vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste
WKN: 520470 / ISIN: DE0005204705b.i.s. "Strong Buy"
25.11.99 00:00
INVERA GmbH
Martin Reich und Karsten Abromeit von der Paderborner Invera Reserach empfehlen derzeit die Aktien der b.i.s. AG (WKN 520470) zum Kauf.
Als führender deutscher Anbieter von Data-Broadcasting-Systemen verfolge das Unternehmen eine konsequente und aggressive Strategie zur Gewinnung von Marktanteilen, um Europas führender Börseninformationsprovider zu werden. Das System werde über Kooperationspartner nahezu kostenneutral vertrieben, mit der Option des Kunden, sein System auf eine Vollversion aufzurüsten, so dass b.i.s. an den daraus anfallenden Gebühren partizipieren könne. Die Wertpapierexperten von Invera schätzen die Einsparung von Marketingausgaben durch diese Strategie auf über 3 Mio. DM für das Jahr 1999/00. Andere Wettbewerber der Branche müssten hohe Marketingbudgets zur Verfügung stellen, um eine ähnliche Marktdurchdringung zu erreichen, benötigten dabei jedoch längere Zeit als die b.i.s. AG, da sie nicht auf bestehende Kundenpools Zugriff hätten. Aufgrund der kürzlich beschlossenen Kooperation mit einem großen Finanzdienstleister, der das b.i.s. – System an 10.000 seiner Top-Kunden weitergebw, gehen Reich und Abromeit von Kosteneinsparungen bei der b.i.s. von 1,5 Mio. DEM aus.
Ein neuer Distributionskanal über das Internet eröffne sich durch die Kooperation mit dem ISP free4U.de GmbH, der seinen Onlinebetrieb Anfang November aufgenommen habe und bereits rund 500.000 Interessenten zähle. Aus dieser Kooperation schätzen die Paderborner Aktienanalysten einen Absatz von 2.000 Systemen für das Geschäftsjahr 1999/00 bzw. 3.000 Systemen für das Geschäftsjahr 2000/01.
Metabox-Nutzern würden Reich und Abromeit nach zeitverzögerte Kursinformationen zum Kennenlernen des Systems angeboten, wodurch b.i.s. langfristig über die Bereitstellung eines kostenpflichtigen Börseninformationsdienstes profitiere. Die Analysten von Invera erwarten, dass 1 % der verkauften Set-Top-Boxen den Verkauf eines b.i.s.-Systems nach sich ziehe, woraus sich auf Basis konservativer Schätzungen ein Absatzpotenzial von 1.000 Systemen in 1999/00 bzw. 1.200 Systemen in 2000/01 ergebe.
Die im September 1999 mit dem Informationsdienstleister Reuters unterzeichnete Vereinbarung über die gemeinsame Entwicklung und Vermarktung von Finanzprodukten eröffne b.i.s. den Weg in den professionellen Investment-Bereich. Denn gerade kleinere Banken und Zweigstellen suchten nach Möglichkeiten, die hohen Kosten der Standleitungen für Reuters-Systeme einzusparen. b.i.s. werde durch die Installation weiterer Systeme und durch Bereitstellung eines originären Datenfeeds ab dem zweiten Quartal des Geschäftsjahres 1999/00 einen zusätzlichen Einnahmestrom generieren, den die Wertpapierexperten von Invera für 1999/00 mit 1.000 Systemen und für 2000/01 mit 2.000 Systemen beziffern.
Durch die Beteiligung an der TCP Connect AG, München, positioniere sich b.i.s. frühzeitig im Bereich des digitalen Fernsehens. Beide Unternehmen würden laut Reich und Abromeit eine multimediale Börsen- und Informationsplattform auf Basis digitaler Set-Top-Boxen entwickeln.
Eine neue Generation des Internet Bankings, das Order-Entry-System, entwickele b.i.s. mit Kooperationspartnern. Diese Plattform, die im kommenden Jahr die Marktreife erreicht haben werde, sei einen Kombination aus Kurssystem und Ordermaske, die die direkte Aufgabe einer Order ermögliche. Diese neuartige Trading-Plattform, die sich deutlich von Konkurrenzprodukten weiterer Direktbanken wie z.B. comdirect anhebe, mache b.i.s. zum Full-Service-Anbieter.
Ebenfalls um eine Minderheitsbeteiligung handele es sich bei der britischen Updata Software Plc, London. Phantasie stecke in den Kontakten des Unternehmens zum amerikanischen Markt.
Da die Wettbewerber, wie z.B. Marketwatch, FactSet Research Systems und First Quote Inc., in den nächsten zwei Jahren voraussichtlich keine Gewinne ausweisen werden, erfolge die Unternehmensbewertung auf Grundlage des marktüblichen Preis / Umsatz Vergleiches. Dazu mittele man das Minimum und die Durchschnitte der Umsatzmultiplikatoren für das Jahr 1999 – 2000 und erhalte somit ein konservatives Kursziel von 42,7 Euro. Auf Basis der Umsatzmultiplikatoren der Jahre 2000 und 2001 der Vergleichsgruppe resultiere für die Aktie der b.i.s. AG ein Kursziel von 51,50 Euro. Da b.i.s. im Gegensatz zu seinen Wettbewerbern als einziges Unternehmen Gewinne ausweise, halten die Analysten von Invera eine weitere Prämie auf das Kursziel von 42,70 Euro für möglich.
Der Kurs der b.i.s.-Aktie, der mit aktuell 32,90 Euro rund 34 % über dem Ausgabepreis von 24,50 Euro notiere, spiegele nicht die Phantasie und Ertragskraft dieses Titels wieder.
Reich und Abromeit rechnen mit einem DVFA-EPS voll verwässert von 0,55 Euro für 1998/99 und von 0,72 Euro für 1999/00. Für das darauf folgende Geschäftsjahr schätzen die Analysten von Invera Research einen DVFA-EPS von 1,52 Euro.
Als führender deutscher Anbieter von Data-Broadcasting-Systemen verfolge das Unternehmen eine konsequente und aggressive Strategie zur Gewinnung von Marktanteilen, um Europas führender Börseninformationsprovider zu werden. Das System werde über Kooperationspartner nahezu kostenneutral vertrieben, mit der Option des Kunden, sein System auf eine Vollversion aufzurüsten, so dass b.i.s. an den daraus anfallenden Gebühren partizipieren könne. Die Wertpapierexperten von Invera schätzen die Einsparung von Marketingausgaben durch diese Strategie auf über 3 Mio. DM für das Jahr 1999/00. Andere Wettbewerber der Branche müssten hohe Marketingbudgets zur Verfügung stellen, um eine ähnliche Marktdurchdringung zu erreichen, benötigten dabei jedoch längere Zeit als die b.i.s. AG, da sie nicht auf bestehende Kundenpools Zugriff hätten. Aufgrund der kürzlich beschlossenen Kooperation mit einem großen Finanzdienstleister, der das b.i.s. – System an 10.000 seiner Top-Kunden weitergebw, gehen Reich und Abromeit von Kosteneinsparungen bei der b.i.s. von 1,5 Mio. DEM aus.
Ein neuer Distributionskanal über das Internet eröffne sich durch die Kooperation mit dem ISP free4U.de GmbH, der seinen Onlinebetrieb Anfang November aufgenommen habe und bereits rund 500.000 Interessenten zähle. Aus dieser Kooperation schätzen die Paderborner Aktienanalysten einen Absatz von 2.000 Systemen für das Geschäftsjahr 1999/00 bzw. 3.000 Systemen für das Geschäftsjahr 2000/01.
Metabox-Nutzern würden Reich und Abromeit nach zeitverzögerte Kursinformationen zum Kennenlernen des Systems angeboten, wodurch b.i.s. langfristig über die Bereitstellung eines kostenpflichtigen Börseninformationsdienstes profitiere. Die Analysten von Invera erwarten, dass 1 % der verkauften Set-Top-Boxen den Verkauf eines b.i.s.-Systems nach sich ziehe, woraus sich auf Basis konservativer Schätzungen ein Absatzpotenzial von 1.000 Systemen in 1999/00 bzw. 1.200 Systemen in 2000/01 ergebe.
Die im September 1999 mit dem Informationsdienstleister Reuters unterzeichnete Vereinbarung über die gemeinsame Entwicklung und Vermarktung von Finanzprodukten eröffne b.i.s. den Weg in den professionellen Investment-Bereich. Denn gerade kleinere Banken und Zweigstellen suchten nach Möglichkeiten, die hohen Kosten der Standleitungen für Reuters-Systeme einzusparen. b.i.s. werde durch die Installation weiterer Systeme und durch Bereitstellung eines originären Datenfeeds ab dem zweiten Quartal des Geschäftsjahres 1999/00 einen zusätzlichen Einnahmestrom generieren, den die Wertpapierexperten von Invera für 1999/00 mit 1.000 Systemen und für 2000/01 mit 2.000 Systemen beziffern.
Eine neue Generation des Internet Bankings, das Order-Entry-System, entwickele b.i.s. mit Kooperationspartnern. Diese Plattform, die im kommenden Jahr die Marktreife erreicht haben werde, sei einen Kombination aus Kurssystem und Ordermaske, die die direkte Aufgabe einer Order ermögliche. Diese neuartige Trading-Plattform, die sich deutlich von Konkurrenzprodukten weiterer Direktbanken wie z.B. comdirect anhebe, mache b.i.s. zum Full-Service-Anbieter.
Ebenfalls um eine Minderheitsbeteiligung handele es sich bei der britischen Updata Software Plc, London. Phantasie stecke in den Kontakten des Unternehmens zum amerikanischen Markt.
Da die Wettbewerber, wie z.B. Marketwatch, FactSet Research Systems und First Quote Inc., in den nächsten zwei Jahren voraussichtlich keine Gewinne ausweisen werden, erfolge die Unternehmensbewertung auf Grundlage des marktüblichen Preis / Umsatz Vergleiches. Dazu mittele man das Minimum und die Durchschnitte der Umsatzmultiplikatoren für das Jahr 1999 – 2000 und erhalte somit ein konservatives Kursziel von 42,7 Euro. Auf Basis der Umsatzmultiplikatoren der Jahre 2000 und 2001 der Vergleichsgruppe resultiere für die Aktie der b.i.s. AG ein Kursziel von 51,50 Euro. Da b.i.s. im Gegensatz zu seinen Wettbewerbern als einziges Unternehmen Gewinne ausweise, halten die Analysten von Invera eine weitere Prämie auf das Kursziel von 42,70 Euro für möglich.
Der Kurs der b.i.s.-Aktie, der mit aktuell 32,90 Euro rund 34 % über dem Ausgabepreis von 24,50 Euro notiere, spiegele nicht die Phantasie und Ertragskraft dieses Titels wieder.
Reich und Abromeit rechnen mit einem DVFA-EPS voll verwässert von 0,55 Euro für 1998/99 und von 0,72 Euro für 1999/00. Für das darauf folgende Geschäftsjahr schätzen die Analysten von Invera Research einen DVFA-EPS von 1,52 Euro.
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