Die Woche in Japan
25.09.00 00:00
asia weekly
Nach den schlechten Entwicklungen in den letzten Wochen sei der Freitag dieser Woche besonders schwarz für Japan gewesen, so die Experten von asiaweekly.
Zum Wochenbeginn habe sich das Barometer den massiven Verlusten in anderen Regionen Japans wie Korea oder Hong Kong noch entziehen können. Das Barometer habe sich am Montag, als der KOSPI bereits 8,8 % verlor, noch relativ stabil gezeigt und mit einem Minus von 0,94 % auf 16.061,16 Zählern geschlossen. Dann sei eine kurze deutliche Erholung am Dienstag und Mittwoch gefolgt.
Hier sei zu erkennen gewesen, dass die Phase der Gewinnmitnahmen, unter denen besonders die Halbleiter gelitten hätten, wohl beendet gewesen sei und sich die Investoren vorerst wieder verstärkt auf Unternehmensmeldungen und Fundamentaldaten konzentrierten. Dies habe am Donnerstag und besonders Freitag aber in einen Mini-Crash geführt.
Am Donnerstag hätten die moderaten Verluste noch unter den Vorzeichen des schwachen Euro und des hohen Ölpreises gestanden. Die Wirkung dieser Effekte sei bei den Analysten umstritten gewesen. Einige hätten besonders den hohen Ölpreis als unbedeutend angesehen, Yutaka Miura, Deputy Manager of equities information bei Shinko Securities sehe dagegen im überhöhten Ölpreis ernsthafte Gefahr für die Aktienkurse. Die Situation sei mit Inflationseffekten vergleichbar.
Die Korrektur der Quartalsergebnisse bei Intel nach unten habe am Freitag schließlich eine weltweite Verkaufswelle unter den Hochtechnologietiteln ausgelöst. Im Wochenvergleich bedeute dies einen Rutsch des Nikkei von 16.213,12 Zähler auf 15.818,25; ein Minus von 394,87 Punkten oder 2,44 %. Beim TOPIX habe sich das Barometer von 1483,59 Zählern am Freitag letzter Woche auf einen Schlusskurs von 1.466,93 Zähler entwickelt.
Dies sei ein Minus von 16,66 Punkten oder 1,12 %. Über 3 % hätten beide Barometer jedoch alleine am Freitag verloren. Zu den angesprochenen fundamentalen Problemen komme das Unterschreiten der psychologisch wichtigen Marken von 1.500 Punkten beim Topix und 16.000 beim Nikkei. Dies sei am Freitag geschehen. Viele Anleger hätten ihre spärlichen Gewinne mit Stop-loss Limits gesichert, die unter den genannten Marken gegriffen und zu einem technischen GAP knapp unterhalb der runden Zahlen geführt hätten. Von vielen Anlegern werde dies als Grund für einen möglichen Rebound angesehen.
Besonders volatil habe sich Softbank Corp., die auf 11.480 Yen in die Woche gestartet seien, sich nach fast 10 % Verlust am Montag wieder auf 11.800 habe erholen können, und schließlich am Freitag noch einmal fast 9 % verloren auf 10.830 Yen.
Der einzige Lichtblick im Moment seien neue, positive Unternehmensschätzungen. Den Institutionellen sei in den letzten Tagen besonders daran gelegen, Gewinne zu sichern bevor nächste Woche die Halbjahresschätzungen einiger Unternehmen veröffentlicht würden. Wenn die Unternehmensmeldungen nächste Woche positiv ausfielen, dann erwarte beispielsweise Hiroshi Sato von Cosmos Securities deutlich steigende Kurse. besonders Hochtechnologieunternehmen, die stabile Gewinne melden könnten , sollten dann deutlich profitieren können.
So habe am Mittwoch die Nihon Keizai Shimbun, dass Mitsubishi Electric Corp. einen Group Operating Profit von 190 Mrd. Yen veröffentlichen würde. Angekündigt seien 100 Mrd. Yen. Im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs von 140 %.
Zum Wochenbeginn habe sich das Barometer den massiven Verlusten in anderen Regionen Japans wie Korea oder Hong Kong noch entziehen können. Das Barometer habe sich am Montag, als der KOSPI bereits 8,8 % verlor, noch relativ stabil gezeigt und mit einem Minus von 0,94 % auf 16.061,16 Zählern geschlossen. Dann sei eine kurze deutliche Erholung am Dienstag und Mittwoch gefolgt.
Hier sei zu erkennen gewesen, dass die Phase der Gewinnmitnahmen, unter denen besonders die Halbleiter gelitten hätten, wohl beendet gewesen sei und sich die Investoren vorerst wieder verstärkt auf Unternehmensmeldungen und Fundamentaldaten konzentrierten. Dies habe am Donnerstag und besonders Freitag aber in einen Mini-Crash geführt.
Am Donnerstag hätten die moderaten Verluste noch unter den Vorzeichen des schwachen Euro und des hohen Ölpreises gestanden. Die Wirkung dieser Effekte sei bei den Analysten umstritten gewesen. Einige hätten besonders den hohen Ölpreis als unbedeutend angesehen, Yutaka Miura, Deputy Manager of equities information bei Shinko Securities sehe dagegen im überhöhten Ölpreis ernsthafte Gefahr für die Aktienkurse. Die Situation sei mit Inflationseffekten vergleichbar.
Dies sei ein Minus von 16,66 Punkten oder 1,12 %. Über 3 % hätten beide Barometer jedoch alleine am Freitag verloren. Zu den angesprochenen fundamentalen Problemen komme das Unterschreiten der psychologisch wichtigen Marken von 1.500 Punkten beim Topix und 16.000 beim Nikkei. Dies sei am Freitag geschehen. Viele Anleger hätten ihre spärlichen Gewinne mit Stop-loss Limits gesichert, die unter den genannten Marken gegriffen und zu einem technischen GAP knapp unterhalb der runden Zahlen geführt hätten. Von vielen Anlegern werde dies als Grund für einen möglichen Rebound angesehen.
Besonders volatil habe sich Softbank Corp., die auf 11.480 Yen in die Woche gestartet seien, sich nach fast 10 % Verlust am Montag wieder auf 11.800 habe erholen können, und schließlich am Freitag noch einmal fast 9 % verloren auf 10.830 Yen.
Der einzige Lichtblick im Moment seien neue, positive Unternehmensschätzungen. Den Institutionellen sei in den letzten Tagen besonders daran gelegen, Gewinne zu sichern bevor nächste Woche die Halbjahresschätzungen einiger Unternehmen veröffentlicht würden. Wenn die Unternehmensmeldungen nächste Woche positiv ausfielen, dann erwarte beispielsweise Hiroshi Sato von Cosmos Securities deutlich steigende Kurse. besonders Hochtechnologieunternehmen, die stabile Gewinne melden könnten , sollten dann deutlich profitieren können.
So habe am Mittwoch die Nihon Keizai Shimbun, dass Mitsubishi Electric Corp. einen Group Operating Profit von 190 Mrd. Yen veröffentlichen würde. Angekündigt seien 100 Mrd. Yen. Im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs von 140 %.
