Zapf Creation läßt die Puppen tanzen
07.10.99 00:00
Stisweekly
Die Analysten von Stisweekly empfehlen dem Anleger derzeit den Einstieg in die Aktie des Spielwarenherstellers Zapf Creation (WKN 780600).
Die Bewertung des Unternehmens sei nicht einfach. Denn die Abhängigkeit vom Produkt Baby Born bestimme den Wert ganz erheblich. Die durchschnittliche Produktlebenszeit sei inzwischen schon deutlich überschritten worden, jetzt müsse das Unternehmen zeigen, daß es ein Produkt geschaffen habe, das sich als Standard etablieren könne. Davon hänge es ab, ob Zapf auch weiterhin die hohen Wachstumsraten erreichen könne. Gelinge es nicht, müsse ein anderes Produkt aufgebaut werden. Wie schnell dies gelingen werde, sei ebenso fraglich wie die Wiederholung des Erfolges von Baby Born.
Der Vergleich des KGV mit den zukünftig erzielbaren Wachstumsraten zeige noch etwas Aufwärtspotential. Man könne davon ausgehen, daß Zapf auch die nächsten Jahre mit etwa 25% wachsen könne. Nach dem PEG-Ratio ergebe sich ein fairer Wert bei 44 Euro, was einem Kurspotential von etwas mehr als 30% entspreche.
Ein Vergleich mit Mattel und Hasbro zeige, daß Zapf nicht allzu günstig bewertet sei. So liege das Kursumsatzverhältnis bei den US-Riesen bei 1,2 (Hasbro) und 1,5 (Mattel) während Zapf auf stolze 2,2 komme. Auch das KGV auf Basis der Gewinne im Jahr 2000 sei bei Zapf deutlich höher. Es liege mit fast 19 deutlich über dem von Mattel (12,2) und Hasbro (14). Warum dies so sei, zeige sich am PEG-Ratio, das mit 0,76 deutlich besser sei als bei Mattel (0,82) und Hasbro (0,99) und auf die deutlich höheren Umsatzwachstumsraten zurückzuführen sei. Zu würdigen sei auch die feste Position Zapfs am deutschen Markt - inzwischen 58% Marktanteil - und die führende Position am europäischen Markt. Auch die hohe Innovationskraft und die strenge Fokussierung auf einen Teilbereich solle gewürdigt werden. Auch das über Jahre hinweg konstant hohe Wachstum spreche für Zapf. Dennoch gebe es auf Basis des Peer-Group-Vergleiches keine direkten Bewertungsimpulse.
Die Analysten nehmen für die nächsten Jahre ein Gewinnwachstum von 25% pro Jahr an. Dies sinke ab dem Jahr 2002 auf 20% und werde sukzessive auf 15% zurückgeführt. Den Diskontierungszins setzen sie mit 10% an. Damit komme man auf einen fairen Wert von 39,50 Euro. Bei 9% Diskontierungszins - also einem etwas progressiveren Ansatz - ergebe sich als fairer Wert 45 Euro, bei 11% Zins reduziere er sich auf 35,08 Euro.
Unter Zugrundelegung der verschiedenen Bewertungsansätze erschließe sich ein fairer Wert im Bereich von 40 bis 44 Euro, womit zwischen 20% und 30% Kurspotential mittelfristig gegeben sei. Dies natürlich auf Basis der Annahme, daß sich an der fundamentalen Rahmensituation nichts ändere.
Fazit
Zapf habe in den vergangenen Jahren die Umsätze konstant steigern können und hohe Wachstumsraten aufgewiesen. Dennoch sei die Abhängigkeit von einem Produkt natürlich ein großes Risiko. Noch dazu, da es sich dabei um die Abhängigkeit von Kundenpräferenzen handele. Bei Kursen um 40 bis 44 Euro sei der Kurs fair bewertet, übermäßig hohe Kurssprünge seien für die nahe Zukunft folglich nicht zu erwarten. Dem längerfristiog orientierten Anleger würde sich auf diesem Niveau jedoch eine interessante Anlagechance bieten.
Die Bewertung des Unternehmens sei nicht einfach. Denn die Abhängigkeit vom Produkt Baby Born bestimme den Wert ganz erheblich. Die durchschnittliche Produktlebenszeit sei inzwischen schon deutlich überschritten worden, jetzt müsse das Unternehmen zeigen, daß es ein Produkt geschaffen habe, das sich als Standard etablieren könne. Davon hänge es ab, ob Zapf auch weiterhin die hohen Wachstumsraten erreichen könne. Gelinge es nicht, müsse ein anderes Produkt aufgebaut werden. Wie schnell dies gelingen werde, sei ebenso fraglich wie die Wiederholung des Erfolges von Baby Born.
Der Vergleich des KGV mit den zukünftig erzielbaren Wachstumsraten zeige noch etwas Aufwärtspotential. Man könne davon ausgehen, daß Zapf auch die nächsten Jahre mit etwa 25% wachsen könne. Nach dem PEG-Ratio ergebe sich ein fairer Wert bei 44 Euro, was einem Kurspotential von etwas mehr als 30% entspreche.
Die Analysten nehmen für die nächsten Jahre ein Gewinnwachstum von 25% pro Jahr an. Dies sinke ab dem Jahr 2002 auf 20% und werde sukzessive auf 15% zurückgeführt. Den Diskontierungszins setzen sie mit 10% an. Damit komme man auf einen fairen Wert von 39,50 Euro. Bei 9% Diskontierungszins - also einem etwas progressiveren Ansatz - ergebe sich als fairer Wert 45 Euro, bei 11% Zins reduziere er sich auf 35,08 Euro.
Unter Zugrundelegung der verschiedenen Bewertungsansätze erschließe sich ein fairer Wert im Bereich von 40 bis 44 Euro, womit zwischen 20% und 30% Kurspotential mittelfristig gegeben sei. Dies natürlich auf Basis der Annahme, daß sich an der fundamentalen Rahmensituation nichts ändere.
Fazit
Zapf habe in den vergangenen Jahren die Umsätze konstant steigern können und hohe Wachstumsraten aufgewiesen. Dennoch sei die Abhängigkeit von einem Produkt natürlich ein großes Risiko. Noch dazu, da es sich dabei um die Abhängigkeit von Kundenpräferenzen handele. Bei Kursen um 40 bis 44 Euro sei der Kurs fair bewertet, übermäßig hohe Kurssprünge seien für die nahe Zukunft folglich nicht zu erwarten. Dem längerfristiog orientierten Anleger würde sich auf diesem Niveau jedoch eine interessante Anlagechance bieten.
11.06.14
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