Yum! Brands Halteposition
28.06.02 16:17
Investor-Village
Die Analysten von "Investor-Village" sehen die Aktie von Yum! Brands (WKN 909190) als Halteposition.
Das Fastfood-Unternehmen Tricon Global heiße nun Yum! Brands. Yum! Brands aus Louisville, Kentucky, betreibe die Fastfood-Ketten Taco Bell, KFC (Kentucky Fried Chicken), Pizza Hut, A&W und Long John Silver’s.
Die Aktionärsversammlung im Mai habe den neuen Namen Yum! abgesegnet. Er passe besser zum Marken-Portfolio ("yummy" bedeutet "lecker"). Das erste Quartal 2002 sei für Yum! erfolgreich verlaufen: Der Nettogewinn sei gegenüber dem Quartal 1/2001 von 88 auf 124 Mio. US-Dollar gestiegen (pro Aktie: von 0,59 US-Dollar auf 0,80 US-Dollar). Yum! habe die Bandbreite für das Jahres-Gewinnziel um 2% auf 3,63 bis 3,70 US-Dollar angehoben. Weltweit zähle der Konzern 32.500 Restaurants. Zum Vergleich: Die Gesamtzahl der McDonald’s-Filialen habe Ende 2001 bei 30.100 gelegen.
Großen Anteil am Wachstum hätten die neu eröffneten Filialen: Weltweit seien im ersten Quartal 236 unternehmenseigene Outlets gestartet, 65 davon in den USA. In den letzten 12 Monaten sei allerdings die Zahl der eigenen Restaurants in den USA um 1% gesunken, im Ausland sei sie um 7% gestiegen. Yums Expansion habe vor allem in China (+35%) stattgefunden sowie in Mexiko, Korea (beide +15%) und in Großbritannien (+7%).
Auch die länger als 1 Jahr bestehenden Filialen hätten zum Wachstum beigetragen. Zum Beispiel seien die bestehenden US-Filialen umsatzmäßig um 5% gewachsen. Allerdings würden nicht alle Restaurant-Marken gleich gut laufen: Für das zweite Quartal gehe Yum! davon aus, dass die Umsätze der bestehenden Pizza Hut-Filialen in den USA um 3% abnehmen würden. Gleichzeitig würden die Betriebe der Marke Taco Bell ihren Umsatz um 8% und die KFC-Häuser um 3% steigern.
Anleger sollten beim Vergleich mit den früheren Empfehlungslisten der Analysten beachten, dass Yum! mit Wirkung zum 18. Juni einen 2:1-Aktiensplitt durchgeführt habe. Die Analysten würden für die kommenden 10 Jahre ein Umsatzwachstum berücksichtigen, das sich von anfänglich 10% auf 7% abschwäche. Die Aktienzahl sehe man mit 2% jährlich wachsend. Die Nettomarge schätze man auf konstant 7%. Während die Operative Cashflowmarge von 12% auf 11% falle, sinke die Sachinvestitionsquote von 75% auf 55% ab.
In 10 Jahren gingen die Analysten von einem KGV bei 15 aus. Die durchschnittliche Eigenkapital-Rendite sähen sie bei 25%, da der Konzern relativ viel Fremdkapital einsetze. Die Gewinne würden in ihrem Szenario auch weiterhin zu 100% einbehalten. Gegenüber dem Dezember sei der Innere Wert in Dollar von 27,46 US-Dollar auf 30,00 US-Dollar gestiegen. In Euro sei der Innere Wert wegen der Devisenkursentwicklung praktisch konstant.
Ein Kauf wäre die Aktie bei Kursen unter 24,43 Euro (Sicherheitsmarge 20%). Die Yum!-Aktie (ehemals Tricon) ist eine Halteposition, so die Analysten von "Investor-Village".
Das Fastfood-Unternehmen Tricon Global heiße nun Yum! Brands. Yum! Brands aus Louisville, Kentucky, betreibe die Fastfood-Ketten Taco Bell, KFC (Kentucky Fried Chicken), Pizza Hut, A&W und Long John Silver’s.
Die Aktionärsversammlung im Mai habe den neuen Namen Yum! abgesegnet. Er passe besser zum Marken-Portfolio ("yummy" bedeutet "lecker"). Das erste Quartal 2002 sei für Yum! erfolgreich verlaufen: Der Nettogewinn sei gegenüber dem Quartal 1/2001 von 88 auf 124 Mio. US-Dollar gestiegen (pro Aktie: von 0,59 US-Dollar auf 0,80 US-Dollar). Yum! habe die Bandbreite für das Jahres-Gewinnziel um 2% auf 3,63 bis 3,70 US-Dollar angehoben. Weltweit zähle der Konzern 32.500 Restaurants. Zum Vergleich: Die Gesamtzahl der McDonald’s-Filialen habe Ende 2001 bei 30.100 gelegen.
Auch die länger als 1 Jahr bestehenden Filialen hätten zum Wachstum beigetragen. Zum Beispiel seien die bestehenden US-Filialen umsatzmäßig um 5% gewachsen. Allerdings würden nicht alle Restaurant-Marken gleich gut laufen: Für das zweite Quartal gehe Yum! davon aus, dass die Umsätze der bestehenden Pizza Hut-Filialen in den USA um 3% abnehmen würden. Gleichzeitig würden die Betriebe der Marke Taco Bell ihren Umsatz um 8% und die KFC-Häuser um 3% steigern.
Anleger sollten beim Vergleich mit den früheren Empfehlungslisten der Analysten beachten, dass Yum! mit Wirkung zum 18. Juni einen 2:1-Aktiensplitt durchgeführt habe. Die Analysten würden für die kommenden 10 Jahre ein Umsatzwachstum berücksichtigen, das sich von anfänglich 10% auf 7% abschwäche. Die Aktienzahl sehe man mit 2% jährlich wachsend. Die Nettomarge schätze man auf konstant 7%. Während die Operative Cashflowmarge von 12% auf 11% falle, sinke die Sachinvestitionsquote von 75% auf 55% ab.
In 10 Jahren gingen die Analysten von einem KGV bei 15 aus. Die durchschnittliche Eigenkapital-Rendite sähen sie bei 25%, da der Konzern relativ viel Fremdkapital einsetze. Die Gewinne würden in ihrem Szenario auch weiterhin zu 100% einbehalten. Gegenüber dem Dezember sei der Innere Wert in Dollar von 27,46 US-Dollar auf 30,00 US-Dollar gestiegen. In Euro sei der Innere Wert wegen der Devisenkursentwicklung praktisch konstant.
Ein Kauf wäre die Aktie bei Kursen unter 24,43 Euro (Sicherheitsmarge 20%). Die Yum!-Aktie (ehemals Tricon) ist eine Halteposition, so die Analysten von "Investor-Village".
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