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Sa, 18. April 2026, 15:09 Uhr

Wiederholung der Triple Witching Hour


19.09.02 16:23
EveryBuddy`s Trade

Morgen ist der Verfalltag, der auch vor einem Jahr, am 21. September 2001, der Selling Limax nach dem Terroranschlag war (DOW von 8.376,21 vom Vortag -449,28 runter intra-day auf 7.926,93 und dann +308,88 rauf auf Schluss bei 8.235,81), berichten die Experten von "EveryBuddy's Trade".

Nach den gestrigen nachbörslichen Indikationen von IBM (-2,20 und nachbörslich -3,15 auf US-Dollar 66,40) dürfte die morgige Triple Withching Hour (auf Deutsch: Dreifacher Hexensabbat) ähnlich volatil und umsatzreich ausfallen. Dadurch, dass sich einige professionelle Marktteilnehmer schon in diesem ersten Quartal nach dem Marktumbruch von 24. Juli 2002 wieder positiv orientiert hätten und ihre Positionen auch morgen am letzten Verfalltag in diesem ersten positiven Quartal im Hinblich auf den bevorstehenden Quartalsultimo verteidigen dürften, könnte es auch große Ausschläge nach oben geben.

Mal sehen, ob die Bären oder Bullen ihre Oberhand beibehalten würden. Angesichts der kürzlich schlechteren makro- und mikroökonomischen Daten bekomme die Aussicht auf eine Leitzinssenkung an der FOMC-Sitzung am nächsten Dienstag, den 24. September 2002, auch wieder einen höheren Wahrscheinlichkeitsgrad. Für einen professionellen Marktteilnehmer würde es daher mehr Sinn machen, von den außerordentlich tiefen Kursen während der Triple Witching Hour mit limitierten Käufen zu profitieren.

Gestern sei der Dow kurz unter dem Retracement Level (61,8% nach Leonardo di Fibonacci) von 8.122,60 nach der Rallye vom intra-day Tiefst von 7.532,66 am 24. Juli 2002 bis zum Höchst von 9,077,01 am 22. August 2002 gefallen. Viele technische Analysten würden nach den Entdeckungen des italienischen Mathematikers aus dem 13. Jahrhundert glauben, dass dann ein neuer Trend entstehen könnte. Der Dow Industrials habe nach einer starken Rallye von +155,64 - wie üblich erst nach dem Schluss der DAX-Futures in Frankfurt - vom intra-day Tief bei 8.051,91 bei 8.207,55, nur -35,10 vom Vortagsschluss geschlossen.

Selbst der Demokratische Majority Leader im Senat Tom Daschle aus South Dakota wolle mit "strong bipartisan support" eine Abstimmung im Senat vor dem Wahltag am 5. November 2002 herbeiführen. "We all ought to recognize the military option ought to be the last option, but it ought to be a real option." Mittlerweile hätten die USA bei Großbritannien um Erlaubnis gefragt, eine gewisse Anzahl B-2 Stealth Bomber auf der britischen Insel Diego Garcia im nördlichen Indischen Ozean zu stationieren.

Merrill Lynch habe gestern Vice Chairman Thomas Davis und den Director Schuyler Tilney wegen ihrer engen Verbindung mit dem Enron Skandal entlassen. Die Enthüllungen darüber würden Besorgnis veranlassen.

Der Verwaltungsratspräsident Lukas Mühlemann des Credit Suisse habe jetzt doch seinen Posten abgeben müssen. Jetzt stehe mit John Mack, ein US-Amerikaner, auch der Deutsche Oswald Grübel an der Spitze dieses schweizerischen Konzerns. Interessant sei, dass die Deutsche Bank jetzt von einem Schweizer und die Credit Suisse jetzt von einem Deutschen geleitet werde. Man könne da nur eine gewisse Affinität beider Nationen füreinander feststellen. Sollte sich vielleicht auch sogar das öfter aufkommende Gerücht eines Zusammenschlusses beider Banken verwirklichen? Trotz der nachbörslichen Schwäche gestern würden die vorbörslichen Indikationen der NASDAQ Futures heute morgen leicht positiv tendieren.





 
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