Weltwirtschaft im schwarzen Loch?
21.02.03 14:11
BoersenMan.de
Schwarze Löcher sind das Gefräßigste, was das Universum so kennt, berichten die Experten von "BoersenMan.de".
Ihre unendliche Schwerkraft schlucke ganze Planeten und Sonnensysteme, und nichts komme da jemals wieder raus. Manchmal würden schwarze Löcher aber auch in der Wirtschaft auftreten, und dann würden sie vor allem Kapital schlucken. Derzeit sei dies an der US-Wirtschaft zu beobachten. Zwei Milliarden Dollar würden die Amerikaner täglich aus aller Welt absaugen, 450 Milliarden seien es im vergangenen Jahr gewesen.
Es sei der größte Kapitalstrom, den die Menschheit jemals gesehen habe, und seit gestern Abend wisse man: Er sei im Dezember noch mal um zehn Prozent angeschwollen. Grund: die US-Bürger würden immer noch Konsumparty machen, während die anderen beiden Wirtschaftszentren der Welt, Japan und Europa, vor sich hin stagnieren würden. Amerika verbrauche mehr Güter, als es herstelle, importiere auf Teufel komm raus, und betätige sich damit als internationale Konjunkturlokomotive - übrigens ohne dass es etwas nütze.
Finanziert werde die amerikanische Konsumparty vom Rest der Welt: Asiaten und Europäer würden jeden Tag zwei Milliarden Dollar in amerikanische Aktien und Anleihen pumpen und auf schöne Renditen hoffen. Doch seit ein paar Monaten schwinde diese Hoffnung, prompt falle der Dollar und mit ihm amerikanischen Aktien. Weil die USA bald auch noch Kriegskosten tragen müssten, werde sich dieser Prozess wohl noch beschleunigen. Da verliere die US-Wirtschaft eben ihre Anziehungskraft - ganz im Gegensatz zu schwarzen Löchern im Kosmos.
Ihre unendliche Schwerkraft schlucke ganze Planeten und Sonnensysteme, und nichts komme da jemals wieder raus. Manchmal würden schwarze Löcher aber auch in der Wirtschaft auftreten, und dann würden sie vor allem Kapital schlucken. Derzeit sei dies an der US-Wirtschaft zu beobachten. Zwei Milliarden Dollar würden die Amerikaner täglich aus aller Welt absaugen, 450 Milliarden seien es im vergangenen Jahr gewesen.
Es sei der größte Kapitalstrom, den die Menschheit jemals gesehen habe, und seit gestern Abend wisse man: Er sei im Dezember noch mal um zehn Prozent angeschwollen. Grund: die US-Bürger würden immer noch Konsumparty machen, während die anderen beiden Wirtschaftszentren der Welt, Japan und Europa, vor sich hin stagnieren würden. Amerika verbrauche mehr Güter, als es herstelle, importiere auf Teufel komm raus, und betätige sich damit als internationale Konjunkturlokomotive - übrigens ohne dass es etwas nütze.
Finanziert werde die amerikanische Konsumparty vom Rest der Welt: Asiaten und Europäer würden jeden Tag zwei Milliarden Dollar in amerikanische Aktien und Anleihen pumpen und auf schöne Renditen hoffen. Doch seit ein paar Monaten schwinde diese Hoffnung, prompt falle der Dollar und mit ihm amerikanischen Aktien. Weil die USA bald auch noch Kriegskosten tragen müssten, werde sich dieser Prozess wohl noch beschleunigen. Da verliere die US-Wirtschaft eben ihre Anziehungskraft - ganz im Gegensatz zu schwarzen Löchern im Kosmos.
