media[netCom] Downgrade
01.09.03 13:05
Stadtsparkasse Köln
Die Analysten der Stadtsparkasse Köln stufen die Aktie von media[netCom] (ISIN DE0005423800 / WKN 542380) von "Marketperformer" auf "Underperformer" herab.
Im Bereich Video-on-Demand habe media[netCom] eine technische Plattform entwickelt und besitze die Verwertungsrechte für mehr als 10.000 Titel aus den Bereichen Erotik, Dokumentation und Unterhaltung. Allerdings handele es sich zum großen Teil um Titel der Kategorien B und C. Die personellen Kapazitäten im Ursprungsgeschäft seien mittlerweile auf ein Minimum reduziert worden. Die Marktentwicklung zeige, dass die allgemein erwartete schnelle Aufrüstung der TV-Kabelnetze bislang nicht stattgefunden habe und wohl auch noch einige Zeit auf sich warten lassen werde.
Der Geschäftsbereich habe zwar langfristig durchaus Potenzial, die Entwicklung hänge jedoch maßgeblich von externen Faktoren, wie dem Ausbau der Breitbandnetze (TV-Kabel, DSL, Satellit, Funknetz), ab. Im Zuge dessen habe sich media[netCom] neu aufgestellt und den Fokus des Geschäftsmodells auf Marktsegmente verlagert, von denen sich das Unternehmen kurzfristige Wachstumsmöglichkeiten verspreche.
Im Geschäftsjahr 2002/03 (31.03.2003) habe media[netCom] einen Umsatz von 67,2 Mio. EUR erzielt, wobei Internolix für einen Zeitraum von sieben Monaten konsolidiert worden sei. Im Jahresverlauf habe sich der Umsatz aufgrund der zunehmenden Zurückhaltung beim privaten Konsum rückläufig entwickelt. Das operative Ergebnis (Ebitda) sei mit 1,5 Mio. EUR erstmals positiv gewesen. Aufgrund von außerplanmäßigen Abschreibungen und Wertberichtigungen in Höhe von insgesamt 71,3 Mio. EUR sei unterm Strich ein Konzernfehlbetrag von 69,0 Mio. EUR angefallen.
Das Ebit habe sich auf -69,9 Mio. EUR belaufen. Diese Sonderfaktoren seien in erster Linie (67,7 Mio. EUR) auf Altbeteiligungen der Gruppe sowie Filmnutzungsrechte im Video-on-Demand-Bereich sowie die Anpassung der Bewertungsansätze der neuen Tochtergesellschaften an die veränderten Kapitalmarktbedingungen zurückzuführen. Hauptumsatzträger sei mit einem Anteil von 86,3% (58,0 Mio. EUR) der Geschäftsbereich Sprach- und Textmehrwertdienste gewesen. Der restliche Anteil sei auf den Geschäftsbereich Bild-Mehrwertdienste (9,2 Mio. EUR) gefallen. Die ausländischen Niederlassungen hätten im Geschäftsjahr 2002/2003 12,2% zum Gesamtumsatz beigetragen.
Aufgrund umfangreicher bilanzieller Maßnahmen sei das Jahresergebnis 2002/03 tiefrot ausgefallen. Die Zahlen seien wegen der getätigten Akquisitionen nicht mit den Vorjahreswerten vergleichbar. Die anhaltende Konsumentenzurückhaltung habe sich in einer im Jahresverlauf rückläufigen Umsatzentwicklung ausgewirkt, wobei noch nicht zu erkennen sei, ob dieser Trend gestoppt werden könne.
Da nach Erachten der Analysten der Stadtsparkasse Köln die Risiken überwiegen, stufen sie die media[netCom]-Aktie von "Marketperformer" auf "Underperformer" herab.
Im Bereich Video-on-Demand habe media[netCom] eine technische Plattform entwickelt und besitze die Verwertungsrechte für mehr als 10.000 Titel aus den Bereichen Erotik, Dokumentation und Unterhaltung. Allerdings handele es sich zum großen Teil um Titel der Kategorien B und C. Die personellen Kapazitäten im Ursprungsgeschäft seien mittlerweile auf ein Minimum reduziert worden. Die Marktentwicklung zeige, dass die allgemein erwartete schnelle Aufrüstung der TV-Kabelnetze bislang nicht stattgefunden habe und wohl auch noch einige Zeit auf sich warten lassen werde.
Der Geschäftsbereich habe zwar langfristig durchaus Potenzial, die Entwicklung hänge jedoch maßgeblich von externen Faktoren, wie dem Ausbau der Breitbandnetze (TV-Kabel, DSL, Satellit, Funknetz), ab. Im Zuge dessen habe sich media[netCom] neu aufgestellt und den Fokus des Geschäftsmodells auf Marktsegmente verlagert, von denen sich das Unternehmen kurzfristige Wachstumsmöglichkeiten verspreche.
Das Ebit habe sich auf -69,9 Mio. EUR belaufen. Diese Sonderfaktoren seien in erster Linie (67,7 Mio. EUR) auf Altbeteiligungen der Gruppe sowie Filmnutzungsrechte im Video-on-Demand-Bereich sowie die Anpassung der Bewertungsansätze der neuen Tochtergesellschaften an die veränderten Kapitalmarktbedingungen zurückzuführen. Hauptumsatzträger sei mit einem Anteil von 86,3% (58,0 Mio. EUR) der Geschäftsbereich Sprach- und Textmehrwertdienste gewesen. Der restliche Anteil sei auf den Geschäftsbereich Bild-Mehrwertdienste (9,2 Mio. EUR) gefallen. Die ausländischen Niederlassungen hätten im Geschäftsjahr 2002/2003 12,2% zum Gesamtumsatz beigetragen.
Aufgrund umfangreicher bilanzieller Maßnahmen sei das Jahresergebnis 2002/03 tiefrot ausgefallen. Die Zahlen seien wegen der getätigten Akquisitionen nicht mit den Vorjahreswerten vergleichbar. Die anhaltende Konsumentenzurückhaltung habe sich in einer im Jahresverlauf rückläufigen Umsatzentwicklung ausgewirkt, wobei noch nicht zu erkennen sei, ob dieser Trend gestoppt werden könne.
Da nach Erachten der Analysten der Stadtsparkasse Köln die Risiken überwiegen, stufen sie die media[netCom]-Aktie von "Marketperformer" auf "Underperformer" herab.
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