mediantis abwarten
26.03.04 09:51
SdK AktionärsNews
Die Experten von "SdK AktionärsNews" empfehlen bezüglich der Aktie von mediantis abzuwarten.
Auf der Hauptversammlung der mediantis AG Ende Januar 2004 habe erneut die Beschlussvorlage zur Aufhebung der Liquidation auf der Tagesordnung gestanden. Und dieses Mal hätten im Gegensatz zum Vorjahr annähernd alle Aktionäre überzeugt werden können, diesem Vorschlag zuzustimmen. Nach dem Scheitern des Internetportals buecher.de habe die Hauptversammlung im Oktober 2001 beschlossen, die Gesellschaft aufzulösen. Als Liquidator sei der bisherige Vorstand und Gründungsaktionär, Rolf von Rheinbaben, ernannt worden; sein Bruder Richard sitze seither dem Aufsichtsrat vor.
Bald seien die meisten Assets veräußert und die Bilanz bereinigt worden. Im Dezember 2002 habe sich abgezeichnet, dass die Aktionäre einen Liquidationserlös von etwa 1,4 bis 1,6 Euro je Aktie hätten erwarten können. Das Zünglein an der (Bewertungs-)Waage sei die einzige verbliebene Beteiligung der mediantis AG gewesen, das ZVAB (Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher).
Wie von Rheinbaben bereits auf der Hauptversammlung im Februar 2003 ausgeführt habe, habe sich das ZVAB von einer eher unbedeutenden Beteiligung zum deutschen Marktführer im Bereich antiquarischer Bücher entwickelt, der sogar hochprofitabel arbeiten könne. Deshalb sei der Hauptversammlung vorgeschlagen worden, die Liquidation aufzuheben, um so unter dem mediantis-Börsenmantel das ZVAB-Geschäft fortführen zu können. Alle aussteigewilligen Aktionäre sollten im Gegenzug durch ein Aktienrückkaufprogramm die Möglichkeit erhalten, ihre Aktien zum errechneten Liquidationswert über die Börse verkaufen zu können. Durch das Veto eines Großaktionärs seien diese Beschlussvorlagen gescheitert.
Zu Beginn dieses Jahres hätten dieselben Beschlussvorschläge auf der Tagesordnung gestanden, mit dem Unterschied, dass der zu erwartende Liquidationserlös und damit auch der Preis für den Aktienrückkauf auf bis zu 2,25 Euro je Aktie angestiegen sei. Die Diskussion der Hauptversammlung habe sich in erster Linie um die Bewertung des ZVAB gedreht, um daraus eine zukünftige Handlungsstrategie abzuleiten. Ebenso häufig sei die Frage nach möglichen Käufern für das ZVAB gestellt worden. Von Rheinbaben habe bestätigt, dass sich mehrere Interessenten für das ZVAB gemeldet hätten, allerdings seien die Preisvorstellungen der potentiellen Käufer weit entfernt vom per Gutachten ermittelten Wert des ZVAB gelegen, so dass eine Veräußerung nicht zu Stande gekommen sei.
Mit dieser Argumentation des Liquidators habe sich Herr Dr. Braun, Geschäftsführer der Burda Digital Ventures GmbH (BDV GmbH), einer Tochter der Hubert Burda Media, nicht einverstanden gezeigt. Er habe seine Gesellschaft als Kapitalgeber der Firma Abebooks, des schärfsten Wettbewerbers des ZVAB geoutet, und zu erkennen gegeben, dass Abebooks in der Vergangenheit sehr wohl Interesse am ZVAB gezeigt hätte. Dies sei von von Rheinbaben jedoch auch nicht bestritten worden. Trotz einer Zustimmungsquote zu den Beschlussvorlagen der HV von über 99 Prozent der anwesenden Aktionäre habe Braun Widerspruch zu Protokoll erklärt.
Am 05.03.04 habe die mediantis AG Ad-hoc mitgeteilt, dass die Burda Digital Ventures GmbH Anfechtungsklage gegen den Liquidationsbeschluss erhoben habe. Dieses Vorgehen verwundere. Welche Interessenslage verfolge die BDV GmbH mit dieser Anfechtungsklage? Habe sie gar etwas mit der Rolle der BDV GmbH als Financier des größten Wettbewerbers zu tun? Würden hier Aktionärsrechte zu Ungunsten des Unternehmens und aller übrigen Aktionäre missbraucht? Diese Fragen hätte man von der BDV GmbH gerne schriftlich beantwortet bekommen, doch leider sei den Experten auf ihre Anfrage nicht geantwortet worden. Fakt sei nur, dass mit dem aktuellen Zustand einer bevorstehenden Klage niemandem geholfen sei.
Anlegern, die auf einen erfolgreichen Turnaround der mediantis AG nach Aufhebung der Liquidation setzen, bleibt nichts anderes übrig als den Verhandlungstermin am 06. Mai abzuwarten, so die Experten von "SdK AktionärsNews". Wer die Geduld bereits verloren habe, nutze Kurse um 1,9 Euro zum Ausstieg. Die Experten würden über das weitere Geschehen informieren und versuchen, doch noch ein qualifiziertes Statement der BDV GmbH zu deren ungewöhnlichem Vorgehen zu erhalten.
Auf der Hauptversammlung der mediantis AG Ende Januar 2004 habe erneut die Beschlussvorlage zur Aufhebung der Liquidation auf der Tagesordnung gestanden. Und dieses Mal hätten im Gegensatz zum Vorjahr annähernd alle Aktionäre überzeugt werden können, diesem Vorschlag zuzustimmen. Nach dem Scheitern des Internetportals buecher.de habe die Hauptversammlung im Oktober 2001 beschlossen, die Gesellschaft aufzulösen. Als Liquidator sei der bisherige Vorstand und Gründungsaktionär, Rolf von Rheinbaben, ernannt worden; sein Bruder Richard sitze seither dem Aufsichtsrat vor.
Bald seien die meisten Assets veräußert und die Bilanz bereinigt worden. Im Dezember 2002 habe sich abgezeichnet, dass die Aktionäre einen Liquidationserlös von etwa 1,4 bis 1,6 Euro je Aktie hätten erwarten können. Das Zünglein an der (Bewertungs-)Waage sei die einzige verbliebene Beteiligung der mediantis AG gewesen, das ZVAB (Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher).
Zu Beginn dieses Jahres hätten dieselben Beschlussvorschläge auf der Tagesordnung gestanden, mit dem Unterschied, dass der zu erwartende Liquidationserlös und damit auch der Preis für den Aktienrückkauf auf bis zu 2,25 Euro je Aktie angestiegen sei. Die Diskussion der Hauptversammlung habe sich in erster Linie um die Bewertung des ZVAB gedreht, um daraus eine zukünftige Handlungsstrategie abzuleiten. Ebenso häufig sei die Frage nach möglichen Käufern für das ZVAB gestellt worden. Von Rheinbaben habe bestätigt, dass sich mehrere Interessenten für das ZVAB gemeldet hätten, allerdings seien die Preisvorstellungen der potentiellen Käufer weit entfernt vom per Gutachten ermittelten Wert des ZVAB gelegen, so dass eine Veräußerung nicht zu Stande gekommen sei.
Mit dieser Argumentation des Liquidators habe sich Herr Dr. Braun, Geschäftsführer der Burda Digital Ventures GmbH (BDV GmbH), einer Tochter der Hubert Burda Media, nicht einverstanden gezeigt. Er habe seine Gesellschaft als Kapitalgeber der Firma Abebooks, des schärfsten Wettbewerbers des ZVAB geoutet, und zu erkennen gegeben, dass Abebooks in der Vergangenheit sehr wohl Interesse am ZVAB gezeigt hätte. Dies sei von von Rheinbaben jedoch auch nicht bestritten worden. Trotz einer Zustimmungsquote zu den Beschlussvorlagen der HV von über 99 Prozent der anwesenden Aktionäre habe Braun Widerspruch zu Protokoll erklärt.
Am 05.03.04 habe die mediantis AG Ad-hoc mitgeteilt, dass die Burda Digital Ventures GmbH Anfechtungsklage gegen den Liquidationsbeschluss erhoben habe. Dieses Vorgehen verwundere. Welche Interessenslage verfolge die BDV GmbH mit dieser Anfechtungsklage? Habe sie gar etwas mit der Rolle der BDV GmbH als Financier des größten Wettbewerbers zu tun? Würden hier Aktionärsrechte zu Ungunsten des Unternehmens und aller übrigen Aktionäre missbraucht? Diese Fragen hätte man von der BDV GmbH gerne schriftlich beantwortet bekommen, doch leider sei den Experten auf ihre Anfrage nicht geantwortet worden. Fakt sei nur, dass mit dem aktuellen Zustand einer bevorstehenden Klage niemandem geholfen sei.
Anlegern, die auf einen erfolgreichen Turnaround der mediantis AG nach Aufhebung der Liquidation setzen, bleibt nichts anderes übrig als den Verhandlungstermin am 06. Mai abzuwarten, so die Experten von "SdK AktionärsNews". Wer die Geduld bereits verloren habe, nutze Kurse um 1,9 Euro zum Ausstieg. Die Experten würden über das weitere Geschehen informieren und versuchen, doch noch ein qualifiziertes Statement der BDV GmbH zu deren ungewöhnlichem Vorgehen zu erhalten.
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