Vivendi kaufen
06.09.99 00:00
Stisweekly
Die Analysten von Stisweekly raten dem langfristig orientierten Anleger gegenwärtig zum Kauf von Aktien von Vivendi (WKN 853950).
Einen hehren Anspruch verfolge die ehemalige Générale des Eaux mit ihrem neuen Namen. Dieser solle Lebendigkeit symbolisieren, die Mobilität eines zwar international tätigen Unternehmens zum Ausdruck bringen, das jedoch lokal agiere und das mit seiner unternehmerischen Tätigkeit das alltägliche Leben verbessern wolle. In der Tat habe sich in den letzten 146 Jahren seit Gründung des Unternehmens viel getan, der Konzern sich von einem Wasserlieferanten zu einem international tätigen Dienstleister entwickelt. In letzter Zeit orientiere sich Vivendi immer deutlicher in den Bereich Medien und Kommunikation hinein und erschließe dort neue Tätigkeitsfelder. Überdies würden die bereits bestehenden Aktivitäten - v.a. das Wasserversorgungsgeschäft - durch Zukäufe gestärkt.
Im vorigen Jahrhundert - im Jahr 1853 im genau zu sein - sei der Grundstein des Unternehmens gelegt worden. In Paris habe die Compagnie Générale des Eaux ihre Geschäftstätigkeit begonnen und sei in den folgenden Jahren für die Wasserversorgung der Städte Lyons, Nantes und Paris verantwortlich gewesen. Erste Schritte der Internationalisierung erfolgten gegen Ende des Jahrhunderts, als Verträge mit Venedig und Konstantinopel abgeschlossen werden konnten.
1905 sei in der Wasserversorgung der Durchbruch mit dem Einsatz von Ozon zur Reinigung des Wassers erfolgt. Nach dem ersten Weltkrieg seien weitere Gesellschaften gegründet und die Wasserversorgung in weitere Regionen expandiert worden. 1953 - zum hundertjährigen Bestehen - habe das Unternehmen über mehr als 10.000 Kilometer Leitungsnetz verfügt und bereits andere Dienstleistungen wie z.B. Müllentsorgung angeboten. In den 60er und 70er Jahren sei dieser Bereich weiter ausgebaut worden und neben dem Abfallmanagement auch Energieversorgung (z.B. Heizwärme) und anderes angeboten worden.
In den 80er Jahren habe sich die Firma zum führenden französischen Privatenergieversorger entwickelt und das Dienstleistungsspektrum um den Bereich Transportaktivitäten ergänzt. Zwei wichtige Meilensteine stellten die Beteiligung an Canal+ im Jahr 1983 und die Gründung der SFR (Société Francaise de Radiotelephonie) dar. Damit habe sich Vivendi die Bereiche Medien und Telekommunikation erschlossen. 1988 sei auch noch der Bereich Ingenieurwesen/Bau in den Konzern integriert worden, indem von Saint-Gobain eine Sparte übernommen worden sei.
Inzwischen zähle Vivendi zu den bedeutendsten Wasserlieferanten der Welt, sei ein führendes Unternehmen im Bereich des Abfallmanagements und expandiere zielstrebig in den Bereichen Medien und Kommunikation. Mit der Umbenennung von Generale des Eaux in Vivendi sei den Veränderungen in der Ausrichtung des Unternehmens Rechnung getragen worden. Das Unternehmen stelle eine interessante Mischung dar. Neben wichtigen Dienstleistungen für das tägliche Leben (Wasserversorgung, Abfallmanagement) biete vor allem die Ausrichtung auf die stark wachsenden Bereiche Medienwirtschaft und Kommunikation Wachstumsphantasie. Vor allem die neuen Unternehmenssparten würden in jüngster Zeit zum Wachstum beitragen.
Vor allem die Sparten Versorgung (Vivendi Utilities) und Kommunikation (Vivendi Communications) würden vom Management als Motor für das Wachstum des Gesamtkonzerns gesehen. Besonders die Erlöse im Bereich der Kommunikation legten stark z, und machten inzwischen fast 19% der Gesamtumsätze aus. Auf den Bereich Bauwesen würden etwa 32% der Umsätze entfallen, der übrige Teil werde im Versorgungsgeschäft erzielt. Aus dem Mischkonzern solle ein Wachstumsunternehmen geformt werden, das langfristig konstant hohes Wachstum bieten könne.
Vivendi Communications: Die Beteiligungen im Medien- und Kommunikationssektor würden dem Unternehmen die meiste Phantasie für die Zukunft geben. Mit Havas verfüge Vivendi schon seit geraumer Zeit über eine Verlagsgesellschaft. Diese werde nun konsequent auf die neuen Medien ausgerichtet und nehme dabei die Rolle eines world-players ein. Dazu seien im vergangenen Jahr in kurzer Abfolge zwei Unternehmen akquiriert worden. Neben dem zweitgrößten Verlagsunternehmen Spaniens, der Grupo Anaya, gehöre nun auch Cendant Software zum Konzern. Die Schlacht um Cendant habe Havas gegen mächtige Konkurrenten wie Disney, Microsoft und Mattel gewinnen können und damit den Weltmarktführer für Lernsoftware erworben. Cendant bewege sich weltweit auf Platz zwei für Lernsoftware, auf Rang drei im Bereich der „How-to"-Software und sei führender Anbieter bei Spielesoftware. Kombiniert mit dem bereits bestehenden Know-how würden sich zahlreiche Synergien ereben, die den Medienbereich enorm aufwerten würden. Interessant sei auch die Positionierung im Telekommunikationsbereich (Cegetel). Denn Vivendi sei mit 44% an dem zweitgrößten französischen Telefondienstanbieter beteiligt, dessen Mobilfunktochter einen Marktanteil von 40% halte. Ein weiterer Ausbau dieser Aktivitäten stehe bevor. So sollten auf absehbare Zeit die Märkte in Großbritannien, Tschechien und Polen in Angriff genommen werden. Auch Canal Plus werde - aufgrund interessanter Rechte an Sportveranstaltungen - eine aussichtsreiche Zukunft vorhergesagt. An dem Pay-TV-Sender, an dem Vivendi inzwischen 49% halte, sollen mehrere Medienunternehmen Interesse zeigen. Im Gespräch seien Bertelsmann, Time Warner u.a. Aber auch im Internet sei das Unternehmen aktiv. So bestehe mit BOL-France (Online-Bookstore mit 400.000 Buchtiteln) eine Kooperation zwischen Bertelsmann und Havas, außerdem betreibe Vivendi AOL-France. Auch eine Beteiligungsgesellschaft mit dem Fokus auf Internetunternehmen sei gegründet worden.
Vivendi Utilities: Mit der gleichen Energie, mit der die Aktivitäten im Medienbereich ausgebaut würden, treibe das Management auch die Entwicklung im Versorgungsgeschäft voran. Das Augenmerk werde dabei auf das „kostbarste Gut auf Erden", nämlich das Wasser gelegt. Nicht nur, dass Wasser lebenswichtig sei, auch die Marktchancen sollten mittelfristig hervorragend sein. In den USA gelte das Wasserversorgungsgeschäft bereits seit einiger Zeit als Wachstumsmarkt und solle sich im nächsten Jahrhundert zu einem stark expandierenden Sektor entwickeln. Nach der Übernahme von US-Filter habe sich Vivendi auf diesem Markt erstklassig positioniert. Denn durch den Zukauf des US-Unternehmens habe sich das Unternehmen auf den ersten Platz im weltweiten Geschäft gehievt - US-Filter unterhalte mit fast 30.000 Tausenden Mitarbeitern in knapp 100 Ländern der Erde Wasserbehandlungsanlagen. Auch das Energiegeschäft werde gestärkt. So seien im vergangenen Jahr von Boston Edison 12 Kraftwerke und von GPU 23 Kraftwerke über die 60%-Tochter Sithe Energies gekauft worden. Durch diese Kapazitätserweiterungen sei Sithe zum fünftgrößten unabhängigen Energieversorger weltweit aufgestiegen. Die Fühler seien auch nach Thailand ausgestreckt worden, wo man an Cogeneration einen 33%-Anteil gekauft habe.
Vivendi Construction & Properties: Weit weniger spektakulär sei die Entwicklung im Bau- und Immobiliengeschäft. Dennoch sollte angemerkt werden, dass auch hier erfolgreich gearbeitet werde. So sei die CGIS zu einem führenden Anbieter im Grundstücksgeschäft avanciert. Sehr aktiv seien die Tochterunternehmen auch im Bereich des Geschäfts- und Industriebaus und würden mit diversen Großprojekten betraut. Wichtig für den Aktionär: Seit dem vergangenen Jahr könnten auch in diesem Sektor erfreuliche Nachrichten vermeldet werden, da der Gesamtunternehmensbereich im operativen Geschäft wieder in den schwarzen Zahlen sei.
Einschätzung
Interessant bei Vivendi sei vor allem das Geschäftsfeld Communications, da in diesem Bereich die höchsten Wachstumsraten generiert würden. Dies zeige sich auch in den Zahlen zum ersten Halbjahr. Der Gesamtumsatz hätte um 23,4% zulegt, wobei vor allem Cegetel mit einem Zuwachs von 60% herausstechen konnte. Das interne Wachstum habe etwas mehr als 10% betragen, der Rest sei auf die zahlreichen Zukäufe zurückzuführen. Langfristig würden dieser Bereich und die Aktivitäten im Wasserversorgungsgeschäft zu den Wachstumstriebfedern zählen. Vorstellbar sei, dass sich durch die Konzentration auf diese Wachstumsbereiche ein kontinuierliches Gesamtunternehmenswachstum von 10% und mehr in Umsatz und Gewinn einstellen werde. Lege man diese Zahlen zugrunde, so ergebe sich aktuell ein fairer Wert von 70 bis 80 Euro pro Aktie für Vivendi.
Vor allem kurz- bis mittelfristig könnten jedoch an der Börse unter dem Eindruck des starken Wachstums auch höhere Kurse bezahlt werden. Für das Gesamtjahr sei ein Umsatzwachstum von mehr als 30% denkbar, wobei hier die externen Faktoren, sprich Zukäufe, eine bedeutende Rolle spielten. Sollte sich jedoch auch das Wachstum in den Bereichen Software/Medien, bzw. das gesamte interne Wachstum beschleunigen, dürfte auch die Ertragsseite deutlich davon profitieren. Unter optimistischen Annahmen seien dann Kurse um 90 bis 100 Euro denkbar.
Fazit
Vivendi sei ein Versorgungsunternehmen mit einer aussichtsreichen Ausrichtung. Zukäufe verstärkten die Kernaktivitäten, bedürften jedoch auch der Integration in den Gesamtkonzern und müssten solide finanziert werden. Bisher gelinge die Neugestaltung des Unternehmens, wodurch seit zwei Jahren kontinuierliche Umsatz- und Ertragssteigerungen erzielt worden seien. Dennoch sei die Aktie auf dem aktuellen Niveau nicht mehr unterbewertet. In der Zukunft hänge viel davon ab, wie die Aktivitäten weiter ausgestaltet werden. Der langfristig orientierte Anleger sollte Kursrückschläge nutzen, um sich Positionen zur Abrundung des Depots aufzubauen, heißt es.
Einen hehren Anspruch verfolge die ehemalige Générale des Eaux mit ihrem neuen Namen. Dieser solle Lebendigkeit symbolisieren, die Mobilität eines zwar international tätigen Unternehmens zum Ausdruck bringen, das jedoch lokal agiere und das mit seiner unternehmerischen Tätigkeit das alltägliche Leben verbessern wolle. In der Tat habe sich in den letzten 146 Jahren seit Gründung des Unternehmens viel getan, der Konzern sich von einem Wasserlieferanten zu einem international tätigen Dienstleister entwickelt. In letzter Zeit orientiere sich Vivendi immer deutlicher in den Bereich Medien und Kommunikation hinein und erschließe dort neue Tätigkeitsfelder. Überdies würden die bereits bestehenden Aktivitäten - v.a. das Wasserversorgungsgeschäft - durch Zukäufe gestärkt.
Im vorigen Jahrhundert - im Jahr 1853 im genau zu sein - sei der Grundstein des Unternehmens gelegt worden. In Paris habe die Compagnie Générale des Eaux ihre Geschäftstätigkeit begonnen und sei in den folgenden Jahren für die Wasserversorgung der Städte Lyons, Nantes und Paris verantwortlich gewesen. Erste Schritte der Internationalisierung erfolgten gegen Ende des Jahrhunderts, als Verträge mit Venedig und Konstantinopel abgeschlossen werden konnten.
1905 sei in der Wasserversorgung der Durchbruch mit dem Einsatz von Ozon zur Reinigung des Wassers erfolgt. Nach dem ersten Weltkrieg seien weitere Gesellschaften gegründet und die Wasserversorgung in weitere Regionen expandiert worden. 1953 - zum hundertjährigen Bestehen - habe das Unternehmen über mehr als 10.000 Kilometer Leitungsnetz verfügt und bereits andere Dienstleistungen wie z.B. Müllentsorgung angeboten. In den 60er und 70er Jahren sei dieser Bereich weiter ausgebaut worden und neben dem Abfallmanagement auch Energieversorgung (z.B. Heizwärme) und anderes angeboten worden.
In den 80er Jahren habe sich die Firma zum führenden französischen Privatenergieversorger entwickelt und das Dienstleistungsspektrum um den Bereich Transportaktivitäten ergänzt. Zwei wichtige Meilensteine stellten die Beteiligung an Canal+ im Jahr 1983 und die Gründung der SFR (Société Francaise de Radiotelephonie) dar. Damit habe sich Vivendi die Bereiche Medien und Telekommunikation erschlossen. 1988 sei auch noch der Bereich Ingenieurwesen/Bau in den Konzern integriert worden, indem von Saint-Gobain eine Sparte übernommen worden sei.
Inzwischen zähle Vivendi zu den bedeutendsten Wasserlieferanten der Welt, sei ein führendes Unternehmen im Bereich des Abfallmanagements und expandiere zielstrebig in den Bereichen Medien und Kommunikation. Mit der Umbenennung von Generale des Eaux in Vivendi sei den Veränderungen in der Ausrichtung des Unternehmens Rechnung getragen worden. Das Unternehmen stelle eine interessante Mischung dar. Neben wichtigen Dienstleistungen für das tägliche Leben (Wasserversorgung, Abfallmanagement) biete vor allem die Ausrichtung auf die stark wachsenden Bereiche Medienwirtschaft und Kommunikation Wachstumsphantasie. Vor allem die neuen Unternehmenssparten würden in jüngster Zeit zum Wachstum beitragen.
Vor allem die Sparten Versorgung (Vivendi Utilities) und Kommunikation (Vivendi Communications) würden vom Management als Motor für das Wachstum des Gesamtkonzerns gesehen. Besonders die Erlöse im Bereich der Kommunikation legten stark z, und machten inzwischen fast 19% der Gesamtumsätze aus. Auf den Bereich Bauwesen würden etwa 32% der Umsätze entfallen, der übrige Teil werde im Versorgungsgeschäft erzielt. Aus dem Mischkonzern solle ein Wachstumsunternehmen geformt werden, das langfristig konstant hohes Wachstum bieten könne.
Vivendi Utilities: Mit der gleichen Energie, mit der die Aktivitäten im Medienbereich ausgebaut würden, treibe das Management auch die Entwicklung im Versorgungsgeschäft voran. Das Augenmerk werde dabei auf das „kostbarste Gut auf Erden", nämlich das Wasser gelegt. Nicht nur, dass Wasser lebenswichtig sei, auch die Marktchancen sollten mittelfristig hervorragend sein. In den USA gelte das Wasserversorgungsgeschäft bereits seit einiger Zeit als Wachstumsmarkt und solle sich im nächsten Jahrhundert zu einem stark expandierenden Sektor entwickeln. Nach der Übernahme von US-Filter habe sich Vivendi auf diesem Markt erstklassig positioniert. Denn durch den Zukauf des US-Unternehmens habe sich das Unternehmen auf den ersten Platz im weltweiten Geschäft gehievt - US-Filter unterhalte mit fast 30.000 Tausenden Mitarbeitern in knapp 100 Ländern der Erde Wasserbehandlungsanlagen. Auch das Energiegeschäft werde gestärkt. So seien im vergangenen Jahr von Boston Edison 12 Kraftwerke und von GPU 23 Kraftwerke über die 60%-Tochter Sithe Energies gekauft worden. Durch diese Kapazitätserweiterungen sei Sithe zum fünftgrößten unabhängigen Energieversorger weltweit aufgestiegen. Die Fühler seien auch nach Thailand ausgestreckt worden, wo man an Cogeneration einen 33%-Anteil gekauft habe.
Vivendi Construction & Properties: Weit weniger spektakulär sei die Entwicklung im Bau- und Immobiliengeschäft. Dennoch sollte angemerkt werden, dass auch hier erfolgreich gearbeitet werde. So sei die CGIS zu einem führenden Anbieter im Grundstücksgeschäft avanciert. Sehr aktiv seien die Tochterunternehmen auch im Bereich des Geschäfts- und Industriebaus und würden mit diversen Großprojekten betraut. Wichtig für den Aktionär: Seit dem vergangenen Jahr könnten auch in diesem Sektor erfreuliche Nachrichten vermeldet werden, da der Gesamtunternehmensbereich im operativen Geschäft wieder in den schwarzen Zahlen sei.
Einschätzung
Interessant bei Vivendi sei vor allem das Geschäftsfeld Communications, da in diesem Bereich die höchsten Wachstumsraten generiert würden. Dies zeige sich auch in den Zahlen zum ersten Halbjahr. Der Gesamtumsatz hätte um 23,4% zulegt, wobei vor allem Cegetel mit einem Zuwachs von 60% herausstechen konnte. Das interne Wachstum habe etwas mehr als 10% betragen, der Rest sei auf die zahlreichen Zukäufe zurückzuführen. Langfristig würden dieser Bereich und die Aktivitäten im Wasserversorgungsgeschäft zu den Wachstumstriebfedern zählen. Vorstellbar sei, dass sich durch die Konzentration auf diese Wachstumsbereiche ein kontinuierliches Gesamtunternehmenswachstum von 10% und mehr in Umsatz und Gewinn einstellen werde. Lege man diese Zahlen zugrunde, so ergebe sich aktuell ein fairer Wert von 70 bis 80 Euro pro Aktie für Vivendi.
Vor allem kurz- bis mittelfristig könnten jedoch an der Börse unter dem Eindruck des starken Wachstums auch höhere Kurse bezahlt werden. Für das Gesamtjahr sei ein Umsatzwachstum von mehr als 30% denkbar, wobei hier die externen Faktoren, sprich Zukäufe, eine bedeutende Rolle spielten. Sollte sich jedoch auch das Wachstum in den Bereichen Software/Medien, bzw. das gesamte interne Wachstum beschleunigen, dürfte auch die Ertragsseite deutlich davon profitieren. Unter optimistischen Annahmen seien dann Kurse um 90 bis 100 Euro denkbar.
Fazit
Vivendi sei ein Versorgungsunternehmen mit einer aussichtsreichen Ausrichtung. Zukäufe verstärkten die Kernaktivitäten, bedürften jedoch auch der Integration in den Gesamtkonzern und müssten solide finanziert werden. Bisher gelinge die Neugestaltung des Unternehmens, wodurch seit zwei Jahren kontinuierliche Umsatz- und Ertragssteigerungen erzielt worden seien. Dennoch sei die Aktie auf dem aktuellen Niveau nicht mehr unterbewertet. In der Zukunft hänge viel davon ab, wie die Aktivitäten weiter ausgestaltet werden. Der langfristig orientierte Anleger sollte Kursrückschläge nutzen, um sich Positionen zur Abrundung des Depots aufzubauen, heißt es.
