US Rentenmarkt positiv
23.03.01 00:00
DG Bank
Vor dem Hintergrund einer anhaltenden Baisse an den Aktienmärkten bleibt die Grundstimmung für den US-Rentenmarkt positiv, so die Analysten der DG Bank.
Auch die Leitzinssenkung um 50 Basispunkte habe den Kursverfall der Aktien nicht stoppen können. Der Markt habe enttäuscht reagiert, da er auf eine Zinssenkung um 75 Basispunkte zur Überwindung der Rezessionsgefahren gehofft habe. Zudem hätten die Fundamentaldaten zuletzt die Ängste der Investoren bestätigt. Die Industrieproduktion sei im Februar überraschend deutlich eingebrochen, und die Kapazitätsauslastung sei weiter auf 79,5% gesunken. Für den Rentenmarkt seien dies positive Daten gewesen, die allenfalls durch den deutlichen Anstieg der amerikanischen Konsumentenpreise im Februar (plus 0,3% in der Kernrate) getrübt worden seien. Allerdings würden Preisgefahren in der gegenwärtigen Abwärtsspirale von Aktienmärken und Realwirtschaft nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Auch in den kommenden Tagen würden die zu erwartenden Fundamentaldaten den Rentenmarkt eher stützen sollen. Die Zahlen zum Wohnungsmarkt und zu den langlebigen Wirtschaftsgütern dürften zwar eher stabil ausfallen. Negativ überraschen könne allerdings das Verbrauchervertrauen für den Monat März, das in einer Phase von starken Rückschlägen an den Aktienmärkten erhoben worden sei. Da die bisherigen Wirtschaftsdaten ein Wachstum des privaten Verbrauchs von lediglich etwa 2% nahe legen würden, erscheine es zunehmend wahrscheinlich, dass die US-Wirtschaft im ersten Quartal schrumpfen werde. Dennoch würden die Analysten das Potenzial für weitere Kursgewinne am US-Bondmarkt – im Gegensatz zum europäischen Rentenmarkt –für begrenzt halten.
Die Realzinsen würden mit 1,25% bereits auf extrem niedrigen Niveau liegen. Ein weiterer Renditeverfall wäre nur zu erwarten, wenn sich die Anzeichen für eine ausgeprägte Konsumschwäche verstärken würden, was den bisher vorliegenden Zahlen allerdings noch nicht zu entnehmen sei. Damit dürfte der US-Rentenmarkt kurzfristig vor allem von der weiteren Entwicklung des Aktienmarktes beeinflusst werden. Solle der Aktienmarkt in der kommenden Woche nicht erneut kollabieren, so sei eine Seitwärtsbewegung der US-Renditen und ein stabiles Niveau des Long-Bond-Futures um 106 am wahrscheinlichsten.
Auch die Leitzinssenkung um 50 Basispunkte habe den Kursverfall der Aktien nicht stoppen können. Der Markt habe enttäuscht reagiert, da er auf eine Zinssenkung um 75 Basispunkte zur Überwindung der Rezessionsgefahren gehofft habe. Zudem hätten die Fundamentaldaten zuletzt die Ängste der Investoren bestätigt. Die Industrieproduktion sei im Februar überraschend deutlich eingebrochen, und die Kapazitätsauslastung sei weiter auf 79,5% gesunken. Für den Rentenmarkt seien dies positive Daten gewesen, die allenfalls durch den deutlichen Anstieg der amerikanischen Konsumentenpreise im Februar (plus 0,3% in der Kernrate) getrübt worden seien. Allerdings würden Preisgefahren in der gegenwärtigen Abwärtsspirale von Aktienmärken und Realwirtschaft nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Auch in den kommenden Tagen würden die zu erwartenden Fundamentaldaten den Rentenmarkt eher stützen sollen. Die Zahlen zum Wohnungsmarkt und zu den langlebigen Wirtschaftsgütern dürften zwar eher stabil ausfallen. Negativ überraschen könne allerdings das Verbrauchervertrauen für den Monat März, das in einer Phase von starken Rückschlägen an den Aktienmärkten erhoben worden sei. Da die bisherigen Wirtschaftsdaten ein Wachstum des privaten Verbrauchs von lediglich etwa 2% nahe legen würden, erscheine es zunehmend wahrscheinlich, dass die US-Wirtschaft im ersten Quartal schrumpfen werde. Dennoch würden die Analysten das Potenzial für weitere Kursgewinne am US-Bondmarkt – im Gegensatz zum europäischen Rentenmarkt –für begrenzt halten.
Die Realzinsen würden mit 1,25% bereits auf extrem niedrigen Niveau liegen. Ein weiterer Renditeverfall wäre nur zu erwarten, wenn sich die Anzeichen für eine ausgeprägte Konsumschwäche verstärken würden, was den bisher vorliegenden Zahlen allerdings noch nicht zu entnehmen sei. Damit dürfte der US-Rentenmarkt kurzfristig vor allem von der weiteren Entwicklung des Aktienmarktes beeinflusst werden. Solle der Aktienmarkt in der kommenden Woche nicht erneut kollabieren, so sei eine Seitwärtsbewegung der US-Renditen und ein stabiles Niveau des Long-Bond-Futures um 106 am wahrscheinlichsten.
