Analysten der DG Bank damit, dass die in der kommenden Woche zu erwartenden Konjunkturdaten und Stimmungsindikatoren eine anhaltende Schwäche der US-Wirtschaft signalisieren würden. Der Weg für eine weitere Leitzinssenkung am 20. März bleibe somit frei. Dennoch dürfte vor allem der lange Laufzeitenbereich Schwierigkeiten haben, erneut stark anzusteigen. Der Rentenmarkt bewege sich weiterhin im Spannungsfeld einer möglichen Rezession und eines schnellen Konjunkturaufschwungs bei anhaltenden Inflationstendenzen.
Da sich die Hinweise auf keines der beiden Szenarien in den kommenden Tagen verdichten würden, erscheine zunächst eine Seitwärtsbewegung der Renditen am wahrscheinlichsten. Der Longbond-Future sollte dabei um die Marke von 103,5 pendeln.
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