UMWELTKONT.RENEW.ENERGY
WKN: 760810 / ISIN: DE0007608101Umweltkontor kaufen
22.11.00 00:00
BörsenAgent
Die Analysten von BörsenAgent empfehlen derzeit dem Anleger die Aktien von Umweltkontor (WKN 760810) in Schwächephasen zu kaufen.
Die 1989 gegründete Umweltkontor Renewable Energy gehöre in Deutschland zu den führenden vollintegrierten Dienstleistern und Projektentwicklern im Bereich erneuerbare Energien. Umweltkontor plane, projektiere und realisiere Analagen zur Energieerzeugung aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse. Das Full-Service-Angebot umfasse die Projektentwicklung, die Realisierung, die Finanzierung, den Vertrieb und die Betriebsführung von Kraftwerken, die erneuerbare Energie erzeugen. Den Schwerpunkt lege das Unternehmen bisher auf den Bereich Windenergie. Die von Umweltkontor projektieren Anlagen zur Stromerzeugung würden in jeweils aufzulegende Fonds eingebracht. Die Anlagen, bisher meist Windenergieanlagen, würden schlüsselfertig für diese Fonds errichtet. Neben den Projekten für Fonds entwickele und errichte das Unternehmen auch Anlagen für Einzelinvestoren und übernehme Planungsaufträge.
In Zukunft wolle Umweltkontor die Bereiche Sonnenenergie, Wasserkraft und Biomasse weiter forcieren und ausbauen. Bis zum Jahr 2005 wolle das Unternehmen europäischer Marktführer sein. Ein erster Schritt in diese Richtung sei vor kurzem getan worden. Umweltkontor habe sich mit 15% an der NEVAG neue energie verbund AG beteiligt. Die NEVAG produziere und entwickele Anlagen zur Gewinnung von Strom, Wärme und Treibstoff aus Biomasse. Mit dieser Beteiligung sichere sich Umweltkontor nicht nur den Zugriff auf zukunftsorientierte Technologielösungen, der Einstieg bei NEVAG sei auch Basis einer längerfristig angelegten Kooperation beider Unternehmen. Sie beinhalte die Umsetzung von gemeinsamen Projekten in Deutschland und Europa. Zusammen solle das 50 Millionen DM teure Holz-Heizkraftwerk Helbra mit einer Leistung von 7,5 MW errichtet werden, das Ende 2001 den Betrieb aufnehmen solle. In einem ersten Schritt sei die Realisierung von Anlagen in einer Größenordnung von 40 Megawatt Energieleistung im Bereich Wind und von 10 Megawatt in der Sparte Biomasse vereinbart worden. Damit verbunden seien zusätzliche Umsatzerlöse von bis zu 200 Millionen DM, die vorrangig in den Jahren 2000 und 2001 erzielt würden.
Auch im Ausland sei Umweltkontor bereits gut positioniert. Bisher sei der Anbieter alternativer Energien über Tochtergesellschaften in Griechenland, Kroatien, der Türkei, der Schweiz, Irland, Italien und Spanien vertreten. Gemeinsam mit Penta Consult sei das Unternehmen in die Nutzung der Windenergie auf hoher See eingestiegen. Dazu sei die 54%ige Tochter OWP Offshore Wind Power Projektentwicklung GmbH gegründet worden. In der Ostsee sei ein Offshore-Windpark mit einer Leistung von fast 350 MW, womit 1 Millionen Menschen mit Strom versorgt werden könnten, geplant. Mit der Realisierung des Projekts rechne Umweltkontor bis 2005. Bisher habe Umweltkontor 20 Windparks mit einer Gesamtleistung von 38 MW realisiert. Weitere acht mit einer Gesamtleistung von 40 Megawatt würden sich in der Fertigstellung befinden.
Den größten Umsatzteil generiere Umweltkontor derzeit mit den Windkraftanlagen. Im Ausland werde noch kein Umsatz erzielt. Ab 2001 solle der Umsatzanteil der anderen alternativen Energien und der Auslands-Niederlassungen erheblich zunehmen. Im vergangenen Jahr habe das Unternehmen 18,278 Millionen Euro umgesetzt. Mit der Anhebung der Planzahlen rechne das Unternehmen nun mit einem Umsatz von 76,69 Millionen Euro in diesem Jahr, was einem Zuwachs von rund 320% gegenüber dem Vorjahr entspreche. 2001 solle der Umsatz nochmals um 130% auf 149,124 Millionen Euro zulegen. Dann solle erstmals Umsatz im Ausland generiert werden. Bis 2002 solle der Umsatz auf 226,284 Millionen Euro ansteigen. Bis dahin solle der größte Teil mit Windkraftanlagen im Ausland erzielt werden. Auch das EBIT solle derartig rasant wachsen. Im letzten Jahr sei ein EBIT von 1,401 Millionen Euro erwirtschaftet worden, für dieses Geschäftsjahr seien nun 6,1355 Millionen Euro geplant. Bis 2002 solle das EBIT auf 20,909 Millionen Euro zulegen. Alle für das vierte Quartal 2000 von Umweltkontor geplanten Windparks würden sich zur Zeit im Bau befinden. Zusätzlich würden sich weitere Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von 60 Millionen DM im Bau befinden, die nach Einschätzung der Gesellschaft zu einem Teil noch in diesem Jahr umsatzwirksam würden.
Bisher würden 6% der Stromversorgung auf erneuerbare Energien entfallen. Bis 2010 solle dieser Anteil verdoppelt werden. Der Windenergiemarkt solle in den nächsten 20 Jahren um 30% p.a. wachsen. Zur Zeit befinde sich der Markt erneuerbarer Energien im Anfangsstudium. Umweltkontor habe sich hier in eine gute Ausgangslage gebracht. Auch vor dem Hintergrund der hohen Ölpreise, des Treibhauseffektes und der Erschöpfung der fossilen Energiequellen lohne sich ein Investment in diese Wachstumsbranche. Die enormen Wachstumsraten würden nach Meinung von BörsenAgent auch ein höheres KGV rechtfertigen. Sollte die Branche der regenerativen Energien tatsächlich einen Boom ähnlich der Logistikbranche erfahren, werde Umweltkontor zu den Hauptprofiteuren gehören. Als Manko sehe BörsenAgent, dass Konkurrenten wie Energiekontor bereits seit Jahren im Ausland präsent seien.
Nach dem rasanten Kursanstieg der Aktie bis auf 89,00 Euro habe die Aktie unter Gewinnmitnahmen und dem allgemeinen Kursverfall am Neuen Markt gelitten. Nach dem gestrigen starken Kursanstieg sollten Anleger Schwächephasen zum Kauf der Aktie nutzen. Auf Jahressicht werde die Aktie das alte Hoch überwinden und weiter Höhenluft schnuppern.
Die 1989 gegründete Umweltkontor Renewable Energy gehöre in Deutschland zu den führenden vollintegrierten Dienstleistern und Projektentwicklern im Bereich erneuerbare Energien. Umweltkontor plane, projektiere und realisiere Analagen zur Energieerzeugung aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse. Das Full-Service-Angebot umfasse die Projektentwicklung, die Realisierung, die Finanzierung, den Vertrieb und die Betriebsführung von Kraftwerken, die erneuerbare Energie erzeugen. Den Schwerpunkt lege das Unternehmen bisher auf den Bereich Windenergie. Die von Umweltkontor projektieren Anlagen zur Stromerzeugung würden in jeweils aufzulegende Fonds eingebracht. Die Anlagen, bisher meist Windenergieanlagen, würden schlüsselfertig für diese Fonds errichtet. Neben den Projekten für Fonds entwickele und errichte das Unternehmen auch Anlagen für Einzelinvestoren und übernehme Planungsaufträge.
In Zukunft wolle Umweltkontor die Bereiche Sonnenenergie, Wasserkraft und Biomasse weiter forcieren und ausbauen. Bis zum Jahr 2005 wolle das Unternehmen europäischer Marktführer sein. Ein erster Schritt in diese Richtung sei vor kurzem getan worden. Umweltkontor habe sich mit 15% an der NEVAG neue energie verbund AG beteiligt. Die NEVAG produziere und entwickele Anlagen zur Gewinnung von Strom, Wärme und Treibstoff aus Biomasse. Mit dieser Beteiligung sichere sich Umweltkontor nicht nur den Zugriff auf zukunftsorientierte Technologielösungen, der Einstieg bei NEVAG sei auch Basis einer längerfristig angelegten Kooperation beider Unternehmen. Sie beinhalte die Umsetzung von gemeinsamen Projekten in Deutschland und Europa. Zusammen solle das 50 Millionen DM teure Holz-Heizkraftwerk Helbra mit einer Leistung von 7,5 MW errichtet werden, das Ende 2001 den Betrieb aufnehmen solle. In einem ersten Schritt sei die Realisierung von Anlagen in einer Größenordnung von 40 Megawatt Energieleistung im Bereich Wind und von 10 Megawatt in der Sparte Biomasse vereinbart worden. Damit verbunden seien zusätzliche Umsatzerlöse von bis zu 200 Millionen DM, die vorrangig in den Jahren 2000 und 2001 erzielt würden.
Den größten Umsatzteil generiere Umweltkontor derzeit mit den Windkraftanlagen. Im Ausland werde noch kein Umsatz erzielt. Ab 2001 solle der Umsatzanteil der anderen alternativen Energien und der Auslands-Niederlassungen erheblich zunehmen. Im vergangenen Jahr habe das Unternehmen 18,278 Millionen Euro umgesetzt. Mit der Anhebung der Planzahlen rechne das Unternehmen nun mit einem Umsatz von 76,69 Millionen Euro in diesem Jahr, was einem Zuwachs von rund 320% gegenüber dem Vorjahr entspreche. 2001 solle der Umsatz nochmals um 130% auf 149,124 Millionen Euro zulegen. Dann solle erstmals Umsatz im Ausland generiert werden. Bis 2002 solle der Umsatz auf 226,284 Millionen Euro ansteigen. Bis dahin solle der größte Teil mit Windkraftanlagen im Ausland erzielt werden. Auch das EBIT solle derartig rasant wachsen. Im letzten Jahr sei ein EBIT von 1,401 Millionen Euro erwirtschaftet worden, für dieses Geschäftsjahr seien nun 6,1355 Millionen Euro geplant. Bis 2002 solle das EBIT auf 20,909 Millionen Euro zulegen. Alle für das vierte Quartal 2000 von Umweltkontor geplanten Windparks würden sich zur Zeit im Bau befinden. Zusätzlich würden sich weitere Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von 60 Millionen DM im Bau befinden, die nach Einschätzung der Gesellschaft zu einem Teil noch in diesem Jahr umsatzwirksam würden.
Bisher würden 6% der Stromversorgung auf erneuerbare Energien entfallen. Bis 2010 solle dieser Anteil verdoppelt werden. Der Windenergiemarkt solle in den nächsten 20 Jahren um 30% p.a. wachsen. Zur Zeit befinde sich der Markt erneuerbarer Energien im Anfangsstudium. Umweltkontor habe sich hier in eine gute Ausgangslage gebracht. Auch vor dem Hintergrund der hohen Ölpreise, des Treibhauseffektes und der Erschöpfung der fossilen Energiequellen lohne sich ein Investment in diese Wachstumsbranche. Die enormen Wachstumsraten würden nach Meinung von BörsenAgent auch ein höheres KGV rechtfertigen. Sollte die Branche der regenerativen Energien tatsächlich einen Boom ähnlich der Logistikbranche erfahren, werde Umweltkontor zu den Hauptprofiteuren gehören. Als Manko sehe BörsenAgent, dass Konkurrenten wie Energiekontor bereits seit Jahren im Ausland präsent seien.
Nach dem rasanten Kursanstieg der Aktie bis auf 89,00 Euro habe die Aktie unter Gewinnmitnahmen und dem allgemeinen Kursverfall am Neuen Markt gelitten. Nach dem gestrigen starken Kursanstieg sollten Anleger Schwächephasen zum Kauf der Aktie nutzen. Auf Jahressicht werde die Aktie das alte Hoch überwinden und weiter Höhenluft schnuppern.
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