adidas-Salomon Marketperformer
31.01.00 00:00
SGZ-Bank
Die Analysten der SGZ-Bank haben den Herzogenauracher Sportartikelhersteller adidas-Salomon (WKN 500340) auf "Marketperformer" herabgestuft.
Zwar plane adidas durch eine Reihe von Maßnahmen, den Abwärtstrend der Aktie zu stoppen und Schwachstellen auszumerzen, doch würden zunächst die Belastungen zu Buche schlagen.
Durch das am 26. Januar auf der Aufsichtsratssitzung beschlossene Effizienz-Programm wolle das Unternehmen den Gewinn je Aktie ab 2001 um jährlich 15 Prozent steigern. Für dieses Jahr werde aufgrund der zusätzlichen Aufwendungen in Höhe von DM 75 Mio. noch ein Rückgang des Vorsteuerergebnisses um 20 Prozent erwartet.
Ursprünglich sei das Unternehmen von einem Rückgang um 10 Prozent ausgegangen, der durch den starken Dollar und die damit verbundenen Aufwendungen für die Währungssicherung sowie der ansteigenden Steuerquote begründet worden sei. Ziel des Programms sei es, zum einen die Reorganisation der Managementstrukturen sowie die Komplexität der Produktpalette zu verringern und zum anderen den Markt mit innovativen Produkten zu beleben. Darüber hinaus sollten der Einstieg ins e-commerce-Geschäft beschleunigt und die Verkaufs- und Marketingaktivitäten für Taylor Made und Salomon ausgeweitet werden. Insbesondere der für adidasSalomon so wichtige Turn-Around auf dem US-Markt lasse nach den letzten Zahlen des Marktforschungsinstituts Boswell weiter auf sich warten.
Obwohl der Einzelhandel insgesamt in einer etwas besseren Verfassung als im vergangenen Jahr sei, seien die Käufer zurückhaltend, insbesondere weil kaum neue Produkte auf den Markt gekommen seien. Durch die Aufgabe der geplanten neuen Marke im Freizeitsektor sei zwar im Sinne des neuen Programms ein Schritt in die richtige Richtung getätigt worden, neue Wachstumsimpulse seien aber vorerst nicht zu erwarten. Aus diesem Grund hat die SGZ-Bank ihre Prognosen für dieses und das folgende Quartal erneut nach unten korrigiert.
Nach Ansicht der Analysten stellen die Abgänge aus der Unternehmensleitung, die das Unternehmen in den letzten Wochen zu verkraften hatte, weitere Belastungen da. Aufgabe des Managements sei es jetzt, auf die Großereignisse Fussball-EM und Olympische Sommerspiele hinzuarbeiten, um das angekündigte Programm mit Leben zu füllen sowie den Wettbewerb mit Nike wieder offensiver zu gestalten und Marktanteile zu gewinnen.
Zwar plane adidas durch eine Reihe von Maßnahmen, den Abwärtstrend der Aktie zu stoppen und Schwachstellen auszumerzen, doch würden zunächst die Belastungen zu Buche schlagen.
Ursprünglich sei das Unternehmen von einem Rückgang um 10 Prozent ausgegangen, der durch den starken Dollar und die damit verbundenen Aufwendungen für die Währungssicherung sowie der ansteigenden Steuerquote begründet worden sei. Ziel des Programms sei es, zum einen die Reorganisation der Managementstrukturen sowie die Komplexität der Produktpalette zu verringern und zum anderen den Markt mit innovativen Produkten zu beleben. Darüber hinaus sollten der Einstieg ins e-commerce-Geschäft beschleunigt und die Verkaufs- und Marketingaktivitäten für Taylor Made und Salomon ausgeweitet werden. Insbesondere der für adidasSalomon so wichtige Turn-Around auf dem US-Markt lasse nach den letzten Zahlen des Marktforschungsinstituts Boswell weiter auf sich warten.
Obwohl der Einzelhandel insgesamt in einer etwas besseren Verfassung als im vergangenen Jahr sei, seien die Käufer zurückhaltend, insbesondere weil kaum neue Produkte auf den Markt gekommen seien. Durch die Aufgabe der geplanten neuen Marke im Freizeitsektor sei zwar im Sinne des neuen Programms ein Schritt in die richtige Richtung getätigt worden, neue Wachstumsimpulse seien aber vorerst nicht zu erwarten. Aus diesem Grund hat die SGZ-Bank ihre Prognosen für dieses und das folgende Quartal erneut nach unten korrigiert.
Nach Ansicht der Analysten stellen die Abgänge aus der Unternehmensleitung, die das Unternehmen in den letzten Wochen zu verkraften hatte, weitere Belastungen da. Aufgabe des Managements sei es jetzt, auf die Großereignisse Fussball-EM und Olympische Sommerspiele hinzuarbeiten, um das angekündigte Programm mit Leben zu füllen sowie den Wettbewerb mit Nike wieder offensiver zu gestalten und Marktanteile zu gewinnen.
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