Wirtschaftsentwicklung bedroht?
24.05.04 09:16
Wegelin & Co.
Am Freitagabend meldete sich der US-Treasury Secretary zu Wort: John Snow sieht in den höheren Energiepreisen eine Bedrohung für die globale Wirtschaftsentwicklung, berichten die Analysten von Wegelin & Co.
Dementsprechend würde er eine Forderung der G7-Staaten unterstützen, die auf Steigerungen der Ölfördermengen abziele. Das Wirtschaftswachstum in Europa beschreibe der US-Schatzmeister als blass, während sich die Konjunktur in Japan bis vor kurzem energielos präsentiert habe. Eine bescheidene Inflation bezeichne Mr. Snow als hilfreich. Der derzeitige Inflationsausblick sei relativ freundlich. Von der OPEC sei bekanntlich übers Wochenende eine Entscheidung über die Ausweitung der Fördermengen (Vorschlag der Saudis) vertagt worden. Die "Kartellmanager" des schwarzen Goldes wollten erst am 3. Juni 2004 anlässlich des regulären OPECTreffens in Beirut das Traktandum behandeln und einen Entschluss fassen.
Am Sonntag hätten die sieben führenden Industriestaaten zu einer Erhöhung der Ölförderquoten aufgerufen, was vom US-Treasury Secretary begrüßt worden sei. Zwar sei von den G7-Staaten kein gewünschtes Preisband definiert worden, doch Mr. Snow habe klar durchblicken lassen, wohin die "Ölspur" ziehen solle.
Am vergangenen Freitag seien die Crude-Kurse unter 40 USD pro Fass gesunken, weil Saudi Arabien durchblicken gelassen habe, die Förder- und Exportmenge von 7,6 bis auf 10,5 Mrd. anheben zu können. Da die OPEC in Amsterdam aber keine Empfehlung über die Förderquote abgegeben habe, müsse wohl trotz der Aufforderung zu höheren Förderquoten seitens der G7-Staaten in den nächsten Tagen mit volatilen Ölnotierungen gerechnet werden.
Dementsprechend würde er eine Forderung der G7-Staaten unterstützen, die auf Steigerungen der Ölfördermengen abziele. Das Wirtschaftswachstum in Europa beschreibe der US-Schatzmeister als blass, während sich die Konjunktur in Japan bis vor kurzem energielos präsentiert habe. Eine bescheidene Inflation bezeichne Mr. Snow als hilfreich. Der derzeitige Inflationsausblick sei relativ freundlich. Von der OPEC sei bekanntlich übers Wochenende eine Entscheidung über die Ausweitung der Fördermengen (Vorschlag der Saudis) vertagt worden. Die "Kartellmanager" des schwarzen Goldes wollten erst am 3. Juni 2004 anlässlich des regulären OPECTreffens in Beirut das Traktandum behandeln und einen Entschluss fassen.
Am Sonntag hätten die sieben führenden Industriestaaten zu einer Erhöhung der Ölförderquoten aufgerufen, was vom US-Treasury Secretary begrüßt worden sei. Zwar sei von den G7-Staaten kein gewünschtes Preisband definiert worden, doch Mr. Snow habe klar durchblicken lassen, wohin die "Ölspur" ziehen solle.
Am vergangenen Freitag seien die Crude-Kurse unter 40 USD pro Fass gesunken, weil Saudi Arabien durchblicken gelassen habe, die Förder- und Exportmenge von 7,6 bis auf 10,5 Mrd. anheben zu können. Da die OPEC in Amsterdam aber keine Empfehlung über die Förderquote abgegeben habe, müsse wohl trotz der Aufforderung zu höheren Förderquoten seitens der G7-Staaten in den nächsten Tagen mit volatilen Ölnotierungen gerechnet werden.
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