Zapf Creation abwarten
02.11.01 13:24
boersenmagazin.de
Die Analysten von "boersenmagazin.de" raten vor dem Erwerb der Aktien der Zapf Creation AG (WKN 780600) zunächst eine Konsolidierung abzuwarten.
Dank eines hervorragenden Managements sei Zapf in den vergangenen Jahren kräftig gewachsen und zu einem der größten europäischen Hersteller von Spiel- und Funktionspuppen inklusive Zubehör aufgestiegen. Trotz Konsumflaute und einem mäßigen ersten Halbjahr habe das Unternehmen in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2001 den Umsatz um 19 Prozent auf 123,5 Millionen Euro gesteigert. Das operative Ergebnis (EBIT) habe mit 12,2 Millionen Euro nahezu auf Vorjahresniveau gelegen. Im dritten Quartal sei der Umsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 22 Prozent von 56,4 auf 68,9 Millionen Euro gestiegen. Mehr als doppelt so stark sei das EBIT - um 49 Prozent von 8,9 auf 13,3 Millionen Eurogeklettert. Größter Wachstumstreiber seien die Märkte USA (plus 95 Prozent) und Großbritannien (plus 58 Prozent) gewesen. Mittlerweile erziele Zapf zwei Drittel seiner Erlöse im Ausland.
Der positive Effekt im dritten Quartal dürfte sich in den letzten drei Monaten des Jahres wegen des Weihnachtsgeschäfts noch verstärken. Das enttäuschende Geschäft zum Jahresende 2000 wäre dann nur ein Ausrutscher gewesen. Während die etablierten Marken-Spielkonzepte zielgerichtet weiter ausgebaut werden sollten, zeichne sich nach Angaben des Branchenprimus schon jetzt ab, dass die neue Funktionspuppe Rock-a-bye Chou Chou zum Verkaufsschlager des Weihnachtsgeschäfts 2001 avancieren werde. Das Management habe angesichts gut laufender Geschäfte die Umsatzprognose für das Gesamtjahr von 200 Millionen bis 210 Millionen Euro bei einem erwarteten operativen Ergebnis von 28 bis 31 Millionen Euro noch einmal bekräftigt. Früheren Angaben zufolge peile Zapf-Creation-Chef Thomas Eichhorn für 2001 eine EBIT-Marge von 15 (Vorjahr: 14,2) Prozent an. Die angestrebten Wachstumsziele dürften erreichbar sein, da Zapf den Löwenanteil seiner Erlöse bekanntlich in der zweiten Jahreshälfte erziele.
Dem Zapf-Management sei es in der Vergangenheit trotz harter Konkurrenz wie Mattel (Barbie) immer wieder gelungen, aktuelle Puppentrends zu erkennen, neues traditionelles Spielzeug ohne negativen Einfluss auf die Margen am Markt einzuführen und zusätzliche Vertriebskanäle zu erschließen. Dadurch habe das Unternehmen seine Marktstellung stetig ausbauen können. Angesichts der Dotcom-Krise habe es sich obendrein als richtig erwiesen, dass Zapf auf eine E-Business-Strategie verzichtet habe.
Zapf habe zuletzt eine Dividende von 0,60 Euro pro Aktie gezahlt. Für das laufende Geschäftsjahr könnten sogar 0,74 Euro ausgeschüttet werden. Der hohe Streubesitz von 68 Prozent lasse erwarten, dass am Börsenplatz Frankfurt trotz Börsenflaute auch weiterhin ausreichend hohe Tagesumsätze zustande kommen würden. Auf Sicht von ein bis zwei Jahren würden die Chancen gut stehen, dass die Jahreshöchststände von 40 Euro wieder erreicht oder gar übertroffen würden. Dann dürften nicht nur die Puppen, sondern auch die Anleger tanzen.
Obwohl das Papier aus technischer Sicht kurzfristig noch Potenzial bis etwa 30 Euro hat, sollten Anleger vor einem Aktienkauf nach Meinung der Experten von "boersenmagazin.de" dennoch erst eine Konsolidierung abwarten.
Dank eines hervorragenden Managements sei Zapf in den vergangenen Jahren kräftig gewachsen und zu einem der größten europäischen Hersteller von Spiel- und Funktionspuppen inklusive Zubehör aufgestiegen. Trotz Konsumflaute und einem mäßigen ersten Halbjahr habe das Unternehmen in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2001 den Umsatz um 19 Prozent auf 123,5 Millionen Euro gesteigert. Das operative Ergebnis (EBIT) habe mit 12,2 Millionen Euro nahezu auf Vorjahresniveau gelegen. Im dritten Quartal sei der Umsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 22 Prozent von 56,4 auf 68,9 Millionen Euro gestiegen. Mehr als doppelt so stark sei das EBIT - um 49 Prozent von 8,9 auf 13,3 Millionen Eurogeklettert. Größter Wachstumstreiber seien die Märkte USA (plus 95 Prozent) und Großbritannien (plus 58 Prozent) gewesen. Mittlerweile erziele Zapf zwei Drittel seiner Erlöse im Ausland.
Dem Zapf-Management sei es in der Vergangenheit trotz harter Konkurrenz wie Mattel (Barbie) immer wieder gelungen, aktuelle Puppentrends zu erkennen, neues traditionelles Spielzeug ohne negativen Einfluss auf die Margen am Markt einzuführen und zusätzliche Vertriebskanäle zu erschließen. Dadurch habe das Unternehmen seine Marktstellung stetig ausbauen können. Angesichts der Dotcom-Krise habe es sich obendrein als richtig erwiesen, dass Zapf auf eine E-Business-Strategie verzichtet habe.
Zapf habe zuletzt eine Dividende von 0,60 Euro pro Aktie gezahlt. Für das laufende Geschäftsjahr könnten sogar 0,74 Euro ausgeschüttet werden. Der hohe Streubesitz von 68 Prozent lasse erwarten, dass am Börsenplatz Frankfurt trotz Börsenflaute auch weiterhin ausreichend hohe Tagesumsätze zustande kommen würden. Auf Sicht von ein bis zwei Jahren würden die Chancen gut stehen, dass die Jahreshöchststände von 40 Euro wieder erreicht oder gar übertroffen würden. Dann dürften nicht nur die Puppen, sondern auch die Anleger tanzen.
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